Transalp.info by Andreas Albrecht

Dolomiti 1


Fazit

Das ist eine sehr flexible Transalp, die unter normalen Bedingungen schon im Juni gefahren werden kann. Sie bietet im Schlussteil an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, die Tour auch früher zu beenden. So wird daraus leicht auch Transalp, die nur fünf bis sechs Tage dauert. Die Strecke ist zu großen Teilen fahrbar. Schiebepassagen sind die Ausnahme. Trotzdem fehlen Trails nicht.
Ich gönne mir dieses Mal den Luxus und hänge noch ein paar Tage zum Relaxen am Gardasee dran. Die verbringe im ruhig gelegenen Hotel Villa Stella in Torbole. Die Stimmung ist angenehm familiär. Angelica und ihr Team umsorgen die Gäste herzlich und unaufdringlich. Auf mich wirkt die Stimmung an diesem schönen Ort sehr entspannend und inspirierend. Das Manuskript zu diesem Roadbook ist mir dort innerhalb von drei Tagen zugeflogen. Danke Angelica, danke dem Team der Villa Stella. Hierher kehre ich gern zurück.

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Meinungen-Rückmeldungen:


Datum: 30.08.2015 um 10:52 schrieb
Christian Kuratle:
Grüezi Andreas
Schade dass es letzten Herbst mit einem Treffen im Rheintal nicht geklappt hat. Vielleicht sehen wir uns einmal bei einer anderen Gelegenheit.
Dieses Jahr haben wir zum sechsten Mal die Alpen überquert. Diesmal war es wieder eine "Albrecht-Route", die Transalp Dolomiti.
In der ersten Augustwoche sind wir 7 Biker im Alter von 55 - 66 Jahren und 2 Fahrern im Begleitbus zu unserem diesjährigen Abenteuer gestartet. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Tag 1:

Start auch in Gries am Brenner. Allerdings mussten wir die Strecke ändern: Den Gasthof Hörschwang scheint es nicht mehr zu geben. Die anderen Unterkünfte in der Umgebung hatten nur für eine Nacht kein Zimmer frei. Daher: von Sterzing der Venedig-Route bis nach St.Vigil gefolgt.
Die Unterkunft im Hotel Mirabel war schön und das Essen fein, mit Wellness.

Tag 2:

Den ersten Teil ins Fanes-Gebiet kannten wir schon von Venedig-Route. Leckeres Mittagessen in der Grossen Fanesalm. Der steile Abstieg nach Ju dal'Ega hat uns zu einigen Schiebe-Passagen gezwungen. Der Anstieg zur Pralongia ganz angenehm. Das Bier hat dort oben mit dem herrlichen Panorama besonders gut geschmeckt.
Das Hotel Pradat in Corvara war schön, das Essen war sehr gut und verfügte über einen kleinen Wellness-Bereich.

Tag 3:

Der Tag begann speziell. Kurz nach Corvara war der Waldweg durch einen Murenabgang verschüttet und gesperrt. Das Gelände war ungefährlich und wir gingen schiebend weiter. Die Erde war aber so klebrig dass die Reifen wurden immer dicker wurden und die Räder blockierten. Danach mussten wir die Bikes in einem Bach richtig waschen.
Der Aufstieg zum Grödner- und Sella-Joch: ging recht flott, der Verkehr hielt sich in Grenzen. Wie Du beschrieben hast gab es sehr viele Wanderer auf dem Friedrich-August-Weg und wir mussten mehr schieben als es das Gelände erforderte. Das Mittagessen in der F.A.-Hütte war sehr gut, inklusive Live-Musik.
Der Weg ins Tal und dann der schöne Radweg bis nach Molina di Fiemme dauerte seine Zeit. Zwischen Soraga und Moena gibt es jetzt einen Radweg und wir mussten nicht der Strasse folgen.
Im Hotel Italia konnten wie unsere Muskeln im Sprudelbad wieder lockern.

Tag 4:

Der Aufstieg zum Manghen-Pass war schneller als geplant, daher haben wir das Mittagessen weiter unten im Ristorante Baessa genossen. Wie erwartet war das Valsugana sehr heiss, der Bike-Computer zeigte 37°C an. Nach der Rast im Bicigrill waren wir froh auf dem Kaiserjäger-Weg der Hitze im Tal wieder zu entfliehen.
In Bertoldi hatten wir als Unterkunft war eigentlich das Hotel Cimone gebucht, sie haben uns aber in das Garni Pasticceria in der Nähe umquartiert.

Tag 5:

Auf dem langen Aufstieg zum Monte Maggio haben wir zum Schluss teilweise geschoben. Auch auf dem Weg hinunter sind wir bei den exponierten oder zu verblockten Stellen manchmal abgestiegen. Dafür ging die Fahrt ab Passo della Borcola auf der Passstrasse umso schneller. Vor dem Aufstieg zum Passo Xomo: feines Picknick von unserem Begleitbus. Frisch gestärkt schafften wir den Aufstieg zum Passo Campogrosso locker. Die Übernachtung im dortigen Rifugio gut und preiswert.

Tag 6:

Angenehmer Start auf „Der Unvollendeten“. Danach der lange, moderate Aufstieg zum Monte Zugna, Feines Mittagessen im Rifugio Mt. Zugna. Überall eindrückliche Zeugen vom ersten Weltkrieg, gut beschrieben. Hinab: schöner Trail, eindrückliche Berge und endlose grobe Schotterstrecke.
Übernachtung: Agriturismo Al Picchio in Ala: sehr nette Leute, günstig. Abendessen: Shuttle im PW zur naheliegenden Taverne

Tag 7:

Langer Aufstieg, aber meist im Schatten. Feines Mittagessen im Malga Dossioli. Nach Rifugio Novezzina ist der Weg seit längerem gesperrt, mit Bike aber problemlos fahrbar.
Wie immer ist der erste Anblick auf den Gardasee toll. Der Schotter auf der Abfahrt ist teilweise sehr grob. Auf den Karrenweg haben wir verzichtet und bequem nach Castelletto hinunter gefahren. Den Uferweg haben wir nach wenigen Kilometern verlassen da es zu viele Leute hatte. Im Malcesine wurden die Bikes in den Bus verladen. Übernachtung in Torbole im Hotel Centrale. Sehr feines Essen, preiswert
Es war wieder ein toller Transalp, herrliches Wetter, Landschaftlich abwechslungsreich und gute Kameradschaft. Das Wichtigste: Alle sind heil angekommen. Es gab nur ein paar harmlose Stürze und zwei Plattfüsse.
Lieber Andreas, herzlichen Dank für die Ausarbeitung dieser tollen Transalp. Wir haben sie sehr genossen.
Ich wünsche Dir eine schöne und unfallfreie Zeit in den Bergen
Christian