Transalp mit "Dr. rad"Andreas Albrecht

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Bericht: Transalp Trainingscamp - Himmelfahrt 2005 am Gardasee
 

Bericht: Transalp Trainingscamp - Himmelfahrt 2005 am Gardasee

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Steppenwolf Tycoon CR - 2005
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    in Kooperation mit "Steppenwolf"- Custom Bikes - made in Germany

  • Für alle, die noch unsicher waren, ob ein Transalp das Richtige für sie ist, hatte ich wieder während meines Urlaubs in der Himmelfahrtswoche 2005 die Möglichkeit angeboten, mit mir Touren am Gardasee zu unternehmen
  • Vom 1. bis 5. Mai 2005 fuhren wir vom Standort im Hotel Elisabetta in Torbole (www.hotelelisabetta.com) verschiedene Touren.
  • Ablauf:
  • an 4 Tagen Halbtagestouren, jeweils 4-6 Stunden pro Tag vor- bzw. nachmittags, Technik- und Ausrüstungstipps
  • an einem Tag gab es eine Ganztagestour, die im wesentlichen einer Transalp-Etappe (Länge und Höhenmeter) entsprach; diesmal war der Tremalzo das Traumziel
  • Die deutsche Kult-Bikeschmiede "Steppenwolf" stellte ein Testbike Tycoon CR der 2005er Kollektion zur Verfügung.
Übersicht
Tag Strecke km hm
1.Tag Torbole - Arco - Dro - ex Zentrale E-Werk Fies - Marocche - Drena - Braila - Arco - Riva - Torbole 41 659
2.Tag Torbole - Arco - San Giovanni - Gorghi - Treni - Holzkreuz - Canale - Tennosee - Pranzo - Riva - Torbole 48 1230
3.Tag Torbole - Riva - Ponalestraße - Ledrosee - Lago Ampola - Tremalzo - Passo Nota - Pregasina - Riva - Torbole 73 2076
4.Tag Torbole - Arco - Bolognano - Salve Regina - Colonia Mte. Velo - Passo Due Sassi - Troiana - Arco - Torbole 55 1297
5.Tag Torbole - Malcesine - Panoramastraße - Mittelstation Seilbahn - Torbole 42 553
Landkarten Kompass: 101, LagirAlpina: Lago di Garda (1:50.000)
Planung und
Tourführung
Andreas Albrecht
Mitfahrer Claus und Carmen (Stuttgart), Michael und Lothar (Gerlingen), Stefan und Marion (Schweiz), Reiner (Arnstadt), David (München), Carsten und Andreas (Rüsselsheim)

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Berichte von den Tagestouren

Prolog
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Traumwetter am Lago di Garda zum Vergrößern klicken
"Aller guten Dinge sind drei", sagt man, wenn ein Sache das Stadium der Eintagsfliege verlässt. In diesem Jahr  hat mein Transalp-Trainingscamp nun das dritte Mal stattgefunden, jeweils mit zunehmender Resonanz. Es ist einfach schön für mich zu erleben, wenn sich meine Begeisterung für Transalp und die Region am Gardasee auf andere übertragt und wir gemeinsam Touren unternehmen (siehe auch die Berichte aus den Jahren 2003 und 2004).

Seit Jahren übt der nördliche, im Trentino gelegene Teil des Gardasees auf Sportbegeisterte einen starken Reiz aus, seien es Surfer, Segler, Free-Climber oder Mountainbiker. Dabei hat das Landschaftsrelief  des Gebietes um Riva, Torbole, Arco und den Lago di Ledro in entscheidender Weise den Erfolg des Mountainbiking gefördert. Die Uferregionen mit einer Höhe von 70 m ü.d.M. verlaufen in einer flachen Ebene bis Dro und sind in einem weiten Bogen von bis zu 2000 m hohen Bergen eingegrenzt. In diesem Jahr war das Wetter optimal. Es war angenehm warm, kein Regen und an drei aufeinander folgenden Tagen eine klare Fernsicht, wie man sie selten am Gardasee erlebt.

