Transalp mit "Dr. rad"Andreas Albrecht

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Transalp 2002
 

Transalp 2002: Garmisch - Fimberpass - Passo Gavia - Gardasee

Das wichtigste in Kürze

Strecke Garmisch-Partenkirchen - Fern-Pass - Landeck - Ischgl - Fimber-Pass - Scoul - Passo Costainas - St. Maria im Münstertal - Val Mora - Lago Cancano - Arnoga - Passo Verva - Grosio - Passo Foppa - Passo Tonale - Val di Sole - Dimaro - Madonna di Campiglio - Val d'Agola - Ponte Arche - Riva - Torbole
Länge 432 km
Höhenmeter 10.100 hm
Termin 22.-29. Juni 2002
Etappen (7)
Tag Strecke km hm
1.Tag Garmisch-Partenkirchen - Fern-Pass - Schloss Fernstein -Strad - Imst - Landeck 75 855
2.Tag Landeck - Tobadill - See - Ischgl - Fimber-Tal - Heidelberger Hütte 47 1855
3.Tag Heidelberger Hütte - Fimber-Pass - Zuort - Sent - Scoul - S- charl - Pass da Costainas - Lü - St. Maria im Münstertal 61 1520
4.Tag St. Maria im Münstertal - Val Mora - Lago Cancano - Arnoga - Passo Verva - Eita - Grosio 73 1477
5.Tag Grosio - Passo Foppa - Monno - Ponte di Legno - Passo Tonale - Val di Sole - Dimaro 86 2252
6.Tag Dimaro - Madonna di Campiglio - Val d'Agola - Lago di Val d' Agola - Passo Bregn de l'Ors - Rif. Ghedina (Val d'Algone) 43 1691
7.Tag Rif. Ghedina - Stenico - Ponte Arche - Dasindo - Ballino - Tenno-See - Riva - Torbole 44 450
Detail-Infos zum Nachfahren der Tagesetappen siehe Verweise im Tourbericht
Landkarten Kompass: Digitale Karte Österreich, Digitale Karte Tirol, 5, 35, 41, 42, 52, 072, 73, 101, 107
Kümmerly & Frey - Unterengadin ISBN 3-259-00814-4,
Übersichtskarte: Kompass - Straßenkarte 358; Tirol - Trentino ISBN: 3-85491-853-4
Karte bei Amazon bestellen durch Klicken auf die jeweilige Nummer
Tourplanung Andreas Albrecht
Tourführung Andreas Albrecht
Teilnehmer
  • Robert Leinhoß (Gotha)
  • Holger Kischlat (Wolfgantzen - Elsaß)
  • David Strixner (München)
  • Andreas Jäger (Illmensee)
  • Bernd Schmitt (Niedernberg)
  • Steffen Kähler (Kölleda)
  • Wolfgang Morawec (Rottweil) - bis 5. Tag

Tourbericht

"We act as though comforts and luxury were the chief requirements in life, when all that we need to make us really happy is something to be enthusiastic about."
Charles Kingsley - 1819-1875

Prolog
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Robert: Finisher mit 15
Nach der Tour im Jahr 2001 stand für mich fest, daß deren Routenführung optimal ist für einen Transalp, der alles bietet, was das Herz begehrt. Für die Transalp 2002 habe ich dann noch Landeck als erstes Etappenziel ausgewählt, denn hier muss man sich im Falle von schlechtem Wetter entscheiden, geht es über den Fimber-Pass oder ist es angeraten, im Inn-Tal zu bleiben. Nach meinen Erfahrungen ist es sehr wichtig, möglichst für jede Etappe eine Alternativstrecke zu haben, die auch bei Dauerregen zu bewältigen ist. Das ist bei dieser Route gegeben.
Die Teilnehmer fanden wieder über das Internet zusammen. Im Vorfeld habe ich viel Wert darauf gelegt,dass die Gruppe möglichst homogen sowohl vom Leistungsvermögen als auch vom Anspruch her wird. Eine Transalp lebt ja in großem Maße auch von dem Erlebnis, es gemeinsam geschafft zu haben. Das erfordert vom einzelnen, sich in die Gruppe ein- und auch unterzuordnen. Die stärksten am Berg müssen das Warten an den klar definierten Treffpunkten als willkommene Pause auffassen und nicht als unwillkommene Unterbrechung eines individuellen Rennen. Wer das nicht kann oder will, für den wird Transalp immer ein Ego-Trip bleiben.
Die absolut am stärksten zu bewertende Leistung bei der diesjährigen Tour ist die von Robert (Bild) aus Gotha. Mit seinen 15 Jahren kam er ohne Probleme über alle Höhenmeter und wohlbehalten bis ins Ziel am Gardasee. Einzig zwei platte Reifen hintereinander am vorletzten Tourtag konnten seinen Tatendrang kurzzeitig bremsen. Hier sein Tourbericht zum downladen als pdf-Datei.

