Transalp mit "Dr. rad"Andreas Albrecht

Transalp.info: Informationen für Radreisenüber die Alpen
Transalp mit Tandem/Trekkingbike
 

Mit dem Tandem über die Alpen - Eine Transalproute auch für Trekkingbikes

Das wichtigste in Kürze

Strecke Seefeld - Imst - Landeck - Reschenpass - Meran - Kaltern - Trento - Gardasee
Länge 351 km
Höhenmeter 2289 hm aufwärts
Termin 22. - 29. Juli 2006 (mit Anreise nach Seefeld und Übernachtung am Gardasee)
Etappen (6)
Tag Strecke km hm
1.Tag Seefeld - Mösern - Telfs - Imst - Landeck 61 492
2.Tag Landeck - Ried - Pfunds - Martina (CH) - Norbertshöhe - Nauders - Reschen
alternativ: mit Postbus nach Nauders (Fahrradmitnahme zwischen Landeck und Pfunds möglich)
Nauders - Reschen: 7,5 km, 163 hm
62 1102
3.Tag Reschen - Reschensee - Glurns - Göflan - Latsch 54 260
4.Tag Latsch - Naturns - Meran 28 90
5.Tag Meran - Burgstall - Kalterer See - Neumarkt - Margreid 64 392
6.Tag Margreid - Trento - Rovereto - Mori - Nago - Torbole 82 287
Landkarten
zum Vergrößern klicken
für interaktive GoogleMap klicken © Google zum Vergrößern klicken
Kompass: Digitale Karte Tirol, Digitale Karte Südtirol, 5, 35, 42, 52, 53, 54, 74, 75, 101,
Übersichtskarte: Kompass - Straßenkarte 358; Tirol - Trentino
ISBN: 3-85491-853-4
Karte bei Amazon bestellen durch Klicken auf die jeweilige Nummer
Neu: Die gescannten Ausschnitte der KOMPASS-Karten mit Einzeichnung der Route können nun erworben werden. GPS-Tracks sind ebenfalls verfügbar. Mehr Info: hier klicken

privater Tourbericht von Werner Remmele siehe hier, unter Etsch-Radweg
GPS-Tracks hier klicken
Tourplanung
Tourführung
Andreas Albrecht
Begleitfahrzeug Robert Leinhoß
Teilnehmer Albi, Simi, Tino, Antje, Alke, Ralle, Röhli, Maren, Christian, Bärbel
geführte Touren Mehr Infos: hier klicken.

Tourbericht

Toureindrücke von Alke

Prolog
zum Vergrößern klicken
So rollt es besser zum Vergrößern klicken
Die Alpen mit dem Fahrrad zu überqueren ist sicher eine der beeindruckendsten Möglichkeiten, eine Radreise zu unternehmen. In kurzen Abständen wechseln Lebensräume, Landschaften und Kulturkreise. Hat man den Alpenhauptkamm in südlicher Richtung hinter sich gelassen, umfängt einen meist mediterranes Klima, die Sonne wärmt die Haut und die Luft erscheint irgendwie milder.
Wege über die Alpen gibt es viele, mit dem Mountainbike habe ich schon einige befahren. Das waren eindrucksvolle Touren in hochalpinem Gelände, die mich in einsame, abgelegene Bergtäler wie z.B. das Val Rezzalo bei Bormio geführt haben. Nur schade, dass ich diese Eindrücke nicht mit meiner Partnerin teilen konnte, für die Strapazen einer Rucksacktour auf Schotterpisten kein erstrebenswertes Ziel darstellen. Deshalb kreiselte in mir schon lange der Plan, eine Route zu finden, die wir gemeinsam fahren könnten. Am besten mit unserem Tandem, denn damit würden erstens Leistungsunterschiede am einfachsten auszugleichen sein und zweitens würde das Gefühl, es gemeinsam geschafft zu haben, am stärksten sein. Die Etappen sollten nicht zu lang ausfallen, damit noch Zeit zum Erholen und Besichtigungen bliebe. Schnell war mir klar, dass der Weg über den Reschenpass führen müsste, wenn die Tour am Gardasee enden sollte, dem Traumziel und klassischen Endpunkt fast aller meiner Transalps.
zum Vergrößern klicken
Transalp auf MTB-Strecken - nichts für Simi zum Vergrößern klicken


