Albrecht-Route XXL

Weiter, höher, intensiver…

Militärpiste an der Bocca di Caplone
Militärpiste an der Bocca di Caplone

Die Albrecht-Route hat sich zum Dauerbrenner in der Transalpszene entwickelt. Aus vielen Rückmeldungen weiß ich, dass manche die Route mit ihren verschiedenen Varianten oft mehrfach befahren. Diese „Wiederholungstäter“ erfreuen sich daran, dass die Albrecht-Route erprobt und ausgereift ist. Was liegt also näher, als zusätzliche Möglichkeiten zur Erweiterung der Route vorzustellen? Dazu habe ich intensiv recherchiert und stelle hier die XXL-Route vor.
Lasst euch inspirieren!

Gesamtstrecke XXL

München – Bad Tölz – Sylvensteinspeicher – Vorderriß – Mittenwald – Leutasch – Ehrwald – Fernpass – Landeck – St. Anton – Verwall-Tal – Galtür – Ischgl – Fimberpass – Scuol – Pass da Costainas – Münstertal – Val Mora – Passo Verva – Grosio – Val Rezzalo – Passo Gavia – Pezzo – Ponte di Legno – Valcamonica – Breno – Passo di Croce Domini – Idrosee – Caplone – Tremalzo – Gardasee

Länge: ca. 665 km
Höhenmeter: ca. 15.900 hm

Die beste Zeit ist von Mitte/Ende Juni bis Mitte/Ende September, wenn der Schnee von den hohen Pässen verschwunden ist und es im Herbst noch nicht wieder geschneit hat. Es ist immer wichtig, sich vor und während der Reise rechtzeitig zu informieren und die aktuelle Wetterlage im Auge zu behalten.

Übersichtskarte

  • schwarz: aktuelle Albrecht-Route MTB
  • blau: Albrecht-Route XXL
  • siehe auch die Detailkarten zu den Abschnitten A, B, C, D, E
map-Albrecht-Route-MTB-XXL-2024

Höhenprofil

Albrecht-Route-MTB-XXL

Wegeverteilung Hauptroute

  • 13 %: Straße
  • 35 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 45 %: Feldweg, Schotter
  •  7 %: Trail, Pfad

Übersicht Abschnitte der XXL-Route

  • Start in München: zwei Abschnitte bis Ehrwald
    • A: München – Sylvensteinspeicher
    • B: Sylvensteinspeicher – Ehrwald
  • in Ehrwald Verbindung mit klassischer Albrecht-Route MTB
  • weiter auf den Etappen bis ins Valcamonica
  • im Valcamonica Verlängerung in drei Abschnitten
    • C: Pezzo/Ponte di Legno bzw. Vezza d’Oglio – Breno
    • D: Breno – Passo di Croce Domini – Idrosee
    • E: Idrosee – Monte Caplone – Tremalzo – Ponalestraße – Gardasee
  • Hinweise zu Varianten in den einzelnen Abschnitten

Nachfahren der Tour

Tourenvorschläge

Die sorgfältig recherchierten und sauber dokumentierten Tourenvorschläge spiegeln den Zeitpunkt der Erstellung wider. Für die Aktualität und Richtigkeit der Informationen kann ich aus verständlichen Gründen nicht garantieren. Ich freue mich über jeden Hinweis zu aktuellen Veränderungen.
Das Nachfahren der Routenvorschläge geschieht auf eigene Gefahr. Jegliche Haftung aus der Benutzung der Informationen aus den Tourberichten, den Detail und sonstigen Informationen ist ausgeschlossen. Das gilt vor allem für Unfälle, angerichtete Flurschäden oder begangene Ordnungswidrigkeiten. Einzelne Streckenabschnitte können zwischenzeitlich einem Fahrverbot unterliegen oder nur für Fußgänger erlaubt sein. An diesen Strecken muss das Fahrrad geschoben werden. Schieben kann man sein Fahrrad immer, dann ist man nämlich Fußgänger.

Tipps für Unterkünfte und Raststationen

Keine Gewähr für die Aktualität und Richtigkeit der Angaben. Hinweise zu Änderungen und Alternativen nehme ich gerne entgegen – siehe Kontakt.


Für die XXL-Route gibt es ein separates Upgrade-Paket im Webshop, dass zusammen mit den jeweiligen Grundrouten Albrecht-Route MTB bzw. Albrecht-Route v2 verwendet wird.

  • GPS-Tracks
  • Kartenscans
  • Finisher Bikeshirt

Andreas Albrecht

gefahren von: Andreas Albrecht

Die hier dokumentierten Strecken stammen aus mehreren Komplettbefahrungen und einzelnen Recherchetouren, um die Strecke zu optimieren.

Die Bilder stammen von Erkundungen einzelner Streckenabschnitte. Wenn nicht anders angegeben, unterliegen sie meinem Copyright. Ansonsten ist der Bildautor genannt. Die Bildrechte liegen in diesen Fällen beim Autor, der mir das Recht zur Veröffentlichung erteilt hat.