Bei der Tourvorbereitung konnte ich einen wichtigen Partner für die Transalp-Touren gewinnen, die seit über 80 Jahren am Markt etablierte Fa. Viba aus Schmalkalden. Mit der Produktlinie "viba-sportsline" entwickelte "viba" aus der klassischen Fruchtschnitte, die mir noch aus Kindertagen vertraut ist, eine ganze Reihe von Energie- und Proteinriegeln. Deren Vorteil ist die Herstellung aus ausgewählten, natürlichen Grundstoffen bei immenser Hitzeverträglichkeit der Riegel, was auf einer Wochentour schon wichtig ist. Die Rückmeldungen der Teilnehmer über die Qualität waren durchweg positiv, am 3. Tag spätestens waren die Riegel schon verspeist.

Weitere Bilder gibt es in der Bildergalerie zu sehen. (Javascript muss aktiviert sein!)
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1. Tag: Fernpass - Inntal
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David und Albi
Samstag morgen 10 Uhr trafen wir uns alle in Garmisch. Hinter dem Hauptbahnhof ist ein großer Parkplatz, der kostenfrei ist. Ein wolkenloser Himmel, verbunden mit einer Gluthitze, also weitaus bessere Bedingungen als im vergangenen Jahr. Nach und nach trudelten alle ein und wurden erstmal mit dem Transalp-Energy-Pack der Firma Viba-sportsline versorgt. Der bestand aus 8 Energy-Riegeln und 1 Dose löslichem Energy-Drink der Produktlinie Viba-Sportsline.
Herzlichen Dank an Kathrin Hoffmann, die bei Viba für Vertrieb/Sport (www.viba-sportsline.de)verantwortlich ist und dies auf unkomplizierte Weise möglich machte.

Ein letzter Check gilt den Rucksäcken (Bild). Was man in einer Woche so braucht, muss hinein. 5,5 kg wog meiner in diesem Jahr. Es ist erstaunlich, mit wie wenig man eigentlich auskommen kann. Nach dem Briefing für alle mit den Eckdaten der Tour und den allgemeinen Verhaltensregeln zieht dann die Gruppe in gemütlichem Tempo los. Von Garmisch aus geht ein sehr angenehmer Radweg bis Ehrwald.
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Rucksack - 5,5 kg
Genau das richtige zum lockeren Einrollen. Hinter Ehrwald am Kreisel ging es dieses Mal links stramm bergauf, der Panoramaweg führt durch den schattigen Wald mit ein paar zusätzlichen Höhenmetern bis zur Skiwiese in Biberwier. Am Weissensee wird ein Badestopp eingelegt. Holger und Steffen nutzen die Gelegenheit, sich im klaren Wasser zu erfrischen. Weiter geht es den alten Römerweg entlang, in kurzen Abschnitten mal ziemlich steil, aber sonst gut zu fahren. Wer hier schon Probleme mit der Kondition bekommt, für den ist Transalp sicher ein Abenteuer, das noch nicht zu bewältigen ist. Der 15-jährige Robert meistert jedenfalls den Schotteranstieg parallel zur Fernpass-Straße wie alle anderen ohne Mühen. Natürlich wird es in einer Gruppe immer Leistungsunterschiede geben, jeder muss bergauf seinen Rhythmus, sein Tempo finden und auch fahren. Wenn alle bereit sind, die Transalp-Tour als gemeinsames Erlebnis zu begreifen, dann erwachsen daraus auch keine Probleme.
Nach der Querung der stark befahrenen Fernpass-Straße gibt es dann einen kleinen Vorgeschmack darauf, was Transalp alles zu bieten hat. Eine teils steile Abfahrt auf Trails mit Grobschotter mit grandiosen Ausblicken, bei denen man sich aber eher auf seine Fahrspur konzentrieren muss, führt uns auf der uralten Römertrasse (an einer Stelle sieht man sogar in Karrenspuren im Stein eingegraben) direkt durch das Schloss Fernstein. Holger hat das Privileg des ersten Platten auf der Tour. Ansonsten blieben wir jedoch von größeren Defekten und Unfällen glücklicherweise verschont.
Nach Nassereith rollt man am besten kurz auf der Straße bergab, denn von dort führt die Route weiter auf der Via Claudia schattig durch den Wald bergab bis ins Inn-Tal. Hinter Strad tummeln sich Kinder bei der Hitze im Gurglbach. Wir rollen weiter, bis wir den Inn-Tal-Radweg an der Einstiegsstelle für Rafting bei Imst erreichen. Ab hier fährt es sich auf dem Radweg leicht bis Landeck.
In Landeck hatte ich vorsorglich Unterkunft im Hotel Mozart reserviert (Bild)(www.mozarthotels.at ). Das familiär geführte Haus unter der Leitung von Thomas Radlbeck ist hervorragend darauf eingestellt, auch Radtouristen aufzunehmen. Das Ambiente stimmt, das Essen ist hervorragend, ein Schwimmbad ist vorhanden, die Sauna kann im Bedarfsfalle genutzt werden, und auch der Preis für die Übernachtung mit Halbpension in Höhe von 43 EUR geht in Ordnung. Man kann sich also rundum wohlfühlen.