Der Start sollte in Seefeld in Tirol erfolgen, damit wir die vorhandenen Radwege der Via Claudia im Inntal und an der Etsch nutzen konnten, denn das war eine Bedingung von Simone: "Keine Schotterpisten, wenig Autoverkehr!" Also radelte ich die Strecke während einiger schöner Spätsommertage ab. Danach war mir klar, wie eine optimale Etappengestaltung für uns aussieht.
Aus dem Projekt wurde ein festes Vorhaben, für das wir uns mehr und mehr begeisterten. Als wir im Freundeskreis darüber sprachen, kam zu unserer Überraschung sofort Interesse auf mitzufahren. Bald waren es ein gutes Dutzend Leute mit unterschiedlichsten Leistungsvoraussetzungen, die zusammen die Alpen mit dem Fahrrad überqueren wollten. Das machte die Planung für mich noch interessanter, aber nicht unbedingt einfacher. Die Überquerung des Alpenhauptkammes sollte auch auf einfachen Wege möglich sein für die, die es sich nicht mit dem Rad zutrauten oder die im Vorfeld nicht genug trainieren konnten. Für diese Problem gibt es eine einfache und bequeme Lösung: mit dem Postbus nach Nauders und dann entspannt auf dem Radweg über den Reschenpass.

In einer sonnendurchfluteten Woche Ende Juli ging dann für uns der Traum in Erfüllung - gemeinsam auf unserem Tandem und mit unseren Freunden über die Alpen zum Gardasee zu radeln. Sechs Tage lang mit durchschnittlich 60 Kilometer pro Tag dauerte dieses Vergnügen an. Lest selbst, wie es uns ergangen ist
>> Gesamtstrecke als interaktive GoogleMap: hier klicken
Top
Anreise: Samstag - 22. Juli 2006
zum Vergrößern klicken
Entspannen vor der Tour zum Vergrößern klicken
Der bekannte Wintersportort Seefeld eignet sich ausgezeichnet als Startort für diese einfache Alpentour. Gut mit dem Auto oder per Bahn zu erreichen, weist er eine Vielzahl von Hotels auf, so dass man entspannt am Vortag anreisen kann. In aller Ruhe kann man die Ausrüstung und Fahrräder ein letztes Mal checken, um sich dann am anderen Morgen in den Sattel zu schwingen. Wir reisen im Laufe des Tages an und genießen den Sommertag im Olympiabad, das man als Seefelder Hotelgast kostenlos nutzen kann.
Ein wenig Luxus kann nicht schaden. Zu moderaten Preisen steigen wir im "Karwendelhof", direkt gegenüber dem Bahnhof ab. Der Service und das Ambiente sind vorbildlich. Die Autos können, falls notwendig, sicher auf dem Hotelparkplatz stehen bleiben.
Top
1. Tag: Seefeld - Landeck
zum Vergrößern klicken
Inntal zum Vergrößern klicken
  • Sonntag: Start 9.00 Uhr
  • auf Nebenstraße bis Mösern (ca. 60 Höhenmeter)
  • dann rasante Abfahrt ins Inntal bis Telfs
  • hier Wechsel auf Inntal-Radweg, der bis Landeck führt und fast durchgehend geteert ist
  • Rast z.B. bei ca. 35 km am Römerbadl
  • Übernachtung mit Halbpension
    Hotel Mozart
Tourdetails: (Höhenprofil - Landkarte)
Top
2. Tag: Alpenhauptkamm - Königsetappe
zum Vergrößern klicken
Inntal zum Vergrößern klicken
  • Start: 9.00 Uhr
  • Inntalradweg über Ried, Tösens nach Pfunds
  • wer komplett mit Rad fahren will, weiter über die Schweiz nach Martina, hier links ab über die wenig befahrene Nebenstraße via Norbertshöhe (1405 m) nach Nauders und weiter bis Reschen
  • Alternative: mit dem Postbus, der Fahrräder mitnimmt nach Nauders, Zusteigen möglich auf der gesamten Strecke ab Landeck bis Pfunds oder auch in Martina
    www.postbus.at und/oder
    www.postbus.at/vip8/postbus/de/Regionen/Tirol/Fahrplan/Radbus/index.jsp