Abschnitt A: München – Sylvensteinspeicher

Start am Marienplatz
Start am Marienplatz

Strecke: 85,2 km, 784 hm
München – Hellabrunn – Bruckenfischer – Pupplinger Au – Geretsried – Bad Tölz – Arzbach – Lenggries – Bretonenbrücke – Winkl – Sylvensteinspeicher – Fall

  •  4 %: Straße
  • 42 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 50 %: Feldweg, Schotter
  •  4 %: Trail, Pfad
  • GPS-Track: A-XXL-Muenchen-Sylvenstein.gpx

Übersichtskarte

  • blau: Albrecht-Route XXL
map-Albrecht-Route-A-XXL-MTB-eMTB-2024

Höhenprofil

A-XXL-Muenchen-Sylvenstein
  • Start erfolgt am Hauptbahnhof von München
  • auf dem Weg zum Marienplatz zeigt der ausufernde Städtetourismus mitunter seine Schattenseiten
  • nach kaum 2 Kilometern sind wir an der Isar, wo München sich von seiner schönsten Seite zeigt
  • die Strecke verläuft über weite Teile direkt an der Isar, die mit ihrem klaren Wasser an manchen Stellen zum Baden einlädt: in einem heißen Hochsommer eine tolle Option
  • immer wieder säumen Wirtshäuser und Raststellen den Weg und laden zu Pausen ein, so dass man den Auftakt der Tour über die Alpen entspannt genießen kann
  • siehe auch Tourbericht und Bilder am 1. Tag bei MTB-Transalp München – Venedig
Raus aus der Stadt und sofort an der Isar
Raus aus der Stadt und sofort an der Isar

Dem Flusslauf werden wir bis nach Bad Tölz folgen, fast durchgehend auf Rad- und Forstwegen.

Immer entlang an der Isar
Immer entlang an der Isar

Wir passieren das Kloster Schäftlarn.

Kloster Schäftlarn
Kloster Schäftlarn

Wir fahren auf dem Dammweg des Isarkanals. Bei schönem Wetter herrscht ausgelassene Stimmung auf den vielen Flößen, die langsam in Richtung München treiben.

Gaudi auf der Isar
Gaudi auf der Isar

Die ersten kleineren Anstiege liegen hinter uns, als wir bei Bad Tölz das Bayerische Oberland erreichen.

Bad Tölz
Bad Tölz
Bad Tölz: bis hierher und auch danach noch überwiegend leichtes Rollen
Bad Tölz

Wir kommen gut voran und sind bald in Lenggries. An der berühmten Isarburg herrscht ausgelassenes Treiben.

Freizeitparadies an der Isar bei Lenggries
Freizeitparadies an der Isar bei Lenggries
Sylphensteinspeicher
Sylvensteinspeicher

Lenggries

Fleck

Fall – Sylvensteinspeicher

Keine Gewähr für die Aktualität und Richtigkeit der Angaben. Hinweise zu Änderungen und Alternativen nehme ich gerne entgegen: Kontakt


Abschnitt B: Sylvensteinspeicher – Ehrwald

Gravelbiker an der Isar
Gravelbiker Stefan und Patrick an der Isar zwischen Wallgau und Krün

Strecke: 73,4  km, 1406 hm
Sylvensteinspeicher – Fall – Vorderriß – Auhütte – Isarsteg – Krün – Isarstausee – Mittenwald – Leutasch – Gaistal – Ehrwalder Alm – Ehrwald

  •  7 %: Straße
  • 13 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 77 %: Feldweg, Schotter
  •   3 %: Trail, Pfad
  • Schiebepassage: zwischen exGasthaus Gletscherschliff und grüner Grenze DE-AT
    – ca. 300 m und 20-30  hm
    – kann umfahren werden auf Straße von Mittenwald in die Leutasch
  • GPS-Track: B-XXL-Sylvenstein-Ehrwald.gpx

siehe Variante Mautstraße von Vorderriß nach Wallgau

  • GPS-Track: B-XXL-Var-Mautstrasse-Vorderriss-Wallgau.gpx

Übersichtskarte

  • schwarz: aktuelle Albrecht-Route MTB
  • blau: Albrecht-Route XXL
  • rot: Variante XXL
map-Albrecht-Route-B-XXL-MTB-2024

Höhenprofil

B-XXL-Sylvenstein-Ehrwald
  • ab Fall am Sylvensteinspeicher Schotterpiste flussaufwärts entlang der Isar
  • bei hohem Wasserstand und schlechtem Wetter bleibt man ab Fall oder Vorderriß besser auf der Straße
    GPS-Track: B-XXL-Var-Mautstrasse-Vorderriss-Wallgau.gpx
    – siehe separate Hinweise
  • am Isarstausee bei Krün vorbei schöner Trail in Richtung Mittenwald
  • über Gletscherschliff an die grüne Grenze DE/AT, kurze Schiebepassage (siehe Hinweis oben)
  • weiter in Richtung Österreich in die Leutasch: dort verläuft ein sanfter Weg entlang der Leutascher Ache
  • beeindruckende Fahrt durch das Gaistal am Wettersteingebirge entlang nach Ehrwald
  • in Ehrwald trifft man auf die Albrecht-Route, die in Garmisch-Partenkirchen startet
Schotterpiste am Sylvensteinspeicher
Schotterpiste am Sylvensteinspeicher – Foto: Achim
Isar bei Vorderriß
Isar bei Vorderriß
Vorderriß: Gasthof Post
Vorderriß: Gasthof Post

In Vorderriß beginnt die Mautstraße nach Wallgau. Kurz nach der Mautstelle biegt die Hauptroute links ab und überquert die Isar.

Isarbogen mit Mautstrasse
Isarbogen bei Vorderriß

Am linken Bildrand ist eine Holzbrücke. Über diese gelangt man auf die Schotterpiste entlang der Isar nach Krün. Diese verläuft mit einigem Auf und Ab zur Auhütte.