Stefan aus der Schweiz hat während der Tagestouren das Testbike von Steppenwolf gefahren. Es hat sich unter den unterschiedlichsten Einsatzbedingungen hervorragend bewährt. Die Ausstattung des Tycoon CR (Rahmenhöhe 52 cm): LX-Julie.


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1. Tag: Marocche - Braila
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Schiebeübung in der Marocche zum Vergrößern klicken
Nach einem Technik-Check der Räder geht es gleich nach dem Frühstück los, die Sonne strahlt vom Himmel herab. Auf den ersten flachen Kilometern des Radweges nach Arco fahren wir schön im Windschatten eines Vordermanns.
Die Strecke führt zunächst ca. 10 km flach auf Rad- und Nebenwegen über Arco, an der alten Römerbrücke bei Ceniga vorbei und nach einer kurzen ersten Karrenwegeinlage zum Lago Bagattoli weiter bis zur ehemaligen Zentrale des E-Werkes bei Fies. Hier wechseln wir ins Gelände. Zunächst ein Stück auf dem Sarca-Radweg. Dann gibt es zum Eingewöhnen eine kurze, heftige Schiebepassage durch die Marocche. Diese Steinwüste ist durch einen gewaltigen Erdrutsch nach der letzten Eiszeit entstanden.  Der für Wanderer angelegte Pfad führt über ca. 500 m hinauf und hinab. Dabei sind grobe Steinblöcke durch kurze Tragepassagen zu überwinden. Aber ehe es beginnt richtig lästig zu werden, erreicht der Pfad wieder leichteres Gelände. Ohne schweren Rucksack und mit frischen Kräften überhaupt kein Problem. Längere Tragepassagen sind auch auf meinen Transalps nicht vorgesehen, lassen sich aber auch nicht ganz eliminieren. Zur mentalen Einstellung darauf ist dieses kurze Stück ideal geeignet. Ein kurzer Abstecher führt uns zum Canyon des Rio Sallagoni bei Drena. 
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Klettereldorado bei Arco zum Vergrößern klicken

Weiter geht es ein paar leichte Höhenmeter hinauf nach Drena. Ein knackiger Anstieg zwingt uns zum ersten Mal, vorne das kleinste Kettenblatt aufzulegen. Auf einem flachen Panoramastück genießen wir den Blick hinab ins Sarca-Tal, ehe der letzte Anstieg zum mittelalterlich anmutenden Örtchen Braila beginnt. An der Flanke des Monte Stivo gelegen ist Braila Teil eines uralten Siedlungsgebietes. Hier fand man Überreste römischer Siedlungen. Heute leben jedoch nur noch wenige Menschen  ständig hier. Es wird aber fleißig renoviert, so dass wieder Leben in die alten Gemäuer einzieht. Weiter geht es bald steil bergab auf einem schmalen Sträßchen, bis wir an eine Felsmassiv gelangen, an dem reger Kletterbetrieb herrscht. Die überhängenden Felsen stellen ein beliebtes Revier vor allem für junge Leute dar. Für uns folgen schließlich ab Arco noch ein paar lockere Kilometer zum Ausrollen über Riva am Seeufer des Gardasees entlang zurück nach Torbole.


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2. Tag: San Giovanni
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Trail bei Gorghi zum Vergrößern klicken

Nach der schon bekannten Einrollstrecke nach Arco beginnt in Varignano dann ein Uphill von gut 1000 Höhenmetern nach San Giovanni al Monte. Die Kurbelei geht los, immer schön bergauf. Die Sonne meint es gut mit uns und wärmt während der gesamten Auffahrt unsere Rücken. Jeder fährt sein Tempo bis zum Rifugio im kleinen Örtchen hoch über Arco. Die Tische im weitläufigen Garten laden zur Rast ein.  Der Wirt bietet Makkaroni an, die wir gerne vertilgen.
Weiter geht es hoch über dem Val di Lomasone in Richtung Rifugio St. Pietro, immer auf Forstwegen durch grünende Laubwälder und durch Wiesen an kleinen Gehöften vorbei. Luftlinie ist der Gardasee vielleicht acht Kilometer entfernt. Hier oben ist alles still, die Zeit scheint stehen geblieben zu sein.

