| Strecke | Lüsen - St. Vigil - Fanes-Gruppe - St.Kassian - Arabba - Passo Pordoi - Fassa-Tal - Duron-Tal - Seiseralm - Grödner-Tal - Brogles-Alm - Villnöß-Tal - Lüsen | ||||||||||||||||||||||||
| Länge | 200 km | ||||||||||||||||||||||||
| Höhenmeter | 6800 hm | ||||||||||||||||||||||||
| Termin | 18.-22. Juni 2000 | ||||||||||||||||||||||||
| Etappen (5) |
Detail-Infos zu den
Tagesetappen siehe Verweise im Tourbericht | ||||||||||||||||||||||||
| Landkarten |
Kompass:
Digitale Karte Südtirol,
55,
56
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| Tourplanung | Dieter Stein | ||||||||||||||||||||||||
| Tourführung | Dieter Stein (Halberstadt), Andreas Albrecht | ||||||||||||||||||||||||
| Teilnehmer |
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| Prolog |
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| Ja, sie wird ein Klassiker werden, diese Rundtour durch die 3 Sprachgebiete der Dolomiten. Nach langjährigen eigenen Tourerfahrungen entstand eine Dolomiti-Ronda, die einmalige Erlebnisse abseits der ausgetretenen Pfade des Massentourismus bietet. Los geht’s im deutschsprachigen Lüsen am Beginn des Pustertals in Süd-Tirol. Der Höhenweg auf der Lüsener Alpe führt uns am Col de la Vedla in ladinisches Sprachgebiet. Über St. Vigil gelangen wir in die Fanes-Gruppe, wo wir uns auf breiter Militärstraße in die Höhe schrauben. Die Rast auf der Fanes-Alm vor traumhafter Bergkulisse läßt den Schweiß der Auffahrt bald vergessen. Hinab führt der Downhill nach St. Kassian und wieder geht’s hinauf zur Pralongia. Der Blick auf die Marmolada mit ihrer vergletscherten Flanke ist atemberaubend und begleitet uns auf unserem weiteren Weg. über den Passo Pordoi geht’s hinüber ins Fassa-Tal. Dort spricht man italienisch und ißt Polenta. Eine Etappe führt an einem Tag durch alle 3 Sprachgebiete der Dolomiten. Frühstück im italienischen Campitello, Mittag auf der deutschen Seiser-Alm, Cappuccino im ladinischen Grödner-Tal und Abendessen im deutschsprachigen St. Magdalena im Villnöß-Tal. Eine letzte Traumabfahrt bis Lüsen auf asphaltiertem Sträßchen und der Ausgangspunkt ist erreicht; glücklich und zufrieden. |
| 1. Tag: Lüsener Alm: |
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| Start der Tour nach dem Frühstück in Lüsen (981 m). Zunächst auf steilem Asphaltsträßchen zum Parkplatz Zumis, dann durch Wald in Richtung Roner Hütte mit Mittagsrast. Weiter auf der Hochfläche der Lüsener Alpe durch Weidelandschaften zur Kreuzwiesen-Hütte (1926 m). Einer Abfahrt (1623 m) folgt eine knackige Auffahrt mit steiler Schiebepassage zu den Glittner Ställen (1980 m). Nach einer Single-Trail-Einlage mit Schiebestücken gelangen wir zur Turnaretscher Hütte. Nach kurzer Fahrt erreichen wir am Col de la Vedla (2100 m) ladinisches Sprachgebiet. Schotterabfahrt nach Rina. Kurz vor dem Tagesziel ein platter Reifen. Andreas fährt mit den beiden Steffen schon vor und organisiert die Unterkunft bei Frau Graffonara mit traumhaftem Blick auf Kronplatz, Kreuzkofelgruppe. |
| Tourdetails: (Strecke, Höhenprofil) |
| 2.Tag: Fanes-Gruppe |
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| Nach dem Frühstück geht es rasch hinab auf Straße bis St. Vigil (1201 m). Hier können Lebensmittel getankt werden. Das Rau-Tal bildet nun den Eingang in die Fanes-Gruppe. Nach Mittagsrast an der Pederü-Hütte schraubt sich die breite Militärpiste in Serpentinen zur Fanes-Alm umrahmt von traumhafter Bergkulisse. Sonne satt auf dem Weg. Kurz vor dem Ziel ein Kettenriß an Steffen Hübners Bike. Doch kein Problem, sie wird an der Hütte repariert und hält bis zum Schluß. Übernachtung im Lagerquartier in Lavarella-Hütte (2050 m). |