Auhütte
Auhütte

Hier geht ein Pfad hinunter an die Isar, welche man am Steg bei Wallgau überquert.

Isarstausee bei Krün
Isarstausee bei Krün
Karwendel: Radweg kurz vor Mittenwald
Karwendel: Radweg kurz vor Mittenwald
Mittenwald
Blick zurück auf Mittenwald
Geisterklamm
Eingang zur Geisterklamm bei Mittenwald
Gletscherschliff
Schiebepassage am Gletscherschliff
Grüne Grenze oberhalb des Gletscherschliffs
Grüne Grenze oberhalb des Gletscherschliffs
Leutascher Ache: Beginn der Geisterklamm, die bis nach Mittenwald verläuft
Leutascher Ache: Beginn der Geisterklamm, die bis nach Mittenwald verläuft
Leutascher Ache
Leutascher Ache
Mit Simi auf Tour von München nach Meran
Gaistal
Gaistal
Gaistal: gut fahrbare Schotterpiste
Abfahrt zur Ehrwalder Alm
Abfahrt zur Ehrwalder Alm
Ehrwalder Alm vor Zugspitze: leichte Abfahrt auf geteerter Almstraße nach Ehrwald
Ehrwalder Alm vor Zugspitze
Zugspitze
Zugspitze bei Ehrwald

Hier Verbindung mit klassischer Albrecht-Route (1. Tag: Garmisch – Landeck). Weiter bis zum 5. Tag am Etappenende in Pezzo.

Vorderriß: Gasthof Post
Vorderriß: Gasthof Post
  • bei hohem Wasserstand und schlechtem Wetter bleibt man ab Fall oder Vorderriß besser auf der Straße
  • auf der Straße zwischen Fall, Vorderriß und Wallgau muss man besonders in den Ferien und an Wochenenden mit Ausflugsverkehr rechnen

Strecke : 71,8 km, 1265 hm
Sylvensteinspeicher – Fall – Vorderriß – Mautstraße – Wallgau – Isarsteg – Krün – Isarstausee – Mittenwald – Leutasch – Gaistal – Ehrwalder Alm – Ehrwald

  • 32 %: Straße
  • 15 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 50 %: Feldweg, Schotter
  • 3 %: Trail, Pfad
  • GPS-Track: B-XXL-Var-Mautstrasse-Vorderriss-Wallgau.gpx

Höhenprofil Variante

B-XXL-Var-Mautstrasse-Vorderriss-Wallgau
Wallgau
Wallgau

Vorderriß

  • Gasthaus Post, Vorderriß 5, 83661 Lenggries, Deutschland, Tel.: +49 8045 277

Leutasch

Keine Gewähr für die Aktualität und Richtigkeit der Angaben. Hinweise zu Änderungen und Alternativen nehme ich gerne entgegen: Kontakt


Weiter auf der Albrecht-Route bis zum 5. Tag

Je nach Lust und Laune fährt man nun auf der klassischen Albrecht-Route MTB bis ins Valcamonica. Dort geht es ab Pezzo auf der XXL-Route weiter. Siehe dazu die folgende Karte und die Detailinformationen zu den Abschnitten C, D und E.

Übersichtskarte

  • schwarz: aktuelle Albrecht-Route MTB
  • blau: Albrecht-Route XXL
map-Albrecht-Route-Mittelteil-XXL-MTB-2024

Wechsel von der klassischen Albrecht-Route auf die XXL-Variante im Abschnitt C

  • Wechsel in Pezzo von der Albrecht-Route MTB (05-ALR-Grosio-Pezzo) auf den Abschnitt C der XXL-Route
  • GPS-Track: C-XXL-Pezzo-Edolo-Breno.gpx
  • siehe auch Detailkarte im Abschnitte C

Abschnitt C: Valcamonica

Italienische Dörfer wie im Bilderbuch - Incudine
Italienische Dörfer wie im Bilderbuch – Incudine

Strecke: 59,7 km, 595 hm
Pezzo – Ponte di Legno – Hotel Raggio di Luce – Vezza d’Oglio – Incudine – Edolo – Cedegolo – Capo di Ponte – Breno

  • 15 %: Straße
  • 68 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 15 %: Feldweg, Schotter
  •  2 %: Trail, Pfad
  • GPS-Track: C-XXL-Pezzo-Edolo-Breno.gpx

Übersichtskarte

  • schwarz: aktuelle Albrecht-Route MTB
  • blau: Albrecht-Route XXL
map-Albrecht-Route-C-XXL-MTB-2024

Höhenprofil

C-XXL-Pezzo-Edolo-Breno
  • abwechslungsreiche Fahrt abseits des Massentourismus auf dem Radweg im Valcamonica (Ciclabile della valle Camonica – Teil des Ciclovia del Fiume Oglio)
  • obwohl es talabwärts geht, macht man knapp 600 Höhenmeter auf der Strecke
  • bedingt durch einige Gegenanstiege des Radweges
Pezzo
Pezzo

Start in Pezzo, einem typischen italienischen Bergdorf.

Pezzo - Rast im Da Giusy
Pezzo – Da Giusy

Die Strecke verläuft oberhalb von Ponte di Legno (im unteren Bild rechts).

Ponte di Legno
Ponte di Legno

Vorbei am Hotel Raggio di Luce.