Kurz nach Gorghi gabelt sich der Forstweg. Ein Schild zeigt an, dass der obere Weg neu angelegt ist. Der untere Weg muss deshalb den ursprünglichen Zustand widerspiegeln, d.h. er wird ein wenig bissiger sein.

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Lago di Tenno zum Vergrößern klicken
Alle wollen den gröberen Trail ausprobieren, der ein paar knifflige Passagen mit Steinstufen und Wurzeln bereithält. Das macht allen viel Spaß, vor allem Carmen meistert den Abschnitt mit Lust und Laune. Nach einigem Auf und Ab erreichen wir schließlich das berühmte Holzkreuz gut 700 Metern über dem Gardasee, ein klassischer Meilenstein vieler Transalps. Wir rollen noch nicht endgültig runter an den Lago, sondern machen noch einen kleinen Abstecher zum Tenno-See. Dorthin führt ein kleiner uralter Karrenweg, der in einer Spitzkehre in Richtung Canale abzweigte. Nochmal eine ruppige Passage mit Spaßfaktor, dann sind wir am türkisfarben schimmernden Lago di Tenno. Der Wasserstand ist immer noch sehr niedrig, gut drei Meter fehlen bis zu den sichtbaren Wasserständen der Vergangenheit. Bevor die Abfahrt auf der alten Straße über Pranzo nach Riva losgeht, hat das Rad von Andreas einen Platten. Das gibt Gelegenheit für eine letzte Rast auf dem grünen Gras der Wiese. Die letzten Kilometer geht es in Höchstgeschwindigkeit bergab bis Riva. Am Hafen proben wir, wie es sich nach einem gelungenen Transalp anfühlen mag. Ein gutes Gefühl.


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3. Tag:  Tremalzo - Die Königstour

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Schneereste am Tremalzo zum Vergrößern klicken
Der heutige Tag zeigt, was man bei einer Transalp täglich leisten muss. Zwar nicht mit dem vollen Gewicht des Rucksacks auf dem Rücken, aber mit den Höhenmetern und der Entfernung, die man schon ohne größere Probleme bewältigen sollte, wenn eine Transalp in 6-7 Tagen noch ein Vergnügen sein soll. Bei den diesjährigen Wetterverhältnissen gibt es keine Frage. Der Tremalzo muss es sein, von ganz unten bis ganz oben und wieder zurück.
Wir starten gegen acht Uhr von Torbole aus und fahren ab Riva die alte Ponalestraße hoch. Am Abzweig in der Schlucht des Flüsschens fahren wir in Richtung Ledrosee, müssen ein Stück die Straße benutzen und zweigen am Lago Ampola links ab. Hier beginnt die Auffahrt zum Tremalzo über reichlich 1000 Höhenmeter am Stück. Jeder findet seinen Rhythmus und kurbelt sein Tempo bis zum Rifugio Garda, wo Mittagsrast in der Sonne angesagt ist. Das Wetter meint es gut mit uns.

Nach der Stärkung fällt es erst mal schwer, auf der Schotterpiste zum Gipfeltunnel wieder in Schwung zukommen. Ein paar Schneereste liegen noch auf dem Weg. Sie zwingen uns aber nicht zum Absteigen. Dann ist der Tunnel durchfahren und die legendäre Abfahrt beginnt. Viele Biker sind unterwegs, von oben hinab und auch in der entgegengesetzten Richtung. Michael legt einen Sturz hin und ramponiert seine Federgabel ein wenig. Zum Glück kann er aber weiterfahren, ihm ist nicht Ernstliches passiert. Am Passo Nota finden wir uns nach vielen Fotostopps wieder zusammen, innerlich angefüllt mit den Erlebnissen dieser Traumabfahrt. Der Weg verläuft mit ein paar kurzen, giftigen Gegenanstiegen zur Baita Segala. Hier füllen wir Wasser nach. Nach wie vor versorgt die Sektion Limone des italienischen Alpenvereins die Gäste der Hütte mit Getränken: Wasser, Bier, Wein. Was der Wanderer oder Radfahrer als Obolus hinterlässt, ist seinem Gutdünken überlassen und wird in den Geldschlitz einer "Kasse des Vertrauens" eingeworfen, die ins Mauerwerk eingelassen ist. Ich schaue mich näher um und entdecke, dass auch Kaffee und die kleinen italienischen Espressomaschinen da sind. Beim nächsten Mal werde ich hier Picknick machen, vielleicht auch ein paar Würstchen mitnehmen und grillen.