Tourdetails: (Roadbook - Höhenprofil - Landkarte)
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2.Tag: Fimbertal
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Almstüberl
Nach dem reichhaltigen Frühstücksbuffet gab es sofort wieder Gelegenheit, die Kalorien in Leistung umzusetzen. Ab Landeck kann man entweder auf dem Radweg weiter bis zum Eingang des Pauznaun-Tal an der Trisanna-Brücke fahren und dann Richtung Ischgl radeln, oder man wählt die Variante wie wir über die Tobadill-Dörfer. In Landeck fährt man dazu auf Nebensträßchen stramm bergauf durch kleine Ansiedlungen. An verschiedenen Stellen hat man dann die Möglichkeit, ins Pauznaun-Tal abzufahren. Wir entschieden uns bis nach Hinter-Giggl zu fahren, meist Asphalt, zum Schluss Schotter, und dann noch ein kurzer Stich zum "Almstüberl". Das ist eine urgemütliche Jausenstation, wo man auch rustikal Übernachten kann (mit Frühstück für ca. 7 EUR - in 2003 war sie leider nicht mehr bewirtschaftet). Danach beginnt ein kurzer, schwieriger Single-Trail, teils extrem steil bergab und sehr schmal. Hier werden die meisten lieber schieben. Holger zog es vor, kurz über den Lenker abzusteigen. Doch zum Glück ist nichts passiert. Eine kleine Schramme wird von Steffen verarztet, der auch die
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Grenze CH/A im Fimber-Tal
Fahrradflasche im Unterholz findet. Doch ehe es wirklich lästig wird, erreicht man schon den Wiesenweg kurz vor Frodenegg. Ab dem Ort führt dann eine ruppige Asphaltpiste hinunter nach See im Pauznaun-Tal. Hier ist es dann am sinnvollsten, die nicht übermäßig befahrene Straße bis Ischgl zu nutzen. Es gibt zwar einen Talwanderweg, dieser ist aber sehr kraftraubend, da er ständig auf und ab verläuft. Wir haben das ca. 2 km getestet, uns dann aber bei der extremen Hitze entschieden, auf die Straße zu wechseln, denn ab Ischgl warteten noch knapp 1000 Höhenmeter im Fimber-Tal auf uns. An diesem Sonntag war in Ischgl nicht viel los, kaum ein Restaurant war auf. Zum Mittagessen gab es Spaghetti, die große Portion zu 6,90 EUR ("Zur Post"). Das einzig große daran waren die Teller, ansonsten war es eher kümmerlich, naja.
Nach knackigem Anstieg hinter Ischgl führt uns der Weg dann relativ sanft auf Asphalt bis zum Bodenhaus. Ab hier geht es dann auf gutem Schotterweg weiter das Tal hinauf, am Anfang mit ein paar steilen Abschnitten, aber gut fahrbar. Das Fimber-Tal ist eines der hier typischen V-Täler, die relativ sanft Höhen von über 2000 m erreichen lassen. Kurz vor der Heidelberger Hütte passieren wir unspektakulär die Schweizer Grenze. Nur ein Pfahl zeigt auf einem Schild an, dass wir nun Österreich verlassen (Bild). In der Hütte beziehen wir 4-Bett-Zimmer, die gut ausgestattet sind. Die Hütten in den Alpen haben in den letzten Jahren ziemlich aufgerüstet, besonders die, die für Mountainbiker interessant sind. Hier am Fimber-Pass treffen wir viele andere Radfahrer, die Wanderer sind eindeutig in der Unterzahl. Ein Trend, der nach wie vor ungebrochen ist. Ich checke noch die Schneelage am Fimber-Pass, aber da sind keine Probleme in Sicht. Eher macht mir der sich abzeichnende Wetterumschwung Sorgen.

