Transalp.info by Andreas Albrecht

Eisjöchl - Kurztour


Fazit

Ab Ende Juli, besser jedoch im August bis September ist diese Rundtour ein absolutes Highlight in den Alpen. Gute konditionelle Vorbereitung und ein intaktes, möglichst vollgefedertes MTB machen die Eis-Jöchl-Tour zum einmaligen Erlebnis, wenn auch noch das Wetter mitspielt. Bei 3 Tagen braucht man auch nicht viel Gepäck im Rucksack. Deuter Rucksäcke sind für eine derartige Tour ein guter Begleiter, aber lieber die kleinen nehmen, denn Ihr habt Sie ja während der Fahrradfahrt auf dem Rücken. Um bequem auf dem Sattel zu sitzen und den Rücken nicht in Mitleidenschaft zu ziehen, braucht es noch genügend Bewegungsspielraum. Ansonsten hat man zwar einen guten Rucksack, muss aber seltsam sitzen, damit der nicht hinten auf dem Sattel aufstößt. Außerdem zwingt das kleine Gepäck einen dazu, weniger mitzunehmen. Denn wer an einem idyllischen Zwischenstopp noch ein bisschen wandern möchte, der muss auch hier alles schleppen. Den Sturzhelm nicht vergessen und los kann's gehen.
Eine Überlegung ist es auch wert, die Tour andersherum zu fahren, den Aufstieg durchs Pfossental zu machen. Ich denke, dass man dabei sehr viel mehr fahren kann statt schieben zu müssen.


Meinungen - Rückmeldungen:

Seit dem 10. Oktober 2003 liegt eine Info dazu vor. Christian Förster (www.singletrail.de.vu) schrieb dazu:

Ich bin in diesem Sommer zweimal von Naturns aufs Eisjöchl gefahren. Die besondere Herausforderung ist halt, dass du da 2400 Höhenmeter am Stück bergauf hast. Das ist schon der Kick... Jedenfalls ist es bis zum Eishof auf ungefähr 2000 Metern Höhe nur ein rein konditionelles Problem. Die Straße und der Schotterweg bis dahin sind problemlos fahrbar. Ab dem Eishof beginnt dann die Militärpiste bergauf. Ungefähr eine halbe Stunde kann man noch fahren, dann stehen 1,5 Stunden Schieben mit kurzen Fahr-Passagen an. Ich empfand diese 1,5 Stunden Schiebepassage als angenehm: Man muss nicht tragen und die Landschaft ist fantastisch. Insgesamt muss man 4-5 Stunden Nettofahrzeit von Naturns bis zum Joch einplanen, dazu kommen natürlich noch die Zeiten für Pausen. Beim ersten Mal bin ich unten um kurz vor 7 los und war um 14 Uhr am Joch. Beim zweiten Mal bin ich um 8 los, habe längere Pausen als beim ersten Mal gemacht, und war um 15 Uhr oben.