Die Umrundung des Gardasees an einem Tag ist natürlich eine sportliche Herausforderung für ambitionierte Mountainbiker und Mountainbikerinnen. Wenn man sich die Streckenlängen und Höhenprofile von diversen Bike-Marathons ansieht, wird klar, dass es zu schaffen ist.
Da diese Umrundung aber nicht ausgeschildert ist, hat man wohl keine Chance, das an einem Tag zu schaffen, wenn man nicht durch einen GPS-Track geführt wird.
Vielleicht einigen sich ja auch die drei Regionen, die sich den Gardasee teilen (Trentino, Veneto und Lombardia), mit Hilfe meiner seeumspannenden Idee auf eine Zusammenarbeit im touristischen Bereich. Bis dahin wird aber noch viel Wasser den Mincio hinunterfließen.
Bis dahin bedienen wir uns der Hilfe von GPS-Technologie. Das eröffnet gleichzeitig die Möglichkeit, die selbst gefahrene Strecke aufzuzeichnen und das Resultat in einen sportlichen Wettstreit einfließen zu lassen.
Der Name dafür drängt sich förmlich auf:
Garda Bike Challenge
Allerdings soll das ganz bewusst und konsequent keine Massenveranstaltung werden wie die unzähligen Bike-Marathons, die unübersehbare logistische und sonstige Probleme mit sich bringen.
Jeder kann und soll die Strecke individuell befahren, wann er oder sie wollen, im Prinzip ist es auch gleich, von welchem Start- und Zielort aus. Ich empfehle zumindest den Norden des Gardasees zu wählen - Riva oder Torbole. Mein Favorit ist dabei das Strandcafe in Torbole - traditionell auch das Finish meiner Transalps.
Eine offizielle Zeitmessung wird es wohl nicht geben. Als Nachweis genügt die Einreichung eines GPS-Tracks, der im Original und mit Zeitangaben versehen vorgelegt werden sollte. Gefordert ist nur die Einhaltung eines räumlichen Korridors von plus/minus 50 Metern entlang der vorgegebenen Route.
Ob und inwiefern ein detailliertes Reglement aufgestellt werden sollte, bleibt zunächst offen und kann im Internet diskutiert werden. Wer weiß, was sich so alles entwickelt.
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