Touralternativen:
1. Landeck - St. Anton - Verwall-Tal - Heilbronner Hütte - Galtür - Ischgl und weiter wie beschrieben
2. Landeck - Prutz - Pfunds - Martina - Sur En - Val d'Uina - Prad (Übernachtung), 2. Tag: Stilfser Joch - Pass Umbrail - St. Maria im Münstertal
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3.Tag: Fimberpass, Passo Costainas, Val Müstair

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Aufstieg zum Fimber-Pass
Am frühen Morgen beginnt dann doch tatsächlich ein Gewitter zu grummeln und es regnet heftig. Während des Frühstücks beruhigt sich die Lage zum Glück und der Blick zum Pass ist frei. Also los. Der Weg zum Fimber-Pass erfordert zwar einige Schiebepassagen, dauert aber kaum eine Stunde und oben ist er sogar wieder fahrbar.

In vielen Berichten steht folgendes geschrieben:
Im Mittelalter sollen über diesen Pass die Toten aus Ischgl zum Friedhof nach Sent im Engadin gebracht worden sein, denn das Paznaun-Tal gehörte jahrhundertelang zur Gemeinde Sent. Im Winter war der Weg unbegehbar. Man ließ deshalb die Leichen einfrieren und brachte sie im Frühjahr in Sent unter die Erde.
Klingt gut, oder nicht?
Der Wahrheit kommt wohl folgende Version näher: Die Gemeinde Sent hatte sehr große Weidegegebiete im  Paznaun erworben und Ischgl gehörte lange Zeit kirchlich zu Sent. Das mit den Toten ist eine alte Überlieferung. Da sich die Senter nur im Sommer in Ischgl aufhielten, ist es wohl sehr selten vorgekommen, dass die Leichen eingefroren wurden, um sie später zu transportieren. (Quelle: Cla Rauch - Gemeinde Sent).

Wir genießen den anspruchsvollen Single-Trail ins Unterengadin, im rätoromanischen Teil der Schweiz. Hier grüßen sich Wanderer und Biker mit "Allegra". Bis kurz hinter der Alp Chöglias muss man 500 Höhenmeter abwärts je nach Fahrkönnen und Beschaffenheit des Untergrundes einige Passagen schieben. Der Pfad ist teilweise ausgewaschen und führt an Abbruchkanten entlang. Bei entsprechender Vorsicht sollte das aber kein Problem darstellen. Später quert man noch eine abenteuerliche Bachbrücke und einen Gletscherbach,
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Bachquerung nach Fimberpass
erreicht dann aber einen guten Forstweg bis Griosch. Hier beginnt es leider zu regnen. Wir ziehen unsere Regenklamotten an und nehmen den Wiesentrail bis Zuort. Ab hier folgt kurz ein Forstweg Richtung Vna, bis nach ein paar hundert Metern rechts ein Trail Richtung Sent abzweigt. Dieser führt direkt am Fluss entlang, ist demzufolge ausgewaschen und zwingt einen oft zum Absteigen. Bei Regen sind dann die Gamaschen recht schnell durchgelaufen. Am alten Kurhaus im Val Sinestra ist dann die breite Naturstraße nach Sent erreicht. Noch kurz bergauf, dann rollt es zunächst eben und später rasant abwärts bis Sent und von da weiter auf der Straße bis Scoul. Es regnet in Strömen, wir verpflegen uns schnell im Supermarkt und machen eine Regenpause. Die Bremsgummis von Holger sind total abgeschmirgelt, wir müssen Ersatz besorgen.

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Lü mit Ortlerblick
Der Weg ins Münstertal führt uns ab Scoul ins Val S-charl. Zunächst steiler Asphalt, dann wieder etwas flacher und festgefahrener feiner Schotter, bis S-charl hervorragend zu fahren. Ab S-charl (Übernachtungsmöglichkeiten) beginnt dann der Weg zum Passo da Costainas (2251 m), dem einzig komplett für Mountainbiker fahrbaren Nichtstraßen-Übergang des Alpenhauptkamms. Wirklich ein Genuss für alle, die ewiges Schieben im unwegsamen Gestein satt haben. Ab der Alp Astras sollte man zunächst etwas am Hang nach rechts oben queren, um den Pfad zu erwischen. Ansonsten muss man auf der ausgewaschenen Wiesendurchfahrt vielleicht doch den einen oder anderen Meter schieben. Aber alles kein Problem. Eine kleine Schotterabfahrt nach dem Pass und schon ist man in Lü, wo man bei klarer Sicht unwillkürlich anhalten und den freien Blick zum schneebedeckten Ortler genießen wird Bild). Bis St. Maria im Münstertal versägen wir noch auf bestem Asphalt einige Höhenmeter, bis wir in der Jugendherberge "Chasa Plaz" unsere Vierer-Zimmer beziehen. In der Schweiz ist es für deutsche Verhältnisse schon fast unverschämt teuer, deshalb sind die Jugendherbergen hier eine gepflegte Alternative auch für uns schon etwas ältere Semester. Einen JH-Ausweis benötigt man in der Schweiz nicht. Steffen und Wolfgang besorgen Spaghetti und rote Soße und kochen in der Jugendherberge das Abendessen für alle. Wir sitzen dabei im Freien und genießen den lauen Abend, ein schönes Erlebnis. Nebenbei bemerkt, hat das Essen pro Nase auch nur 2 EUR gekostet.