Hotel Raggio di Luce
Hotel Raggio di Luce

Auch ein guter Ort zum Übernachten. Carla, die Hotelchefin, spricht so rasend schnell Deutsch wie ihre Muttersprache Italienisch. Ich bin jedes Mal aufs Neue fasziniert. Das blitzsaubere Hotel liegt in ruhiger Lage etwas oberhalb von Ponte di Legno.

Regenbogen über Ponte di Legno
Regenbogen über Ponte di Legno

Weiter talabwärts immer auf dem Radweg.

Vezza d’Oglio: rechts an der Waldkante verläuft der Radweg im Valcamonica, der Einschnitt im Hintergrund links ist der Passo Tonale
Vezza d’Oglio

Rechts an der Waldkante verläuft der Radweg im Valcamonica. Nächster größerer Ort ist Edolo.

Edolo
Edolo

Am Ortsausgang passiert man das Wasserkraftwerk „Centrale Adolfo Covi“.

Edolo E-Werk
Edolo: Wasserkraftwerk der ENEL

Ein schönes Beispiel für einen Industriebau, bei dem sich Architekten noch richtig Mühe gegeben haben. Heutzutage werden Schuhkartons übereinandergestapelt und die Einfallslosigkeit als Bauhaus-Moderne verkauft.
Der Radweg verläuft abseits der Hauptstraße immer wieder durch Dörfer mit alten Wasserstellen.

Dorfbrunnen in Sonico
Dorfbrunnen in Sonico
Sellero
Sellero

Die Streckenführung des Radweges im Valcamonica ist interessant. Trotzdem finde ich noch Trailabschnitte. Das macht die Sache rund.

Trail bei Capo di Ponte
Trail bei Capo di Ponte

Rastmöglichkeit im Hotel Graffiti Park.

GraffitiPark Hotel
Graffiti Park Hotel in Capo di Ponte

Schließlich erreicht man Breno, den Hauptort des Valcamonica.

Breno
Breno: Marktplatz im alten Ortszentrum

Der Ort ist kein überlaufener touristischer Hotspot. Das Leben geht hier seinen gemütlichen italienischen Gang. Wenn man in Breno übernachten will, ist das Hotel Giardino eine Möglichkeit.

Hotel Giardino
Hotel Giardino

Ansonsten finden sich bei der Auffahrt zum Passo di Croce Domini noch weitere Unterkünfte (siehe Abschnitt D).

Valcamonica

  • Hotel Raggio di Luce, Via Valeriana, 46, 25050 Loc. Plazza, Ponte di Legno BS, Italien, Tel.: +39 0364 900852 – mobil. +39 338 1140510 (siehe Bild im Bericht)
  • Euro Hotel, Via Guglielmo Marconi, 46/C, 25048 Edolo BS, Italien, Tel.: +39-0364-770489
  • B&B Valtili, 25040 Berzo Demo, BS, Italien, Tel.: +39 375 5581586
  • Hotel GraffitiPark, Via Sebastiano Briscioli, 42, 25044 Capo di Ponte BS, Italien, Tel.: +39 0364 42013 (siehe Bild im Bericht)
  • Hotel Giardino, Viale 28 Aprile, 7, 25043 Breno BS, Italien, Tel.: +39 0364 321184 (siehe Bild im Bericht)

Keine Gewähr für die Aktualität und Richtigkeit der Angaben. Hinweise zu Änderungen und Alternativen nehme ich gerne entgegen: Kontakt


Abschnitt D: Breno – Passo di Croce Domini – Idrosee

Piste vom Passo Croce Domini zum Dosso dei Galli
Piste vom Passo Croce Domini zum Dosso dei Galli

Strecke: 57,9 km, 2051 hm
Breno – Astrio – Degna – Albergo Belvedere – Rifugio Bazena – Passo di Croce Domini – Passo di Maniva – Passo Dosso Alto – Rifugio Rosa Baremone – Anfo – Idrosee

  • 36 %: Straße
  • 49 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 15 %: Feldweg, Schotter
  •  0 %: Trail, Pfad
  • GPS-Track: D-XXL-Breno-CroceDomini-Idrosee.gpx

Übersichtskarte

  • blau: Albrecht-Route XXL
  • rot: Variante XXL
  • magenta: informativ XXL, mit dem Schiff auf dem Idrosee von Anfo nach Baitoni
map-Albrecht-Route-D-XXL-MTB-2024

Höhenprofil

D-XXL-Breno-CroceDomini-Idrosee
  • ab Breno sind es bis zum Passo Croce di Domini und weiter in Richtung Doss dei Galli ungefähr 1800 Höhenmeter am Stück – eine gewaltige Fleißaufgabe
  • ab Passo Croce di Domini weiter auf Schotterpiste der SP 345, einsam und wild
  • später wieder schmale Teerstraße mit Schotterabkürzung in Richtung Passo Maniva
  • ab Passo Maniva schlängelt sich in Richtung Dosso Alto und Idrosee eine alte Militärstraße entlang
  • im Mittelstück teilweise geschottert, später sehr schmale Teerstraße ohne Verkehr
  • siehe auch Tourbericht 6. Tag bei MTB-Transalp Heckmair à la Albrecht
Breno
Breno: prachtvolle alte Villa

Links neben der Villa beginnt die lange Auffahrt aus dem Valcamonica zum Passo di Croce Domini. Auf dem Weg säumen einige Rastmöglichkeiten den Weg.

