Transalp.info by Andreas Albrecht

Tiroler Jöchl Transalp


Tourbericht

Et es, wie et es. Et kütt, wie et kütt! Et hät noch immer jot jejange.
Das Kölsche Grundgesetz. Nach einer Anregung von Achim Frey.


Prolog

No Rain - kein Regen! Das ist das unausgesprochene Motto unserer diesjährigen Bergvagabundentour. Im Jahr zuvor waren wir ausgesprochen nass geworden und hatten sogar Schnee gehabt - im Juli, wo eigentlich Hochsommer sein sollte. Scheinbar ist nichts mehr, wie es war; aber egal, es geht wieder los. Im Winter gab es wenig Schnee in den Alpen, so dass wir die letzte Woche im Juni als Termin festlegen konnten. Pünktlich zum Tourstart sollte sich dann auch noch ein stabiles Hoch über den Alpen ausbreiten, verkündete der Wetterdienst. So genau sind Vorhersagen ja nun bekanntlich nicht. Jedenfalls tröpfelt es leicht aus einer einzigen Wolke, als wir uns am Sonntagmorgen in Mittenwald getroffen haben. Na gut, Zeit für einen Kaffee haben wir. Es gibt ja kein festes Tagesziel, das wir heute unbedingt erreichen müssen. Die Wolke zieht sich ins Karwendel zurück. Freie Bahn für uns - los geht's.

Transalp Roadbook7Klappentext Transalp Roadbook 7

Der "rote Faden" dieser Transalp von Mittenwald an den Gardasee ist eine Linie entlang der Flüsse Eisack und Etsch. Das ist eine ziemlich genaue Nord-Süd-Ausrichtung der Tour. Dadurch bleibt man unterwegs sehr flexibel. Wenn das Wetter nicht passt oder die Kondition nicht stimmt, kann man jederzeit ins Tal ausweichen und dort vorwärts kommen. Außerdem kann man diesen Alpencross sogar schon im Juni fahren. Das ist für mein Empfinden die schönste Zeit. Am Abend ist es lange hell und Probleme mit Unterkünften gibt es zu diesem Zeitpunkt überhaupt nicht. Man kann somit von Tag zu Tag entscheiden, wie weit man fahren will und sich die schönsten Flecken aussuchen.
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