| Tourdetails: (Strecke, Höhenprofil) |
| 3.Tag: Pralongia - Fassa-Tal |
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| Heute erwartet uns eine ständige Berg- und Talfahrt. Zunächst gigantische Fahrt im Morgenlicht über die Hochebene der Fanes-Gruppe, dann schwere Schiebepassage hinab nach St. Kassian (1537 m). Ab hier straffe Auffahrt zur Pralongia-Hütte (2139 m). Bei gutem Wetter traumhafte Sicht zur vergletscherten Nordseite der Marmolada, zur Sella-Gruppe, Grödner Joch und und und. Leider gibt es hier kein Mittag, deshalb Talabfahrt bis auf 1506 m nach Renaz, wo wir essen, natürlich wieder Spaghetti. Auf Straße geht’s nach Arabba (1605 m). Hier teilt sich kurz die Gruppe. Dieter organisiert Transfer mit Kleinbus zu Passo Pordoi (2238 m). Dieter, die beiden Steffen, Ronny und Richie lassen sich fahren. Ich radele mit Frank in gut einer Stunde hoch zum Paß. Entspannende Straßenabfahrt nach Campitello (1448 m), wo wir uns wieder treffen. Leider wird die Duron-Hütte renoviert. Deshalb suchen wir uns hier eine Bleibe für die Nacht (Hotel Crepe de Sella). Sauna, relaxen, ab ins Bett. |
| Tourdetails: (Strecke, Höhenprofil) |
| 4.Tag: Seiser Alm - Grödner-Tal |
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| Nach dem Frühstück straffe 400 Höhen-Meter aufwärts ins Duron-Tal. Rast an Duron-Fluß in der Morgensonne. Leichtes Einrollen durch sanftes Hochtal erleichtert uns die Auffahrt zum Mahlknecht-Joch (2187 m). Am Mahlknecht-Joch erreichen wir die Seiser-Alm, die größte Hoch-Alm Europas. Gleichzeitig verlassen wir italienisches Sprachgebiet und können uns wieder auf deutsch verständigen. Schöne Asphaltsträßchen leiten uns durch den Touristentrubel auf der Alm. Mittagsrast am Hotel Panorama. Am Hotel Saltria beginnt die Schotterabfahr via Jender-Tal ins Grödner-Tal. Im ladinischen St. Ulrich wird Kaffee getrunken. Nach den geschummelten Höhenmetern mit der Kabinenbahn geht es straff bergauf zur Brogles-Alm (2045 m) zu Füßen der Geißler-Spitzen. Dort sammelte Reinhold Messner seine ersten Klettererfahrungen. Wir sind wieder im deutschen Sprachgebiet. Wir verweilen nicht lange, da das Wetter unbeständig zu werden droht. St. Magdalena (1339 m) im Villnöß-Tal erreichen wir nach einer steilen Abfahrt mit Schiebepassagen im Anfangsteil. Die Pension Sonia nimmt uns auf. Abendbrot gibt’s in der Pizzeria mit Traum-Blick hinunter ins Tal. |
| Tourdetails: (Strecke, Höhenprofil) |
| 5. Tag: Villnöß-Tal |
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| Der letzte Bike-Tag bringt nicht mehr viele Höhenmeter mit sich. St. Magdalena (1339 m) verlassen wir auf steilem Waldweg Nr. 11 in Richtung Russis-Kreuz (1729 m). Kaffee-Rast an der Halsl-Hütte (1866 m) zwischen Plose und dem Peitlerkofel. Nach der Pass-Höhe erwartet uns eine Traumabfahrt hinab nach Lüsen (981 m). Dieter muß langsam rollen, da seine hintere Felge Risse aufweist. Es ist deshalb genug Zeit zum Fototermin am Bergbach. Gegen 12.30 Uhr sind wir wieder am Ausgangspunkt. Alles ist gut verlaufen. Wir entschließen uns zu einer entspannten Heimreise noch heute. Glücklicherweise, wie sich herausstellen soll. Denn am Freitag, Samstag wird der Brenner zwischen Innsbruck und Schönberg blockiert, um gegen den zunehmenden LKW-Verkehr zu protestieren. |
| Tourdetails: (Strecke, Höhenprofil) |