Bar Pizzeria Bracconiere
Bar Pizzeria Bracconiere
Albergo Belvedere di Fanti Lara
Albergo Belvedere di Fanti Lara
Rifugio Bazena
Rifugio Bazena
Blick zurück ins Valcamonica
Blick zurück ins Valcamonica
Passo di Croce Domini
Passo di Croce Domini

Nach langer Fahrt endlich oben am Passo di Croce Domini. Das sind rund 1600 Höhenmeter am Stück. Doch es geht noch weiter bergauf. Pause tut not.

Rifugio Passo Crocedomini
Rifugio Passo Crocedomini
Rifugio Passo Crocedomini
Rifugio Passo Crocedomini

Wir folgen der SP 345, die als Schotterpiste in Richtung Doss dei Galli verläuft. Die SP 345 ist eine offizielle Straße. Durch den nicht befestigten Untergrund ist sie jedoch nicht stark befahren.

Einsamkeit
Einsamkeit
Gravel
Paradies für Tourenbiker

Es zieht sich hin.

Doss dei Galli
Doss dei Galli
Doss dei Galli
Doss dei Galli

Vom Passo Maniva schlängelt sich eine alte Militärstraße an der Flanke des Dosso Alto entlang.

Blick zurück zum Passo di Maniva
Blick zurück zum Passo di Maniva

Ein Volltreffer, wie sich herausstellt. Es ist eine einsame Fahrt im touristischen Niemandsland. Wir haben die Strecke für uns allein.

Piste Richtung Idrosee
Piste vom Passo di Maniva Richtung Idrosee

Die Strecke führt lange auf einsamer Höhe bis zum Rifugio Rosa Baremone.

Rifugio Rosa Baremone
Rifugio Rosa Baremone

Jetzt geht es nur noch abwärts an den Idrosee.

Serpentinenstrecke a la Tremalzo
Serpentinenstrecke a la Tremalzo

Immer wieder halten wir an, um die Eindrücke in uns aufzusaugen.

Innehalten
Innehalten

Unten im Tal liegt der Idrosee.

Idrosee
Idrosee bei Anfo in der Abendsonne

Direkt am Seeufer liegt ein kleines Hotel.

Albergo Al Lago in Anfo
Albergo Al Lago in Anfo

Am Idrosee gibt es einen kleinen Schiffsverkehr, ansonsten geht es im nächsten Abschnitt auf dem Uferweg weiter.

Breno bis Passo di Croce Domini

  • Albergo Belvedere Di Fanti Lara, Via Campolaro, 1, 25040 Prestine BS, Italien, Tel.: +39 0364 300649
  • Rifugio Bazena, SP345, 1, 25043 Breno BS, Italien, Tel.: +39 0364 310777
  • Rifugio Passo Crocedomini, 1000, Via Localita, Passo Crocedomini, 25043 Breno BS, Italien, Tel.: +39 0364 310425

Passo di Croce Domini bis Idrosee

  • Albergo Dosso Alto Maniva, Via Maniva, 254, 25060 Passo Maniva, BS, Italien, Tel.: +39 0309 27642
  • Rifugio Rosa di Baremone, Località Baremone, 11, 25070 Anfo BS, Italien, Tel.: +39 334 1051361
  • Albergo Al Lago, Via Lago, 14, 25070 Anfo BS, Italien, Tel.: +39 340 2694903

Keine Gewähr für die Aktualität und Richtigkeit der Angaben. Hinweise zu Änderungen und Alternativen nehme ich gerne entgegen: Kontakt


Abschnitt E: Grandioses Finale an den Gardasee

Tremalzo via Caplone
Passage von Bocca Caplone zum Tremalzo

Strecke: 71,9 km, 2596 hm
Idrosee – Anfo – Ponte Caffaro – Baitoni – Bondone – Alpo – Bocca di Caplone – Malga Tombea – Bocca di Campei – Bocca di Lorina – Malga Ca dell Era – Passo della Cocca – Malga Ciapa – Rifugio Garda – Tremalzo Tunnel – Passo Nota – Baita Segala – Passo Rocchetta – Pregasina – Ponale-Straße – Riva – Torbole

  • 11 %: Straße
  • 29 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 52 %: Feldweg, Schotter
  •  8 %: Trail, Pfad
  • Schiebe-, Tragepassage: am verfallenen Tunnel unterhalb Monte Caplone kurz nach der Bocca di Campei, ca. 20 hm auf und ab
    – Schiebepassage über ca. 20 hm am Passo Rocchetta
  • GPS-Track: E-XXL-Idrosee-Gardasee.gpx
  • informativ als GPS-Track: XXL-Idrosee-per-Schiff.gpx

siehe auch Variante über Ledrosee

  • GPS-Track: E-XXL-Var-Ampola-Ledrosee-Ponale.gpx

Übersichtskarte

  • blau: Albrecht-Route XXL
  • rot: Variante XXL
  • schwarz: aktuelle Albrecht-Route MTB
  • magenta: informativ XXL, mit dem Schiff auf dem Idrosee von Anfo nach Baitoni
map-Albrecht-Route-E-XXL-MTB-2024

