| Strecke | Garmisch- Fernpass - Landeck - Tobadill - Ischgl - Fimberpass - Scoul - Passo Costainas - Val Mora - Bormio - Val Rezzalo - Passo Gavia - Passo Tonale - Val di Sole - Madonna di Campiglio - Gardasee | ||||||||||||||||||||||||||||
| Länge | 417 km | ||||||||||||||||||||||||||||
| Höhenmeter | 9.763 hm | ||||||||||||||||||||||||||||
| Termin | 20. - 25. August 2006 | ||||||||||||||||||||||||||||
| Etappen (6) |
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| Medien | Wenn ihr die Tour individuell nachfahren wollt, ist folgendes verfügbar, damit ihr den rechten Weg findet:
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| Landkarten |
Kompass:
Digitale Karte Österreich,
Digitale Karte Tirol,
Digitale Karte Schweiz,
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5,
35,
41,
42,
52,
072,
73,
98,
101,
107
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| Tourplanung | Andreas Albrecht | ||||||||||||||||||||||||||||
| Tourführung | Andreas Albrecht | ||||||||||||||||||||||||||||
| Teilnehmer | Sascha Braune, Dirk Kersken, Jürgen Heigl, Jürgen Schottenhamml, Oliver Block, Stefan Matter |
| Streckenübersicht |
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| Gesamtstrecke als Google Map |
| 2. Tag: | ||||||||
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Ischgl bietet im Sommer einen merkwürdigen Eindruck, massenhaft Hotels und Restaurants, von denen die meisten geschlossen sind. Im Fahrradgeschäft konnte Stefan noch ein Schutzblech, Dirk und ich je einen Tachomagneten erstehen (ich hatte meinen beim Waschen am Vortag mit scharfem Wasserstrahl aus der Halterung gespült), dann ging es los Richtung Bodenalpe. Spätestens nach 200 m verfluchten wir den Architekten dieses unverschämt steilen Weges, ich kam zeitweise bei 20% Steigung nur durch Serpentinenfahren vorwärts. Doch bald waren 300 hm geschafft, auf nur ca. 3 km, und die restlichen 300 hm gingen dann, in immer schönerem Wetter, recht zügig. Nach der Ankunft auf der Bodenalpe bei Sonnenschein gab es erst mal ein Hefeweizen, und danach ein reichhaltiges Abendessen mit Suppe, Braten, wieder Nudeln und Nachtisch. |
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| 3. Tag: | ||||||||
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| 4. Tag: | ||||||||||||
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An einer sehr schön am Lago gelegenen Gaststätte kam dann die Enttäuschung, es gab nichts mehr zu Essen! Kohlehydrate mussten her, also nichts wie weiter. Aber zuerst mussten wir an den 2 Stauseen entlangfahren, die Straße war zwar recht langweilig und ziemlich befahren, die Ausblicke dagegen auf die Stilfserjochregion fantastisch. Nach einer kurzen Pause bei den Torri di Fraele ging es über den gleichnamigen Pass in unzähligen Serpentinen hinunter nach Bormio. Der Pass wurde übrigens für die Lastwagentransporte zu den Stauseen angelegt. Vor Bormio noch fanden wir ein Restaurant, in dem wir unsere Apfelschorle und die heißbegehrten Nudeln bekamen.
Von Bormio aus ging es dann erst mal bergab Richtung Sondrio. Einige Gegenanstiege ließen unsere Windschattenfahrerei dann doch auseinanderfallen, bei der Ankunft in Le Prese war ich dann ziemlich platt, und hatte wenig Lust auf die folgenden 850 hm zu unserer Hütte im Val Rezzalo. Die ersten 500 hm auf Teer bis Fumero waren dann doch in gut einer Stunde geschafft, und bei der anschließenden Schiebepassage (15% Steigung auf groben Steinplatten, da schiebt es sich genauso schnell wie es sich fährt) traf ich mich wieder mit Olli und Sascha. Die Hütte "La Baita" entpuppte sich als sehr liebevoll hergerichtete Alm, mit einem schönen Gastraum und einfachen, aber neuen und sauberen Schlafzimmern. Der Wirt Alessandro begrüßte uns herzlich, und verwöhnte uns mit Salat, Nudeln, Nachspeise, Käse und Schnaps. |
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| 5. Tag: | ||||||||
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Auf dem Pass war es dann ziemlich voll, Heerscharen von Radfahrern stärkten sich nach der langen Auffahrt, wir beeilten uns, schnell wieder loszufahren. Nach dem Umbau in den 1990er Jahren präsentierte sich die Südrampe jetzt asphaltiert, wir konnten die 1300 hm bergab bis Ponte die Legno zügig zurücklegen, mit guter Sicht auf die Adamello-Gruppe. Kaum waren wir unten, stand schon die nächste Bergauf-Passage auf dem Programm, der Passo de Tonale mit 500 hm, leider auch eine Hauptstrasse mit entsprechendem Verkehr.