    Voranmeldung für Gruppen:
    ÖBB Postbus Verkehrsleitung Landeck: 0043 5442 64422-0
    Fahrplan hier: als pdf
  • Übernachtung in Reschen
Tourdetails: (Höhenprofil - Landkarte)
Top
3. Tag: Reschensee - Vinschgau
zum Vergrößern klicken
Graun am Reschensee zum Vergrößern klicken
  • Start: 9.00 Uhr
  • Radweg am Reschensee entlang, weiter ins Vinschgau komplett auf Etsch-Radweg
  • dann teils steile Abfahrt bis Glurns - schönes mittelalterliches Stadtensemble, hier Kaffeerast
  • weiter an der Etsch entlang über Prad bis Latsch oder Tschars
  • Übernachtung mit Halbpension:
    Latsch - Hotel Vermoi
Tourdetails: ('Höhenprofil - Landkarte)
Top
4. Tag: Meran - Die Perle Südtirols
zum Vergrößern klicken
Passerpromenade in Meran zum Vergrößern klicken
  • Start: 9.00 Uhr
  • kurze Etappe auf Radweg bis Meran
  • Ankunft zwischen elf und zwölf Uhr, danach Zeit zur freien Verfügung, Stadtbummel etc.
  • Übernachtung mit Frühstück: 59 EUR
  • Meran - Hotel Residence Flora (Whirlpool, Schwimmbad, Liegewiese,an Passerpromenade, Zentrum zu Fuß in 5 min zu erreichen)
  • kein Abendessen im Hotel, individuell, es gibt Rabattscheine (10%) für einige Restaurants
Tourdetails:(Höhenprofil - Landkarte)
Top
5. Tag: Südtiroler Unterland - Magreid
zum Vergrößern klicken
Im Etschtal zum Vergrößern klicken
  • Start: 9.00 Uhr
  • Radweg bis kurz vor Bozen, dann entweder über Kaltern (mehr Höhenmeter) oder Auer zum Kalterer See, u.U. Badestopp
  • entspannt weiter über Neumarkt, schöner alter Stadtkern mit Laubengängen bis Margreid
  • Übernachtung mit Halbpension:
    Margreid - Hotel Weingarten
Tourdetails: (Höhenprofil - Landkarte)
Top
6. Tag: Und ewig lockt der Gardasee
zum Vergrößern klicken
Am Traumziel - Lago di Garda zum Vergrößern klicken
  • Start: 8.30 Uhr
  • entspanntes Rollen auf Radweg bis zum Gardasee, etwas längere Etappe als sonst, aber kaum noch Höhenmeter
  • erster Cappuccino in Trento
  • Wer erblickt in Nago zuerst den Lago?
  • Ankunft in Torbole am Strandcafe mit Lago Taufe
  • Übernachtung mit Halbpension:
    Torbole: Hotel Elisabetta
  • wer will, kann noch ein paar Tage zum Relaxen dranhängen, und das hat meine Familie dann auch getan
Tourdetails: (Höhenprofil - Landkarte)
Top
Toureindrücke von Alke
zum Vergrößern klicken
Alke zum Vergrößern klicken
Endlich war es soweit. Wir, das sind mein Mann Ralle und ich, starteten zu unsere ersten Transalp. Das ist eine Radtour durch die Alpen mit einem Tourführer und 8-10 Teilnehmern. Ich meinte, dass wir zwei uns dieses Abenteuer recht gut überlegt hatten, dies schon immer mal machen wollten und nun recht gespannt darauf waren. Die Tour hatte eine Gesamtlänge von ca. 350 km. Start war im österreichischen Seefeld und Ziel sollte am Gardasee in Italien sein. Ralle und ich nahmen wieder ein gemeinsames Erlebnis in Angriff und stellten uns die Tour mit ständigem bergauf und bergab vor. Gespickt mit Herausforderungen bei denen wir an unsere körperlichen Grenzen gehen werden. Nun sind wir beide recht gut trainiert. Radfahren gehört zu einem unserer Hobbys und so einige Radkilometer haben wir schon absolviert - aber durch bzw. über die Alpen!? Unser Tourführer Albi hatte die Strecke genauestens geplant, sie selbst schon mit dem Bike abgefahren, Übernachtungen gebucht und auch ein Begleitfahrzeug, mit welchem unser Gepäck transportiert wurde, samt Fahrer organisiert. Das Abenteuer konnte also beginnen...

