Transalp.info by Andreas Albrecht

Albrecht-Route


Fazit

So, nun ist die Sache rund, aber die Albrecht-Route lebt. An den Stellen, wo zu viel Asphalt als Untergrund vorkam, habe ich in den letzten Jahren recherchiert und - nach meinem Gefühl bessere - Abschnitte gefunden, die dem grundsätzlichen Charakter der Albrecht-Route entsprechen, ja eigentlich noch stärker unterstreichen. Dies ist ein fortlaufender Prozess, auch und gerade weil die Wege in den Alpen einer ständigen Veränderung unterworfen sind. Einige Verbesserungen habe ich direkt in die Hauptroute einfließen lassen (z.B. am 2. Tag die Passage zwischen Flirsch und St. Anton, die nun vollständig abseits der Hauptstraße verläuft). Andere sind der Albrecht-Route v2 dokumentiert.

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350 serpentine6-Tage-Variante: Mit Hüttenübernachtung in La Baita

Wenn man zum Beispiel das einmalige Flair der Hüttenübernachtung in La Baita erleben will, kann man die Tour abkürzen. Außerdem sind manche lieber nur 6 Tage unterwegs. Auch dann ist das eine erprobte Alternative. Der Unterschied zur 7-Tagesroute ist einfach folgender. Am 4. Tag fährt man nach dem Passieren der beiden Stauseen Lago di San Giacomo di Fraele und Lago di Cancano hinunter nach Bormio. Das ist ganz einfach zu finden. An den Türmen Torri di Fraele sieht man schon die Serpentinenstrecke hinab in Richtung von Bormio. In Bormio fährt man das Tal hinab bis Le Prese. Hier beginnt die Auffahrt ins Val di Rezzalo. Beschrieben ist das hier: klicken

In den GPS-Daten, Kartenscans etc. sind sowohl die 7-Tages als auch die 6-Tagesvariante enthalten.

Jeder ist natürlich frei in seiner Entscheidung, die Route auch anders aufzuteilen, um sie in nur 6 Tagen zu absolvieren.