Höhenprofil

E-XXL-Idrosee-Gardasee
  • Abschluss über den Tremalzo ist ein krönendes Highlight einer Transalp
  • hier wird noch einer draufgesetzt: die wildromantische Traverse entlang des Monte Caplone zum Tremalzo
  • vom Idrosee lange Auffahrt, zunächst auf einer kaum befahrenen Nebenstraße zum Bergdörfchen Bondone
  • Achtung: Bondone ist letzter Rastpunkt vor der Malga Ca‘ dell’Era, Wasserstelle nutzen und ggf. Bar Levada (Via Minniti, 50/501, 38080 Bondone TN, Italien)
  • weiter steil bergauf nach Alpo,
  • von dort weiter teils grobe Schotterpiste zur Bocca di Caplone
  • einsame Traverse entlang des Monte Caplone
  • Trail aufwärts zur Bocca di Campei, teils loser Schotter
  • abwärts ein schöner Singletrail mit viel Panorama bis zum verfallenen Tunnel
  • kurze Klettereinlage über den verfallenen Tunnel nach Bocca di Campei (auf- und abwärts ca. 20 hm schieben), danach gut fahrbar
  • wunderschöne Passage im Valle Lorina: Tremalzo Feeling, ohne dass jemand anders unterwegs ist
  • schöne Rastpunkte an Malga Ca‘ dell’Era (offen von Juni bis ca. Mitte September) und Malga Ciapa 
  • ab Rifugio Garda auf der berühmten Tremalzo- und Ponalestraße zum Gardasee
  • siehe auch Tourbericht 7. Tag der MTB-Transalp Heckmair à la Albrecht
Idrosee am Morgen in Anfo
Anfo: Idrosee am Morgen

Die Etappe startet mit einer Fahrt direkt entlang des Seeufers.

Idrosee
Idrosee: Start in den Tag

Beim Parkplatz Rocca d’Anfo muss man kurz auf die Straße wechseln. Ein Nebenweg führt über die Ortschaft Casali.

Idrosee
Casali: Blick auf den Idrosee

In Ponte Caffaro am Nordufer des Idrosees wird die Talseite gewechselt.

Radweg über den Fluss Chiese
Radweg über den Fluss Chiese

Hinter dem Ort Baitoni beginnt die Auffahrt in Richtung Bondone.

Idrosee
Idrosee
Bondone
Bondone

Das Bergdorf Bondone wird durchquert.

Bondone
Dorfbrunnen in Bondone

Mitten im Ort und nicht mit einem Auto zu erreichen liegt ein kleines Hotel.

Albergo Alpino Bondone
Albergo Alpino Bondone

Bondone ist die letzte Rastmöglichkeit vor der langen Passage entlang des Monte Caplone. Die steile Bergstraße schraubt sich weiter in die Höhe.

Bondone - gut 400 Höhenmeter über dem Idrosee
Bondone – gut 400 Höhenmeter über dem Idrosee

Von Bondone führt eine durchgehend steile Waschbetonpiste in Richtung Alpo. Danach folgt nach kurzer etwas flacherer Fahrt die Auffahrt auf grober Schotterpiste zur Bocca di Caplone.

Auffahrt von Alpo zur Bocca di Caplone mit Abschnitten auf grobem Schotter
Auffahrt von Alpo zur Bocca di Caplone

Der Blick schweift zurück in den Teil der Alpen, den wir in den letzten Tagen durchstreift haben.

Auffahrt zur Bocca di Caplone
Bei der Auffahrt zur Bocca di Caplone

Bis zur Malga Tombea zieht sich der Weg weiter in die Höhe.

Alte Militärpiste von der Bocca di Caplone in Richtung Monte Caplone
Alte Militärpiste von der Bocca di Caplone in Richtung Monte Caplone

Bei der Auffahrt zum Sattel kann man Überreste der Stellungen aus dem 1. Weltkrieg besichtigen.

Schützengräben am Monte Caplone
Schützengräben am Monte Caplone

Die Abfahrt zur Malga Tombea ist einsam.

Abfahrt zur Malga Tombea
Abfahrt zur Malga Tombea

Hier oben trifft man kaum andere Mountainbiker. Man kann aber nicht sagen, dass keine Sau unterwegs wäre.

An der Malga Tombea
An der Malga Tombea

An der Malga Tombea werden einheimische Schweinerassen gehalten, die ihre Verwandtschaft mit Wildschweinen nicht verbergen können. Weiter geht es auf einsamen Trails ein Stück abwärts. Der Monte Caplone hüllt sich in Wolken.

v
Alte Militärtrails aus dem 1. Weltkrieg

Der Anstieg ist noch nicht zu Ende.

Anstieg zur Bocca di Campei
Anstieg zur Bocca di Campei

Die Militärpiste zieht sich hinauf zur Bocca di Campei. Am Monte Caplone wird die Strecke spannend.

Trail am Monte Caplone
Trail am Monte Caplone
Tunnel bei der Abfahrt von der Bocca di Campei
Tunnel bei der Abfahrt von der Bocca di Campei

Die Militärpiste endet als Sackgasse in einem Tunnel, der im 1. Weltkrieg nicht fertiggestellt wurde.

Dieser Tunnel ist unvollendet - über den Kamm muss man schieben.
Dieser Tunnel ist unvollendet – über den Kamm muss man schieben.
Unvollendeter Tunnel am Monte Caplone
Unvollendeter Tunnel am Monte Caplone

Eine kurze Klettereinlage von rund 20 Höhenmetern ist notwendig. Danach geht es auf Saumpfaden weiter. Schließlich geht es bergab. Die Strecke verbreitet Tremalzo-Feeling, nur dass dort kaum einer unterwegs ist.

In Serpentinen windet sich die alte Militärpiste hinab wie am Tremalzo
In Serpentinen windet sich die alte Militärpiste hinab wie am Tremalzo

An der Malga Lorina ist es einsam.