zum Vergrößern klicken
Das Team zum Vergrößern klicken
Das Wetter war die gesamte Zeit super und sehr warm. Temperaturen zwischen 25°C und 30°C tagsüber und wenig Abkühlung nachts. Nur einige abendliche Gewitter brachten etwas Regen. Die Gewitter kamen mit grollenden Getöse, Wetterleuchten und Prasselregen über die Alpen gezogen. Diese einzigartigen Naturschauspiele sahen wir meist vom Hotel aus, wo wir nach einem schmackhaften Abendessen auf der Terrasse oder dem Balkon saßen. Hier konnten wir bei einem Gläschen Wein die Tageseindrücke gut austauschen und dabei schön entspannen. Unsere Ausrüstung sowie unsere Trekkingräder wurden durch Albi nochmals gecheckt. Alle Tourteilnehmer waren super gut gelaunt, die Stimmung prima und dies sollte auch die gesamte Zeit so bleiben. Wir fuhren täglich zwischen 40 und 90 km, die wir in 4-6 Stunden schafften. Die Strecke verlief meist auf geteerten Radwegen. Ja und dies war also eine erste ganz angenehme Überraschung: kein Fahren über Stock und Stein oder auf holprigen Wegen, welches das Vorankommen erschweren würde. Die guten bis sehr guten Wegbedingungen ließen mich das Berganfahren zumeist nicht sonderlich schwer erscheinen. Es gab schon einige Anstiege, die aber Dank einer guten Gangschaltung recht leicht zu bezwingen waren und für mich noch keine sonderliche Herausforderung darstellten. Ganz anders empfand ich die Talfahrten. Etwas Angst vor zu hoher Abfahrtsgeschwindigkeit bekam ich durch krampfhaftes Bremsen Schmerzen in Händen, Armen und Schultern. Irgendwie machte Bergauffahren mehr Spaß.

zum Vergrößern klicken
Norbertshöhe zum Vergrößern klicken
Unser gemäßigtes Radeltempo und der Zusammenhalt der Gruppe ließen Zeit, Eindrücke links und rechts der Wege zu sammeln. Gepäck brauchte nicht geschleppt zu werden. Die Räder konnten einfach nur rollen. Die Alpen waren mir bisher nur von Winterurlauben bekannt. Meistens führte die Tour neben den Flüssen Inn und Etsch entlang und immer Richtung Süden. Dies vermittelte den Eindruck, dass gar nicht so viele Berge bezwungen werden mussten. Hinzu kam der Umstand, dass die Tagesetappen meist nachmittags geschafft waren. So konnten wir in angenehmer Atmosphäre am Hotelpool relaxen, die müden Beine baumeln lassen und uns entspannen. Das war eine zweite sehr angenehme Überraschung: bei aller Anstrengung blieb trotzdem viel Zeit zum Genießen. Was wir zwei auch in vollen Zügen taten.
zum Vergrößern klicken
Relaxen in Meran zum Vergrößern klicken
Vor dem Überqueren des Alpenhauptkammes, der "Königsetappe" über die Norbertshöhe und den Reschenpass machte sich in mir eine kribblige Anspannung breit. Aus meiner Sicht war das nun die echte sportliche Herausforderung, welche meine Lungen, Muskeln und Psyche zu Höchstleistung zwang. Mein Ego war aktiviert. Ich wollte dies ohne Zwischenstopp schaffen. Überholt wurden ich und die Anderen von Passbezwingern auf Rennrädern. Mit denen lieferte Ralle sich kleine Wettkämpfe und auch ich war dadurch motiviert, sie nicht allzu weit davon fahren zu lassen. Gegenseitig beflügelnd schraubten wir uns Kurve für Kurve die Passstraße nach oben. Der Adrenalinschub war regelrecht zu spüren. Am höchsten Punkt angekommen wurden Ralle und ich mit einem Hochgefühl der Freude und Erleichterung belohnt. Unsere Erwartungen waren erfüllt.

