Transalp.info by Andreas Albrecht

Pfunderer Joch - Grauner Joch


Tourbericht

Wenn du den Weg nicht fährst, weißt du nicht, wie er ist.
(Matze und Albi - 2003)


Prolog

transalpine25mittelNatürlich reizen mich Routen, die ich noch nicht befahren habe. In jenem Jahr war dies eine Transalp, die für mich damals fast komplett neu war. Gleichzeitig wollte ich bei dieser Gelegenheit neue Ausrüstungsvarianten erproben. Die Firma Deuter, deren Rucksack Transalpine ich seit Jahren trage, hatte ein neues Modell entwickelt, den Transalpine 25. Dieser ist ein wenig kürzer und schmaler gebaut und wiegt natürlich weniger als der große Bruder mit 30 l Inhalt (bei dem hatte ich immer reichlich Platz übrig). Da ich nun mal Gewichteinsparungsfanatiker bin, bat ich Deuter um ein Testexemplar. Nach wenigen Tagen erhielt ich ein Paket mit einen "Deuter Transalpine 25". In den Produktdetails noch ausgereifter, hat er mich auf dieser Tour begleitet. Aufgrund der kompakteren Bauweise ist er auch auf Tagestouren mein Lieblingsrucksack geworden. Es ist halt alles dran, was man wirklich brauchen kann. Herzlichen Dank von dieser Stelle an das Team von Deuter.

Bei der Tourplanung hatte ich wieder die Berichte anderer Transalp-Seiten im Internet genutzt. Die grobe Route habe ich mir auf den entsprechenden Kompass-Karten zurechtgelegt. Auf ein detailliertes Roadbook hatte ich wieder verzichtet. Statt dessen hatte ich die Kartenausschnitte gescannt und ausgedruckt. Auf dem Ausdruck hatte ich dann die geplante Streckenführung markiert und abends dann die tatsächliche Strecke eingezeichnet. Große Abweichungen gab es nicht. Auf der Strecke war das sehr übersichtlich.
Trotz oder gerade wegen der gründlichen Vorbereitung war es immer spannend und aufregend, die Verhältnisse vor Ort zu sehen und zu erfahren. Mit dem einsamen Pfunderer Joch war am dritten Tag der höchste Punkt der Tour bei 2568 m erreicht. Am vorletzten Tag waren dann reichlich 2800 Höhenmeter zu absolvieren, zumeist auf Schotter. Aber auch das war machbar.