München - Venedig: Die noch Unvollendete
Das wichtigste in Kürze
| Strecke |
München - Bad Tölz - Achensee - Zillertal - Pfitscher Joch - Eisacktal - Pustertal - Plätzwiese - Cortina d'Ampezzo - Passo Duran - Ágordo - Lago di Mis - Mel
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| Länge |
vorläufig ca. 470 km |
| Höhenmeter |
vorläufig ca. 7400 hm |
| Termin |
11. - 16. September 2009 |
| Etappen (6) |
| Tag |
Strecke |
km |
hm |
| 1.Tag |
München - Kloster Schäftlarn - Bad Tölz - Sylvensteinspeicher - Achenkirch |
107 |
1039 |
| 2.Tag |
Achenkirch - Achense - Maurach - Zillertal - Mayrhofen Schlegeisspeicher - Pfitscher Joch - Wiesen |
111 |
1970 |
| 3.Tag |
Wiesen - Franzensfeste - Mühlbach - Bruneck - Olang - Prags - Brückele - Platzwiese - Dürrensteinhütte |
93 |
1887 |
| 4.Tag |
Plätzwiese - Schluderbach - Cortina d'Ampezzo - San Vito - Venas - Passo Cibiana - Forno di Zoldo |
68 |
1063 |
| 5.Tag |
Forno di Zoldo - Passo Duran - Agordo - Lago del Mis - Mel |
74 |
1341 |
| 6.Tag |
Mel - Busche; Zug bis Brenner; Brenner - Gries |
18 |
80 |
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| Landkarten |
Kompass: 183,
Digitale Karte Tirol,
Digitale Karte Südtirol,
Digitale Karte Gardasee,
6,
28,
37,
44,
55,
56,
57,
77,
180,
182,
183
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Übersichtskarten: Kompass - Straßenkarte (1:250.000): 358 Tirol - Trentino, 259 Südtirol - Dolomiten - Gardasee - Venedig
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| Tourplanung |
Andreas Albrecht, David Strixner, Dietmar Orgas, Frank Dörr |
Teilnehmer |
Andreas Albrecht, David Strixner, Dietmar Orgas |
Tourbericht
| Prolog |
Nicht alles kann gleich auf Anhieb klappen. Schon seit einigen Jahren schwirrte in mir die Idee einer Transalp von München nach Venedig herum. Vom Marienplatz zum Markusplatz - war der Arbeitstitel. Von einem Sommer zum anderen haben wir es verschoben, immer kam etwas dazwischen. Wir - das sind mein langjähriger Transalpbegleiter David und ich. David ist Urmünchner und ihn reizt die Vorstellung, eine Transalp direkt an der Haustür zu beginnen, ganz besonders. Die Streckenplanung vom flachen Münchner Umland bis zu den Alpen ist logischerweise sein Part, es sind ja sowieso seine Radelstrecken. Direkt an der Isar entlang wird es flussaufwärts gehen. Bei der weiteren Planung war uns schnell klar, dass wir einige Etappen mit mehr als 100 Kilometern pro Trag vorsehen müssen, um nicht länger als sieben Tage unterwegs zu sein.
Der Zeitraum von einer Woche hatte sich für uns im Laufe der Zeit als Obergrenze für eine Transalp herausgestellt. Noch länger unterwegs zu sein, hatte uns einfach keinen Spaß gemacht.
Dann hat es sich noch ergeben, dass meine beiden Leipziger Transalpfreunde Frank und Dietmar bei dieser Tour mitfahren und mitplanen wollten. Sie haben auch schon einige Transalps hinter sich, die Dietmar auf seiner Webseite www.dorgas.de dokumentiert hat. Sie waren immer nach eigenen Planungen unterwegs. Leider hatte Frank dann kurz vor dem Start einen Bikeunfall. Da waren es nur noch drei.
Als Zeitraum hatten wir Mitte September vorgesehen. Da gibt es keine Unterkunftsprobleme, Übernachtungen findet man meist im ersten Anlauf. Außerdem gibt es oft stabile Spätsommer-Wetterlagen. Altweibersommer nennt man das - kenne ich noch von früher. Wie das Leben aber so spielt, gibt es das nicht immer, schon gar nicht, wenn ich in jenem Jahr unterwegs bin. Ein "junges" Genua-Tief (so drückte sich der Wetterdienst vornehm zurückhaltend aus) sollte unseren Tatendrang hemmen. Als das Tief dann etwas älter wurde und in seine pubertärer Flegeljahre kam, gab es Schneefall bis weit unter 1500 Meter. Natürlich genau zu dem Zeitpunkt, als die hochalpinen Etappen anstanden. Damit hat es uns auf die Alternativstrecken gezwungen. Insofern nicht weiter tragisch, da man so etwas bei einer Transalp sowieso einplanen sollte.
Am letzten Tag, der uns beim ersten Anlauf bis nach Venedig bringen sollte, war das Genau-Tief inzwischen so ausgewachsen, dass es uns mit sintflutartigem Regen daher kam. Schweren Herzens haben wir uns zum Abbruch entschließen müssen. Es hätte keinen Sinn ergeben, in strömendem Regen eine vernünftige Strecke nach Venedig zu suchen. Denn das war uns im Vorfeld bei der Planung klar. Den "schwierigsten" Abschnitt stellt bei dieser Transalp die Überwindung der Venetischen Tiefebene dar. Zumindest wenn wir den Anspruch haben, stark befahrene Straßen so weit als möglich zu meiden.
Eine unvollendete Tour wird es auf keinen Fall bleiben. Für das nächste Jahr habe ich mir vorgenommen, den hochalpinen Abschnitt bei Cortina d'Ampezzo zu fahren, der den Wetterkapriolen zum Opfer gefallen ist. Außerdem will ich mir Zeit nehmen und das letzte Stück nach Venedig so schön und passend zu einer Mountainbike-Transalp wie möglich zu gestalten.
Anregungen und Ideen dazu sind jederzeit herzlich will kommen.
Infos dazu bitte über das Kontaktformular.
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| 1. Tag: München - Bad Tölz - Achensee |
Lange Strecke entlang der Isar.
GoogleMap
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| 2. Tag: Achensee - Zillertal - Pfitscher Joch |
Lange Etappe durchs Zillertal, zäher Ansteig zum Pfitscher Joch, Genussabfahrt.
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| 3. Tag: Pustertal - Plätzwiese |
Lange Etappe durchs Pustertal, Kampf mit dem Regen hinauf zur Plätzwiese.
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| 4. Tag: Plätzwiese - Cortina - Passo Cibiana - Forno di Zoldo |
Schneeeinbruch über Nacht, kompletter Regentag, saukalt.
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| 5. Tag: Forno di Zoldo - Passo Duran - Agordo - Lago del Mis - Mel |
Ein Wunder: zwar kalt, aber Sonne. Erst zum Abschluss wieder Regen.
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| 6. Tag: Mel - Busche |
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Dauerregen, deshalb mit Zug zurück zum Brenner.
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