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4.Tag: Val Mora, Passo Verva

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Val Mora - Kulisse für Indianerfilme
Ab Santa Maria beginnt nun eine der fantastischsten Strecken, die man in den Alpen mit dem Mountainbike fahren kann. Zunächst geht es über eine gut fahrbare, wenn auch teilweise sehr steile Schotterpiste 900 Höhenmeter hinauf ins Val Mora. Ab der Alm Döss Radond (2234 m) zieht sich zunächst über einige Kilometer ein Schotterweg, später ein Trail am Wasser entlang bis zum Passo Val Mora (1934 m). Die Kulisse erinnert an Indianerfilme. Wir lassen es bergab ordentlich rollen, nur ab und zu gebremst durch Weidegatter. Aber aufpassen, ca. 4 km nach dem höchsten Punkt zweigt die Strecke halblinks von der Schotterpiste in Richtung Almwirtschaft ab und wird zum Wiesenweg. Nach der Bachquerung (Bild) über einen Holzsteg beginnt ein teilweise
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Val Mora - Bachbrücke
ausgewaschener Trail, der einem ab und zu zum Absteigen zwingt. Aber ehe es lästig wird, haben wir schon die grüne Grenze nach Italien passiert und erreichen die zwei Stauseen Lago di Fraele und Lago di Cancano. Im Ristoro Val Fraele (Übernachtungsmöglichkeit) an der Staumauer zwischen beiden Seen wird es erst mal Mittagsrast mit den obligatorischen Nudeln eingelegt.

Wie geht der Weg nun weiter? Ab den alten Wehrtürmen Torri di Fraele kann man die Schotterserpentinen (Bild) hinunter bis Bormio nehmen, um dann den kompletten Gavia-Pass zu fahren.

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Torri di Fraele - Schotterserpentinen
Wir zweigen jedoch nach der 3. Serpentine bei 1866 Höhenmetern scharf rechts ab. Hier beginnt ein genialer Schotterweg , der ca. 13 km höhengleich Richtung Arnoga zum Valle Verva führt. Hier wartet dann mit dem Passo di Verva (2301 m) ein weiterer fast komplett fahrbarer Pass im hochalpinen Bereich auf uns. Leider beginnt es nun wieder leicht zu regnen, mit einem gemeinsamen Gipfeltreffen wird es leider nichts. In solch einer Situation muss abgefahren und der nächste Treffpunkt angesteuert werden. Nach dem Pass wartet ein anspruchsvoller Schotterdownhill über 600 Höhenmeter nach Eita hinab auf uns. Das ist etwas für Genießer. Im nun beginnenden Valle Grosin kann man sich dann entspannen. Auf einem Asphaltsträßchen rauscht man weitere 1000 Höhenmeter hinab bis Grosio. In der Albergo Sassella sind die Unterkünfte reserviert. Das hervorragende 5-Gänge-Menü zeugt von feinster italienischer Kochkunst. Wir sind vollauf zufrieden und können diese Albergo (HP: 51 EUR) nur wärmsten allen Transalplern empfehlen, die es hierher verschlägt.