Malga Lorina
Malga Lorina

Weiter geht es weit abseits des Gardasee-Mainstreams zur ersten Rastmöglichkeit nach Bondone.

Malga Ca' dell'Era
Malga Ca‘ dell’Era

Sie ist auf einem kurzen Stichweg zu erreichen. Offen ca. von Juni bis Mitte September. Es folgt ein Anstieg über den Passa della Cocca zur Malga Ciapa.

Malga Ciapa
Malga Ciapa

Etwas oberhalb befindet sich das Rifugio Garda. Hier beginnt die legendäre Schotterpiste am Tremalzo. Man kann mit Fug und Recht sagen: die Wiege des Mountainbikings in Europa. Plötzlich gib es deutlich mehr Mountainbiker, nicht zuletzt weil es viele Shuttle-Services am Nordufer des Gardasees gibt. Der Tremalzo ist das Ziel, das am häufigsten angefahren wird.

Beginn der Schotterpiste zum Tremalzotunnel
Kurz nach dem Rifugio Garda – Beginn der Schotterpiste

Die Auffahrt teilt man sich mit anderen Mountainbikern gerne.

Schotterpiste zum Tremalzotunnel
Blick zurück zum Rifugio Garda, darunter im Tal liegt die Malga Ciapa

Schließlich sind wir oben und durchfahren den berühmten Tremalzotunnel. 

Tremalzo Tunnel
Tremalzo Tunnel

Kaum vorstellbar, dass die Piste noch in den 2010er Jahren als offizielle Straße galt, die von Autos befahren werden durfte. Die legendäre Abfahrt beginnt.

Tremalzo Abfahrt
Tremalzo Abfahrt

In vielen Kehren geht es hinab.

Tremalzo Abfahrt
Tremalzo Abfahrt

Als wir bei der traumhaften Schotterabfahrt den Lago im Sommerdunst vor uns liegen sehen, machen wir noch einmal kurz Rast.

Valle di Bondo
Valle di Bondo

Blick ins Valle di Bondo: im Sommerdunst ist der Lago zu erahnen.

Auf der alten Militärstraße am Tremalzo
Auf der alten Militärstraße am Tremalzo wird in beiden Richtungen gern gefahren
Auf der alten Militärstraße am Tremalzo
Auf der alten Militärstraße am Tremalzo

Meine Vorzugsrichtung ist abwärts (hier bei einer späteren Befahrung). Am Passo Nota beginnt eine der schönsten Passagen, die man am Gardasee fahren kann.

Passo Nota
Passo Nota

Passo Nota – Möglichkeit zum Zwischenstopp oder man fährt weiter zur Baita Segala.

Baita Segala
Baita Segala – legendäre Selbstversorgerhütte oberhalb von Limone

An der Baita Segala füllen wir Wasser nach. Die Sektion Limone des italienischen Alpenvereins versorgt die Hütte mit Getränken: Wasser, Bier, Wein. Was der Wanderer oder Radfahrer als Obolus hinterlässt, ist seinem Gutdünken überlassen und wird in den Geldschlitz einer „Kasse des Vertrauens“ eingeworfen, die ins Mauerwerk eingelassen ist. Zufällig sind zwei Männer vom Verein da. Ich bedanke mich herzlich für die Versorgung. Wir überwinden die letzten Trail-Passagen zum Passo Rocchetta mit Genuss.

Trail von Baita Segala zum Passo Rocchetta
Trail von Baita Segala zum Passo Rocchetta

Diese Strecke überprüfe ich regelmäßig – am Weg ist in den letzten Jahren etwas gearbeitet worden, Konzentration ist allerdings immer gefragt!
Am Passo Rocchetta liegt uns der Gardasee zu Füßen.

Passo Rocchetta
Passo Rocchetta

Der folgende Trail ist gut fahrbar.

Rocchetta Trail
Rocchetta Trail

Nach der Malga Palaer erfreuen wir uns an der Abfahrt auf dem uralten Karrenweg nach Pregasina.

Waschbetonpiste zwischen Bocca Larici und Pregasina
Waschbetonpiste zwischen Bocca Larici und Pregasina

In den steilen Abschnitten und Kurven ist die Schotterpiste als Waschbeton hergerichtet, weil es die Zufahrt zum Gehöft am Punta Larici ist. Immer wieder halten wir an einem der vielen Aussichtspunkte an und können uns an den Blicken auf den Lago kaum satt sehen.

Panorama bei Pregasina
Panorama bei Pregasina

Wer noch den Nerv dazu hat, besucht den berühmten Hidden Spot, Den erreicht man bei Pregasina nach einer kurzen Schiebepassage .

Hiddenspot Fake Trail
Hiddenspot Fake Trail

Hier werden immer wieder gerne von den Hochglanzmagazinen die Fake-Fotos der Trails am Gardasee aufgenommen.
Schließlich überqueren wir den Canyon und sind auf der Ponalestraße. Der Weg ist als ca. anderthalb Meter breiter Sentiero für alle Nutzergruppen (Radfahrer, Läufer, Wanderer etc.) angelegt. In den Tunnels werden die Wege getrennt geführt.

Ponale
Ponalestraße

Die restliche Breite ist mit Erde aufgefüllt und es sind ein paar Schikanen eingebaut, damit die Biker nicht zu sehr runterheizen. Wir sind natürlich rücksichtsvoll und erschrecken keine Wanderer. Lieber halten wir für einen letzten Stopp nochmal an.