Ein Blitz schlug vielleicht gerade mal 150 m entfernt von uns ein. So entschlossen wir uns, die letzten 5 km nach Madonna di Campiglio auf der Straße zu fahren. Da war dann ein ziemlicher Verkehr, mehr als einmal rauschte ein Auto so ca. 10 cm an meinem Lenker vorbei. Bei Dauerregen liefen wir im Hotel Arnica ein, und konnten unsere Klamotten erst mal im riesigen Heizungskeller des Hotels aufhängen. Mit den trockenen Klamotten mussten wir dann nur noch über die Strasse in unser Restaurant, um die wohlverdienten Pizzen und Nudeln zu genießen. Danach hatten wir noch einen unterhaltsamen Abend in der Hotelbar, bei der wir unsere Flüssigkeitsbilanz des Tages mit Hefeweizen wieder ausgleichen konnten. |
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| 6. Tag: | ||||||||
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Nach einer kurzen Rast waren erst mal wieder 400 hm am Stück zum Lago d'Agola angesagt. Am malerischen See stärkten wir uns bei herrlichem Wetter erst mal mit ein paar Riegeln, bevor wir den steinigen, zunächst völlig verblockten Anstieg zum Bärenpass in Angriff nahmen. Aber vorher schickten wir noch einige hochmotivierte Biker mit "alles fahrbar" in die Steinwüste, wo sie nach wenigen Metern doch zum Absteigen gezwungen wurden. Der Anstieg zum Bärenpass entpuppte sich zuerst als sehr steile Almwiese, die dann in einen ebenso steilen, schmalen Wurzelweg überging. Sascha hätte am liebsten sein Bike weggeschmissen, der Trail forderte selbst beim Schieben volle Konzentration.
Vom Passo Ballino ging es dann nur noch bergab. Schnell war der Tenno-See passiert, und über die alte Strasse nach Riva ging es flott in Serpentinen hinunter. Ein letzter Stopp für ein Gruppenfoto, und wenige Minuten später rollten wir am Ufer des Gardasees in Riva ein. Nach etlichen Erinnerungsfotos machten wir uns auf das letzte Stück Weg - das beliebte Geschicklichkeitsfahren am Strand von Riva nach Torbole zum Endpunkt an der Strandbar. Dort wartete dann auch der letzte Höhenmeter auf uns, die Treppe zur Terrasse. Jetzt erst mal ein Weizen, und für Jürgen und Sascha ging's mit den Erfrischungen im Hotelpool weiter. |
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| Rückreise: | ||||
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Die Räder wurden in den Zug gepackt, und wir konnten erst mal bequem machen. Am Brenner war dann schnelles Aussteigen angesagt, die Trinkflaschen noch rasch gefüllt, und unser Bahnvierer startete zum Downhill nach Innsbruck. Je nach vorhandener Kraft wurde die Führungsarbeit verteilt, im Windschatten bei Gegenwind kamen wir auf der Geraden auf ca. 30 km/h, in den Gefällestrecken bis über 50 km/h. Nach exakt 66 Minuten war Innsbruck-Hauptbahnhof erreicht, wo die Mannschaft gleich den M-Preis enterte, und mit Wurstbroten und Hähnchensandwich, Andreas sogar mit einem ½ Hähnchen wieder erschien. Bei der anschließenden Zugfahrt wurde alles in Windeseile verzehrt. In Garmisch war dann die Fahrt zu Ende, aber schon beim Einladen des Bikes war für mich klar: Nächstes Jahr gibt es wieder eine Transalp! Es war ein einzigartiges Erlebnis. Eine homogene und gutgelaunte Gruppe und ein souveräner Andreas, der in jeder Situation alles im Griff hatte und stets motivierende Worte fand, wenn die Steigung mal wieder etwas länger andauerte, machten diese Transalp zu einem großen Vergnügen! |
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