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Wurzeltrail bei Malga Palaer zum Vergrößern klicken

Weiter geht es auf einem wunderschönen Trail zum Passo Rocchetta und weiter abwärts auf einem kniffligen Schotter- und Wurzeltrail zur Malga Palaer. Langsam machen solche Passagen sogar mir Spaß, allerdings nur mit der vorzüglichen Federung meines Fullys. An der Malga sind die technischen Schwierigkeiten Geschichte, steil geht nun der uralte Karrenweg hinab nach Pregasina, gespickt mit vielen Aussichtspunkten auf den Lago. Eine Kaffeepause noch in Pregasina und der letzte Teil der wohl schönsten Tour, die man am Gardasee mit dem Mountainbike unternehmen kann, beginnt. Vor dem Straßentunnel zweigt man rechts hinab und fährt in vielen Serpentinen die alte Straße hinab, immer begleitet von herrlichen Ausblicken auf den See. Am Hafen von Riva angekommen sind wir uns einig, dass diese Tour die 2000 Höhenmeter wert sind, die wir bergauf gefahren sind. Eine gute Vorbereitung auf das Abenteuer Transalp.


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4. Tag: Monte Velo
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Blick vom Monte Velo zum Vergrößern klicken

Am Morgen ein stahlblauer Himmel, eine Fernsicht, wie man sie selten am Gardasee erlebt. Keine Frage, heute muss es eine Tour sein, auf der man diese fantastischen Bedingungen auch genießen kann. Die Auffahrt am Monte Velo ist dazu bestens geeignet, auch um die Kondition mit weiteren Höhenmeter zu füttern. Nach den lockeren Einrollkilometern bis Arco windet sich ab Bolognano ein kleines Asphaltsträßchen die Flanke des Monte Velo hinauf. Viele Routenvarianten sind möglich. In dieser frühen Zeit des Jahres  bzw. für Bergneulinge empfiehlt, sich die ca. vielen Höhenmeter zunächst auf der kaum befahrenen Nebenstraße zurückzulegen.
Nach ca. 500 Höhenmetern ist die kleine Kapelle Salve Regina ein idealer Rastplatz, um Wasser zu tanken und die Gruppe sich wieder zusammenfinden zu lassen. Wir fahren weiter bis zur Höhe ca. 1000 Meter. Hier zweigt an einem Kreuz links ein schöner Weg in Richtung Colonia Monte Velo ab. An einem Abzweig nehme ich den falschen, unteren Weg, bemerke aber bald meinen Irrtum, als mich David auch schon anklingelt. Er ist richtig gefahren und wartet an einem sonnigen Plätzchen auf uns. Die breite Schotterpiste führt durch lichtes Gehölz an der Bergflanke des Monte Velo entlang und hält immer wieder traumhafte Ausblicke bereit.

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Ponale-Straße bei Riva zum Vergrößern klicken
Am Passo Due Sassi ist ein kleiner Aussichtsfelsen, den wir besteigen. Das Panorama verschlägt einem den Atem. Im Süden kann man am Ende des Gardasees Sirmione erblicken, in westlicher und nördlicher Richtung liegen die schneebedeckten Berge der Adamello- und Brentaberge vor uns und in südöstlicher Richtung lockt zum Greifen nah das Monte Baldo-Massiv.

