Transalp: Schweizcross mit und von Daniel Bolender
Das wichtigste in Kürze
| Strecke |
Zürichsee - Vierwaldstätter See - Surenenpass - Engelberg - Meiringen - Große Scheidegg - Grindelwald - Kleine Scheidegg - Thuner See - Adelboden - Lenk - Gstaad - Lac d'Hongrin - Genfer See (Montreux) |
| Länge |
330 km |
| Höhenmeter |
11.000 hm |
| Termin |
13. - 19. Juli 2009 |
| Etappen (7) |
| Tag |
Strecke |
km |
hm |
| 1.Tag |
Pfäffikon - Einsiedeln - Ibergeregg - Suworowbrücke - Schwyzer Höchi - Vierwaldstätter See |
54 |
1625 |
| 2.Tag |
Sisikon - Flüelen - Seedorf - Distleren Alp - Grat - Angistock - Surenenpass - Engelberg |
40 |
1925 |
| 3.Tag |
Engelberg - Trübsee - Jochpass - Engstlen Alp - Innertkirchen - Rosenlaui - Große Scheidegg |
51 |
2200 |
| 4.Tag |
Große Scheidegg - Ällfluh - Grindelwald - Brandegg - Kleine Scheidegg |
27 |
1250 |
| 5.Tag |
Kleine Scheidegg - Wengen - Lauterbrunnental - Wilderswil - Thuner See - Frutigen - Adelboden |
67 |
1450 |
| 6.Tag |
Adelboden - Hahnenmoospass - Lenk |
21 |
625 |
| 7.Tag |
Lenk - Betelberg - Trütlisbergpass - Gstaad - Col de Jable - L'Etivaz - Lac de l'Hongrin - Col de Jaman - Montreux |
77 |
1919 |
|
| Buchinfo |
Klappentext:
Zwei Gesichter einer Transalp zeigen sich auch bei diesem Alpencross durch die Schweiz. Auf der einen Seite Bilderbuchwetter in der Bilderbuchschweiz mit Blick auf den Eiger. Auf der anderen Seite ein markanter Wettersturz, der im Hochsommer Schnee bis in tiefe Lagen bringt. Andreas Albrecht hat es trotzdem genossen, sich diesmal gemeinsam mit Thomas Kamp der Planung und Führung des ebenfalls sehr erfahrenen Transalplers Daniel Bolender anzuvertrauen.
Herausgekommen ist dieser Schweizcross - abseits der klassischen Transalprouten - vom Zürichsee an den Genfer See. Die abwechslungsreiche Strecke führt über den einsamen, hochalpinen Surenenpass, die touristisch geprägte, aber traumhaft schöne Eigerregion rund um Grindelwald, bis ins französisch angehauchte Montreux.
- Broschiert: 56 Seiten - 9,80 EUR
- Verlag: Books on Demand Gmbh
- ISBN-13: 978-3-8391-6303-0
- erhältlich auch im Buchhandel
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| Landkarten |
Kompass:
Schweiz 3D,
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116,
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| Medien |
Wenn ihr die Tour individuell nachfahren wollt, ist folgendes verfügbar, damit ihr den rechten Weg findet:
- Roadbook in Papierform - siehe oben
- Kartenscans
- GPS-Daten
- TOPO-Karten für Garmin GPS-Geräte
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|
| Tourplanung |
Daniel Bolender |
| Tourführung |
Daniel Bolender |
| Teilnehmer |
Daniel Bolender, Andreas Albrecht, Thomas Kamp |
Tourbericht
Was immer Du tun kannst oder wovon Du träumst - fange es an.
Johann Wolfgang von Goethe (1749 - 1832)
| Prolog |
Für die meisten Mountainbiker bedeutet eine Transalp den Höhepunkt der Bikesaison. Darauf bereitet man sich entsprechend vor. Die Kondition wird aufgebaut, die Ausrüstung optimiert und natürlich die Route geplant. Dazu muss noch eine Woche Urlaub eingereicht und manchmal freigeschaufelt werden. Der Termin steht dann fest und die Vorfreude wächst, je näher der Start heranrückt. Das Einzige, was man nicht planen kann, ist das Wetter. Allzu oft macht es erwartungsfrohen Transalplern einen Strich durch die Rechnung. Ich habe in den langen Jahren, in denen ich Transalps fahre, schon in jedem der sinnvollen Monate Juni bis September alle denkbaren Wetterlagen erlebt. Drückende Hitze, mildes Sommerwetter, Regen, Gewitter und Schnee bis hinunter in Lagen um die 1500 Meter. In dem Falle ist man gut beraten, wenn die Route ausreichend Möglichkeiten bietet, alternative Strecken zu fahren oder einzelne Abschnitte mit Bus, Bahn oder Seilbahn zu verkürzen oder zu entschärfen.