Tourdetails:(Roadbook - Höhenprofil - Landkarte)
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5.Tag: Passo Foppa und Tonale, Val di Sole

Am Morgen hängt die feuchte Luft des gestrigen Regens noch als Nebelschwaden in den Bergen, ansonsten sind es aber gute äußere Bedingungen, um gleich nach dem Frühstück rund 1200 Höhenmeter unter die Stollenreifen zu nehmen. Auf der alten Straße nach Bormio bergauf zweigt nach ca. 2 km rechts ein schmales Asphaltband ab. Diese Auffahrt zum Passo della Foppa ist ein Klassiker des Giro d'Italia. Wir sehen noch die anfeuernden Aufschriften für Pantani und Co. auf den Asphalt gemalt. An diesem langen Anstieg zieht sich das Feld stark auseinander. Der Weg ist aber eindeutig, immer auf der Hauptstrecke bergauf bleiben. Schließlich haben es alles geschafft, ca. 2 Stunden muss man einkalkulieren bis zum Pass. Belohnt wird man nun mit einer Traumabfahrt, die ebenso wenig vom Autoverkehr gestört wird wie die Auffahrt. Jeder lässt das Rad laufen, wie es ihm gefällt. Am vereinbarten Treffpunkt (Abzweig nach links auf Straße zum Passo Tonale bei ca. 900 Höhenmetern) sammelt sich die Gruppe wieder. Einer fehlt wie üblich. Es ist Wolfgang, der gerne eine Extrawurst brät und schon weiter gefahren ist. Bisher hat das zum Glück noch zu keiner unklaren Situation für die Gruppe geführt, so dass ich das nicht weiter kommentieren musste. Langsam wird aber allen klar, dass hier einer auf seinem persönlichen Transalp-Ego-Trip unterwegs ist und sich das schöne gemeinsame Erlebnis wahrscheinlich eher selber vermiest.

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Rast in Vezza
Der Rest der Gruppe lässt sich die gute Stimmung nicht verderben und begibt sich zunächst in meinem Windschatten, um sacht bergauf auf der Staatsstraße Richtung Passo Tonale zu radeln. Man kann durchaus auch Nebenwege im Tal nutzen, die Straße ist aber nicht übermäßig belebt, so daß man angenehm fahren kann. Dann überholt uns jedoch ein älterer Italiener auf dem Rennrad und da gibt es für Andreas, Holger, Steffen und Bernd kein Halten mehr. Der muss versägt werden. Wir vereinbaren vorher noch in Vezza Rast zu machen und schon geht die Jagd los. Die Wertung für den Zwischenspurt geht wie fast immer an Andreas, der ein wahres Konditions-Ass ist.
In Vezza versorgen wir uns im kleinen Laden am zentralen Platz mit Essen und veranstalten ein kleines Picknick auf der Piazza. Von Wolfgang ist nach wie vor nichts zu sehen. Nach einem Espresso geht es dann weiter auf weiter moderat ansteigenden Straße bis Ponte di Legno. Ab hier harren noch 600 Höhenmeter ihrer Bezwingung. Als Treffpunkt wird die Passhöhe vereinbart und jeder findet sich nun wieder in seinen Rhythmus am Berg. Ich kurbele die gesamte Steigung mit dem mittleren Kettenblatt mein Pensum herunter und bin erstaunt, wie schnell man oben angekommen ist. David und Robert bilden wie meist am Berg ein einträchtiges Duo und schirmen die Gruppe von hinten ab.
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Robert und David
Am Kriegerdenkmal ist allgemeines Sammeln, auch Wolfgang ist da, sitzt aber deutlich abseits. Ich merke schon, daß sich in ihm etwas zusammenbraut. Ihm scheint diese Transalptour nicht die rechte Freude zu bringen, er hatte wohl eher Renncharakter erwartet.
Nach dem Passo Tonale gibt es zwei Möglichkeiten, um ins Val di Sole zu gelangen. Wer es leicht liebt, fährt einfach die Straße hinunter bis Fucine. Wir haben heute schon genug Asphalt unter den Rädern gehabt und begutachten die andere Variante. Rund 2 km nach der Pass-Höhe zweigt an einem kleinen Schotterparkplatz rechts ein Forst- später grobschottriger Weg Richtung Stavel ab. Auf diesem verliert man rasch Höhe, mit Vollfederung ist er recht gut fahrbar, ein paar grobe Abschnitte gibt es aber schon. Bei Straßenberührung geht es rechts weiter bergab und bei einem kleinem Stausee folgt man dem nun beschilderten Radweg im Val di Sole. Bis man Fucine erreicht, hat dieser noch ein paar heftige Abschnitte mit Grobschotter, dann rollt es sich aber sehr entspannt immer bergab bis Dimaro. Hier ist wieder Übernachtung reserviert im Hotel Serena, das sich im letzten Jahr als Volltreffer herausgestellt hatte. Wir bekommen einen Spezialpreis für "Biciclettisti", 35 EUR für Übernachtung mit Halbpension, wirklich ein Schnäppchen. Das Abendessen ist ein feines italienisches Menü mit mehreren Gängen und auch das Frühstück am Morgen ist ungewöhnlich reichhaltig und lecker.