Laut Tourenplan sollte dies die größte Herausforderung bleiben. Die Strecke zum Gardasee führte nach meinem Empfinden fast nur geradeaus und hatte einige leichte Anstiege. So konnte ich viele Eindrücke sammeln und hatte die Möglichkeit, die herrliche Gegend zu genießen und in Bildern festzuhalten. Wir fuhren kilometerlange Wege durch Apfelplantagen und gepflegte Weinberge und hatten eine weite Sicht auf Berge und Gletscher. Es war einfach toll und auch gut so, dass nicht nur steile Passagen zu bewältigen waren. Gerade bei den heißen Temperaturen war es eine Wohltat, den Fahrtwind auf der Haut zu spüren.
zum Vergrößern klicken
Finale am Gardasee zum Vergrößern klicken
Ralle und ich suchten dann aber doch noch nach einer zusätzlichen, nicht geplanten Herausforderung. Kurz entschlossen lösten wir uns an einem Vormittag von der Gruppe und nahmen die supersteile Auffahrt zur Burg Juval, dem Domizil von Reinhold Messner in Angriff. Dies war der bisher anspruchvollste Berganstieg, den wir mit Rädern schafften. Gegenseitig peitschten wir uns nach oben. Serpentine für Serpentine wurde der Muskelschmerz in den Beinen größer und wir schnauften ganz schön. Das Ziel schon vor Augen führte der Weg aber immer wieder um eine weitere Kurve und wirkte endlos. Ich konnte nicht mehr. Ralle und ich legten eine Pause ein. Die Beine schlackerten, zitterten und waren butterweich. Vom Ehrgeiz gepackt erreichten wir beide dann kurze Zeit später die Burg und waren zufrieden. Wenn ich im Nachhinein diesen Anstieg mit der "Königsetappe" vergleiche, war der Reschenpass weniger anstrengend. Mein Ego war mit Bergfahrten nun befriedigt. Ralle und ich hatten wieder gemeinsam einen Gipfel erreicht und wir waren glücklich dabei.

Die für mich anspruchsvollere Aufgabe war die Abfahrt zurück ins Tal. Meine Bremsen glühten und ich hätte gerne eine Seilbahn genommen. Es gab aber keine. Ralle rollte Teilstrecken voraus und wartete immer wieder geduldig auf mich. Ohne große Anstrengung radelte die Transalp dem Gardasee entgegen. Selbst kleine Radpannen, ein Felgenbruch und zwei platte Reifen, hatten der guten Stimmung in unserer Gruppe nichts angetan. Jeder strengte sich an, wurde vom Team mitgezogen und wir hatten viel Spaß. Gern gehen meine Erinnerung an die kleinen Stopps an den traumhaften Rastplätze mit Wasserstelle, Baden im Kalterer See oder die kleinen Stadtbummel zurück. Es war ein schöner Aktivurlaub. Alles war rundum stimmig und hatte unsere Vorstellungen zu Beginn der Tour weit übertroffen. Ralle und ich sind uns einig, es war ein gelungenes Abenteuer und dies wird nicht unsere letzte Transalp gewesen sein.
Top
Fazit:
zum Vergrößern klicken
Nicht abgesprochen: Alles Deuter, oder was!? zum Vergrößern klicken
Auch diese Transalp hat ihren Namen verdient und ist für mich eine runde Sache. Sicher ist sie für diejenigen, die sonst mit dem Mountainbike und dem Rucksack auf dem Rücken auf Schotterpisten die Alpen bezwingen, keine sonderlich große sportliche Herausforderung. Aber diese Route bietet eben die Möglichkeit, den Traum Transalp gemeinsam mit einer Partnerin/einem Partner zu erleben, die die extremen körperlichen Anstrengungen einer MTB-Transalp nicht auf sich nehmen können oder wollen. Ob so oder so, das Ziel zählt - den Lago aus eigener Kraft und gemeinsam erreichen. Logistisch gibt es auf der Strecke keinerlei Probleme. Sollte das z.B. Wetter nicht mitspielen, überall verläuft parallel eine Bus- oder Bahnlinie, so dass man Strecken überbrücken kann. Die Radwege sind überall gut ausgeschildert und zur Sicherheit gibt es ja auch einen GPS-Track. Wenn man dann noch ein paar Tage zum Relaxen am Lago dranhängen kann, ist das Glück vollkommen.

Und weil es so schön war, wird es diese Tour wieder als geführte Tour geben..
Mehr Info: hier klicken
Besucher:
Top

 
© Andreas Albrecht (2000 - 2008), update: 2. Jul. 2008   » Impressum        » Datenschutz     Webdesign: Konzept © by » Florentin Hauber