Transalp.info by Andreas Albrecht

Dolomiti 1


Tourbericht

Die Wege sind für die Reisen da, nicht für die Ziele.
Buddha


Prolog

Transalp Roadbook8Das Motto "No rain" lässt sich offenkundig nicht auf jeder Transalp durchhalten. Auch wenn ich diesmal bei der zeitlichen Planung den Starttermin auf den Sommeranfang gelegt hatte, erwischten uns ein paar Regenschauer und in den Dolomiten rieselten gar ein paar einsame Schneeflocken vom Himmel herab. Es gibt also definitiv keine optimale zeitliche Periode wie? mit Gutwetter-Garantie für eine Transalp. Umso besser, wenn man schon bei der Streckenauswahl eine gewisse Flexibilität einkalkuliert und vor allem auch schon zeitig im Jahr starten kann. Diese Route ist im Normalfall schon im Juni ohne Schneegefahr auf den Pässen fahrbar, da der höchste Punkt "nur" bei etwa 2300 Meter liegt. Selbst nach dem extrem schneereichen Winter 2008/09 mussten wir nicht durch ausgedehnte Schneefelder laufen, was man als Mountainbiker tunlichst vermeiden sollte. Technische Höchstschwierigkeiten sind auch nicht in großem Maße dabei, so dass diese Transalp eine im wesentlichen flüssig fahrbare Route markiert. Selbst der legendäre Trail hinab vom Monte Maggio zum Passo Borcola lässt sich ohne große Probleme bewältigen, wenn man an den wenigen ausgesetzten Stellen zur Sicherheit lieber absteigt.

Als besonderes Highlight haben wir uns am Ende der Tour dafür entschieden, als Schlussetappe den Monte Baldo halb zu umrunden und die Transalp am Gardasee in Malcesine zu beenden. Mal ein ganz anderer Abschluss am Gardasee. Den kann man wahlweise auf Trails und alten Karrenwegen zurücklegen oder wenn die Kondition aufgebraucht ist, kann man auch entspannt auf Nebensträßchen zum Seeufer hinunterrollen. Zum Abschluss dann noch mit dem Schiff bis nach Torbole - perfekt.

Klappentext Transalp Roadbook 8

Der "rote Faden" dieser Transalp von Mittenwald an den Gardasee ist eine Linie entlang der Flüsse Eisack und Etsch. Das ist eine ziemlich genaue Nord-Süd-Ausrichtung der Tour. Dadurch bleibt man unterwegs sehr flexibel. Wenn das Wetter nicht passt oder die Kondition nicht stimmt, kann man jederzeit ins Tal ausweichen und dort vorwärts kommen. Außerdem kann man diesen Alpencross sogar schon im Juni fahren. Das ist für mein Empfinden die schönste Zeit. Am Abend ist es lange hell und Probleme mit Unterkünften gibt es zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht. Man kann somit von Tag zu Tag entscheiden, wie weit man fahren will und sich die schönsten Flecken aussuchen.
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