Hinweis: Andreas Rödenbeck ist diesen Abschnitt im August gefahren und hat sehr starken Verkehr am Passo Tonale erlebt. (Hauptferienzeit in Italien). Seine Empfehlung: Ausweichroute über Gavia-Pass (siehe auch sein Eintrag im Gästebuch)
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6.Tag: Madonna di Campiglio, Lago d'Agola, Passo Bregn de l'Ors

Der Tag beginnt mit angenehmen Temperaturen und leichten Nebelschwaden, die noch in der Brenta-Gruppe hängen. Keine Überraschung löst es aus, als sich Wolfgang nun endgültig mit dem Spruch: "Ich klink mich aus!" aus der Gruppe verabschiedet.
Los geht's gemeinsam - kurz ein Stück die Straße Richtung Madonna di Campiglio hinauf. In der ersten Kehre beginnt dann der Forstweg parallel zur Brenta. Im ersten Teil ziemlich steil, dann wieder flacher und immer gut fahrbar erreichen wir an der Telecabina Groste die Straße in den berühmten Skiort. Wir rollen kurz auf der Straße bis in den Ortskern, wo man sich nochmal versorgen sollte, wenn mal am Lago d'Agola Picknick machen will, was ich sehr empfehle. Wir legen noch eine Kaffee-Rast auf der Terrasse Hotels Garni Arnica ein, zu der uns Matteo einlädt. Herzlichen Dank nochmal von dieser Stelle aus (www.hotelarnica.com/).
Ab Madonna gibt es zwei Möglichkeiten in das Val d'Agola zu gelangen. Entweder man hält sich in Madonna di Campiglio links der Straße und fährt auf Forstwegen via Rifugio Cascate

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Rifugio Cascate mezza
oder man fährt die Straße hinab bis zum Ortseingang von San Antonio di Mavignola (1213 m) und biegt hier scharf links ab.
Diesmal entscheiden wir uns für die reizvollere erste Variante. In der Ortsmitte fährt man links am See vorbei, biegt dann links in die Via Vallesinella ab, die ab Ortsausgang im Wald verläuft. Richtung ist der Wasserfall am Rif. Cascate di mezza, entweder bald rechts den Forstweg nehmen oder etwas später rechts einen kurzen steiler Trail hinab wählen. Hier kann man einkehren mit herrlichem Blick von der Terrasse auf den Wasserfall. Wir queren die Bachbrücke vor dem Wasserfall und befinden uns gleich auf einem Singletrail, der nach kurzen Zeit auf einem Forstweg endet. Hier geht es nach rechts hinab bis zu einer Wiese (Mga. Brenta Bassa). Über die Holzbrücke Richtung Val d'Agola geht es noch ein paar Höhenmeter hinab bis zu einer Weggabel (ca. 1220 m) und jetzt beginnt links hinauf der gut fahrbare Forstweg zum Lago d'Agola. Nach knapp einer Stunde erreicht man die Wasserstelle bei den Gebäuden vor dem See, wo man seine Trinkflaschen nachfüllen kann.
Die Rast sollte man auf jeden Fall jedoch am hinteren Teil des Sees auf der rechten Seite einlegen. Hier ragt ein abgestorbener Baum hervor, man kann sich im Gras lagern und vor allem ist die Stelle windgeschützt. Das Panorama der Brenta-Spitzen spiegelt sich auf der stillen Wasseroberfläche, es ist fast schon kitschig (Bild). Wir genießen die Ruhe
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Lago d'Agola
fast eine ganze Stunde lang. Nach der Rast wartet dann noch eine Schiebepassage von ca. 30 - 45 min bis zum Passo Bregn de l'Ors. Andreas lässt sich von mir anstacheln und fährt doch tatsächlich die Wiese vor dem letzten Schiebestück komplett hoch. Eine immense Leistung. Oben bekommt er von mir das versprochene Bier in der Dose, das sogar recht kühl ist, da ich es in der Rucksackaußentasche mit einem feuchten Tuch eingewickelt hatte.
An der kleinen Kapelle wird noch mal kurz verschnauft, dann geht es halblinks über einen Trail zum Passo del Gotro. Ab hier beginnt die Belohnung für die Mühen des Tages. Bis zur Malga Movlina geht an der Bergflanke entlang ein schöner Trail , dann folgt ein sagenhafter 10 km langer Schotterdownhill 600 Höhenmeter hinab bis zum Rifugio Brenta, wo die Abfahrt in Asphalt übergeht. Nur 50 Höhenmeter tiefer liegt das Rifugio Ghedina. Eins von beiden sollte man als letzte Übernachtung wählen, wenn am letzten Tag eine kurze Etappe wie wir zum Gardasee einlegen will. Wir entscheiden uns für das liebevoll restaurierte Rif. Ghedina, Übernachtung mit Halbpension kostet hier 39 EUR. Wir sitzen abends noch draußen und lauschen der Stille des Tals.