Für solch eine Transalproute ist die Schweiz wie geschaffen. Die Logistik der öffentlichen Verkehrsmittel ist perfekt ausgebaut und aufeinander abgestimmt. Fehlt nur noch ein passender Start- und Zielort und eine schöne Route dazwischen. Die hat für diesen Schweizcross Daniel Bolender ausgetüftelt, der als einer der ersten Transalpler seine Tourberichte ins Internet gestellt hat. Das begann schon 1998 und wird inzwischen dauerhaft und qualitativ hochwertig auf seiner Website www.alpen-biken.de präsentiert. Ich habe mich in meinen frühen Jahren selbst von seinen flüssig und informativen Berichten inspirieren lassen. Über das IBC-Forum (www.mtb-news.de) kam dann auch ein direkter Kontakt zustande. Daniel und ich haben uns während einer Transalp einmal zufällig getroffen und sind ein Stück des Weges gemeinsam gefahren. Dabei entstand die Idee, irgendwann einmal eine gemeinsame Tour zu fahren. Die Planung seines Schweizcrosses vom Zürichsee nach Montreux am Genfer See fand ich sehr schlüssig, zumal sich mit dieser Route für mich ein Kreis geschlossen hat. Meine allererste Transalp führte mich im Jahre 1994 genau an diesen Zielpunkt.
Also ging es an einem heißem Sommertag los. Drückende, schwüle Hitze lastete über dem Land. Es versteht sich fast von selbst, dass es nicht so bleiben sollte. Ein "markanter Temperatursturz" (Originalton Schweizer Wetterdienst) sollte die geplante Route etwas durcheinander bringen.
Lest den Tourbericht von Daniel Bolender hier.
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| 1. Tag: Tag der drei Seen |
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Lest den Tourbericht dieses Tages von Daniel Bolender hier.
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| 2. Tag: Der Surenenpass |
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| 3. Tag: Rosenlaui - Große Scheidegg |
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| 4. Tag: Im Banne des Eiger |
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| 5. Tag: Der Tag an dem das Wasser kam |
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| 6. Tag: Schneetreiben |
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| 7. Tag: Versöhnliches Finale |
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| Fazit |
Highlights der Tour:
- Extrem stimmige Route: Tolle Einrolletappe, Schweizer Bilderbuchregion um Grindelwald, direkte Linie nach Montreux.
- Der Genfer See ist ein schönes Ziel für eine Alpentour.
- Der Surenenpass war vermutlich der anstrengendste Pass, den ich bisher hatte, aber er passt perfekt in die Route. Die Landschaft und die Abfahrt entschädigen voll und ganz.
- Kosten: die Schweiz ist nicht so teuer, wie man denkt. Die Übernachtungen, die ich im Vorfeld recherchiert hatte, waren alle bezahlbar. Nur wer vor Ort sucht, muss meistens etwas mehr bezahlen. Konsequente Mittagspausen an Supermärkten sparen weitere Kosten.
- Das Wetter war extrem abwechslungsreich: von über 30 Grad bis zur geschlossenen Schneedecke ab 1800 m. Besonders der Schnee sorgte in der Folge für traumhafte Landschaften.
6 Etappen:
- Die Strecke lässt sich auch um einen Tag kürzen. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Wegen des schlechten Wetters hatten wir zwei sehr kurze Etappen. Die Strecke Kleine Scheidegg - Adelboden - Lenk kann gut an einem Tag bewerkstelligt werden. Vielleicht sogar bis hinauf zum Leiterli am Betelberg, da gibt es ja auch die Seilbahn. Der letzte Tag verläuft dann wie unserer.
- Wenn keine Besichtigung des Jungfraujochs geplant ist, kann bereits die Etappe zur Kleinen Scheidegg verlängert werden bis in die Gegend des Thuner Sees. Dann ist Variante 1 noch einfacher umzusetzen, vielleicht auch ohne Seilbahnhilfe.
- Mehr dazu im Transalp Roadbook 9 - Schweizcross (erscheint im Laufe des Jahres 2010).
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