Ein Glück, solche Tage erleben zu dürfen. Lange verweilen wir hier, saugen die klare Luft und die zauberhafte Stimmung dieses Tages in uns hinein, ehe es an die lange Abfahrt nach Arco geht. Zunächst auf guter Schotterpiste, später auf der kleinen Asphaltstraße, die wir schon am ersten Tag kennengelernt haben. Auf dem Platz vor der Kirche in Arco sind Unmengen von Radfahrern zu sehen, wir essen noch das obligatorische Eis, bevor es auf dem Radweg zurück geht. Es ist noch Zeit für einen kleinen Abstecher nach Riva. Bei dem klaren Wetter und der schönen Sicht muss man einfach ein Stück die alte Ponale-Straße hochfahren und die Aussicht genießen.


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5. Tag:  Malcesine
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Uferstraße bei Torbole zum Vergrößern klicken

Zum Abschluss dieser Tourenwoche soll es darum gehen,  ein wenig Tempohärte auf flacher Strecke zu trainieren. Der Wind schiebt uns auf der Gardesana Orientale bis Malcesine, wie er soll, von hinten an . Doch halt, kurz vor dem ersten Tunnel habe ich eine Reifenpanne. Der Schlauchwechsel dauert fünf Minuten, dann geht es weiter. In verschiedenen Gruppen üben wir das Windschattenfahren. Malcesine ist schnell erreicht. der malerische Ort ist eine der Perlen des Gardasees und wird dominiert von der alten Skaliger-Burg, die über dem Gewirr der schmalen mittelalterlichen Gassen mit ihrer Pflasterung aus rundgeschliffenen Steinen wacht. Malcesine ist von Ostern bis Oktober fest in der Hand der Touristen.

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Alle zum Abschluss an der Panoramastraße in Malcesine zum Vergrößern klicken

Ein paar Höhenmeter dürfen für uns Radfahrer heute nicht fehlen. Die schöne Panoramastraße führt uns bis zur Mittelstation der Monte Baldo-Seilbahn. Das ist zum Schluss was zum Beißen, knapp 30% Steigung. Mit Transalp-Rucksack würde man wohl absteigen und schieben. Auf der anderen Seite führt die Panoramastraße dann ins Ortszentrum. Hier ist Endstation für heute. Ein paar wollen noch durch das Örtchen bummeln, die anderen fahren gleich auf der Uferstraße zurück. Der Wind hat rechtzeitig gedreht, in einer guten halben Stunde sind wir zurück in Torbole.


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Fazit und Ausblick
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Dosso dei Roveri zum Vergrößern klicken

Claus und Carmen sind sich nach dieser Woche sicher, dass sie ihre Transalp im Sommer gemeinsam in Angriff nehmen werden. Es wird sicher ein schönes Erlebnis für die beiden. Ihr Resümee im Gästebuch:

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Navene-Trail zum Vergrößern klicken

"Hallo Albi, kurzes Feedback zur Transalp Vorbereitungswoche: Sonntags waren wir uns noch sehr unsicher ob wir für einen Transalp geeignet sind, aber durch die schönen Touren und 7000 hm in 6 Tagen, wissen wir nun was so ca. auf uns zukommt. Dazu haben wir noch ein paar der wohl schönsten Touren am Lago di Garda fahren können und viel Spaß mit unserer sehr netten Truppe. Denke wir sehen uns die nächsten Jahre auf einem Transalp, viele Grüße, Claus und Carmen."

Auch der Däne Carsten, Andreas und Lothar wissen nun, dass sie es schaffen können; Michael sowieso, er hat schon Alpencrosserfahrung. Auch Stefan aus der Schweiz hat an kniffligen Passagen seine große Freude gefunden. Transalp wird auch für ihn ein Erlebnis werden.

Von dieser Stelle aus herzlichen Dank an Astrid Kammann und Katja Gersbeck von Steppenwolf und Fahrrad-Seyfarth in Waltershausen für die unkomplizierte Abwicklung bei der Bereitstellung der Testbikes.

Keine Frage, im Jahr 2006 wird es wieder Transalp-Trainingscamps geben.
Die Termine stehen schon fest: mehr Infos: hier klicken
Ostern Himmelfahrt
1. Durchgang: 14.-17. April 2006
2. Durchgang: 19.-22. April 2006
21.- 25. Mai 2006
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