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7.Tag: Finale furioso

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Ponte Arche - Ruhe vor dem Sturm
Nach dem eher spärlich ausgefallenem Frühstück nach italienischer Art lassen wir uns erstmal Zeit mit dem Aufbruch. In der Nacht hat es wieder angefangen zu regnen und so richtig will es nicht aufhören. Wir rollen in Regenklamotten schließlich doch das Tal hinab, an dessen Ende wir nach links die zunächst kaum merklich ansteigende Straße bis Stenico nutzen. Es nutzt alles nichts, nach Ponte Arche muss jeder auf 400 Höhenmeter hinunter, um dann bis Dasindo wieder die Straße hinauf zu radeln. Hier gibt es wieder zwei Alternativen. Hat man genug Zeit und ist das Wetter schön, sollte man auf jeden Fall den Weg zum Gardasee über das Val di Lomasone (siehe mein Tourbericht Transalp 1996) nehmen. Dabei hat man zwar nochmal eine Schiebepassage von ca. 50 min in Kauf zu nehmen.
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Die erfolgreichen Transalp-Finisher 2002
Der erste Blick auf den Lago beim Holzkreuz in ca. 700 m Höhe entschädigt für die Plackerei allerdings ungemein. Da der Regen nicht aufhört müssen wir uns für die "Weichei-Variante" auf Straße via Passo di Ballina (750 m) entscheiden. Ab dem Tenno-See sollte man die alte Straße nach rechts hinunter nach Riva nehmen. Erfahrungsgemäß beginnt hier nochmal ein Wettrennen bei Tempo 60-70 km/h. Diesmal erreichen wir diese Geschwindigkeiten jedoch nicht ganz. Mitten in der Abfahrt beginnt plötzlich ein Gewitterguss niederzugehen, als ob Wassereimer ausgeschüttet wurden. In Sekundenschnelle sind wir trotz Regensachen patschnass. Der Regen ist jedoch warm und an Unterstellen denkt keiner. Irgendwie ist es ein archaisches Gefühl, Riva im strömenden Regen zu erreichen. Schnell noch ein paar Forst-Bier im Kaufladen besorgt und im nachlassenden Regen am Hafenplatz auf die gelungene Transalp angestoßen. Für die Finisher ein tolles Gefühl.
Eigentlich sollte der "offizielle" Empfang am Strandcafe in Torbole sein, aber es sieht nicht nach Wetterbesserung aus. So radeln wir jedoch zuerst zur Villa Mimosa (www.villamimosa.com), wo die Eltern von Robert und meine Simi warten. Steffen hat schon das Fässchen Krombacher angesteckt und stilvoll in Originalgläsern stoßen wir alle auf unsere tolle Transalp-Tour an. Antje und Simi haben noch ein Willkommensplakat gemalt und jeder erfolgreiche Transalp-Finisher erhält noch als Überraschung ein Finisher-T-Shirt.
Zum gelungenen Abschluss kommt jetzt tatsächlich die Sonne wieder hervor. Wir radeln zum Strand und liegen in der Sonne, die heiß brennt, wie es sich für den Gardasee gehört.

Tourdetails: (Roadbook - Höhenprofil - Landkarte)
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Fazit:
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Transalp 2002 - we did it!
Diese Route ist die schönste aller Transalps, die ich bisher gefahren bin. Kaum Schiebepassagen, trotzdem unvergleichlich attraktive und einsame Bergwege und -pässe. Auch die Straßenpässe Passo Foppa und Tonale fügen sich gut in die Routenführung ein. Wieder zeigte es sich, wie wichtig es ist Schlechtwettervarianten zur Verfügung zu haben.
Der Shuttle-Service mit no-limits-sportreisen.de klappte hervorragend. Weil Deutschland im Endspiel der Fußball-WM stand, veränderten sich die Abreisetermine. Kein Problem, das telefonisch zu klären. Die Abholung erfolgte direkt vom Hotel, morgens 8.30 Uhr. Der Preis von 80 EUR für den stressfreien Rücktransfer incl. Bike nach Garmisch ist o.k. Ich kann wirklich guten Gewissens eine Empfehlung aussprechen (www.no-limits-sportreisen.de).
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