Letzter Stopp an der Ponalestraße
Letzter Stopp an der Ponalestraße
Riva
Ankunft am Hafen in Riva

Zum Abschluss erfolgt die beeindruckende Fahrt am Ufer des Gardasees entlang hinüber nach Torbole.

Von Riva nach Torbole direkt am Seeufer entlang
Von Riva nach Torbole direkt am Seeufer entlang
Brücke über die Sarca kurz vor der Mündung in den Gardasee
Brücke über die Sarca kurz vor der Mündung in den Gardasee

Der Gardasee breitet sich in seiner ganzen Pracht vor uns aus. Es ist geschafft.

Panorama auf den Gardasee bei Torbole
Panorama auf den Gardasee bei Torbole
  • Im Sommer gibt es einen kleinen Schiffsverkehr am Idrosee.
  • Die Anlegestelle befindet sich direkt neben dem Hotel Al Lago. Wenn es zeitlich passt, kann man nach Baitoni übersetzen.
  • Gleichzeitig umgeht man damit die Fahrt auf der Uferstraße zwischen Casali und Ponte Caffaro.
  • Info über die Website: www.lakeidrotravel.com
  • informativ als GPS-Track: XXL-Idrosee-per-Schiff.gpx
Idrosee
Idrosee

Bei der Überfahrt hat man eine gute Aussicht auf den Uferweg auf der linken Seite. Darüber thront auf die mittelalterliche Festungsanlage Rocca d’Anfo.

Idrosee Rocca d'Anfo
Idrosee: Rocca d’Anfo

Die Überfahrt dauert nicht lange. Am Campingplatz Miralago ist die Schiffsanlegestelle Baitoni.

Baitoni
Baitoni

Wenige hundert Meter nach dem Ausstieg erreicht man die Auffahrt nach Bondone (SP 69). Dort ist man wieder auf der Hauptroute XXL.

Lago di Ledro
Lago di Ledro
  • Ausweichvariante im Falle schlechten Wetters
  • Radweg vom Idrosee nach Storo
  • über Lago di Ampola, Lago di Ledro zur Ponalestraße

Strecke : 50,6 km, 651 hm
Idrosee – Anfo – Casali – Ponte Caffaro – Storo – Albergo Ampola – Lago Ampola – Tiarno di Sotto – Ledrosee – Molina di Ledro – Pre – Ponalestraße – Bar Ponalealto Belvedere – Riva – Torbole

  • 28 %: Straße
  • 55 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 16 %: Feldweg, Schotter
  • 1 %: Trail, Pfad
  • GPS-Track: E-XXL-Var-Ampola-Ledrosee-Ponale.gpx

Höhenprofil Variante

E-XXL-Var-Ampola-Ledrosee-Ponale
Lago di Ampola
Lago Ampola
Lago di Ledro
Lago di Ledro
Ponale Alto
Bar Ponale Alto Belvedere

Hier stößt man auf die Hauptroute.

Idrosee bis Tremalzo

  • Hotel Al Pescatore, Via dei Quadri Quarta, 36, 25070 Ponte Caffaro BS, Italien, Tel.: +39 0365 990192
  • Albergo Alpina Bondone, Via Giuseppe Giusti, 28, 38080 Bondone TN, Italien, Tel.: +39 0465 689331
  • Malga Ciapa, direkt an der Strecke, kurz unterhalb vom Rifugio Garda, Tel.: +39 0464 598501

Gardasee

  • Hotel Villa Stella, Via Strada Granda, 104, 38069 Torbole TN, Italien, Tel.: + 39 0464 505354
Villa Stella
Villa Stella

Keine Gewähr für die Aktualität und Richtigkeit der Angaben. Hinweise zu Änderungen und Alternativen nehme ich gerne entgegen: Kontakt


Nach all meinen Recherchen bin ich nun zufrieden. Die Albrecht-Route XXL ist eine würdige Erweiterung meiner Albrecht-Routen.
Sie startet in München am Hauptbahnhof. Das hat neben der schönen Auftaktstrecke entlang der Isar auch praktische Gründe. Ich bin zur Tourrecherche mehrmals mit dem Zug angereist.

Für mich eine entspannte Rückreise mit dem Zug
Entspannte Anreise mit der Bahn

Entspannt konnte ich mich aufs Rad schwingen und den Alpen entgegenfahren. Unter der Zugspitze trifft die XXL-Route auf meine vertrauten Strecken.

Ehrwald mit Zugspitze bei Sonnenschein
Ehrwald mit Zugspitze

Im hinteren Teil holt die XXL-Route im Tal Valcamonica weiter aus. Danach verläuft sie über den Passo di Croce Domini zum Idrosee.

Idrosee
Idrosee

Von dort folgt der spektakuläre Abschluss entlang des Monte Caplones und Tremalzos zur Ponalestraße.

Alte Militärpisten am Monte Caplone
Alte Militärpisten am Monte Caplone
Ponalestraße
Ponalestraße

Die Ankunft am Gardasee ist immer wieder ein Erlebnis.

Der Radweg von Riva nach Torbole verläuft direkt am Ufer des Gardasees
Gardasee

Am Gardasee kann man sich neben Surfen auch anderen Aktivitäten widmen.

Klettersteig

Klettersteig Rio Sallogoni
Klettersteig Rio Sallogoni – Einstieg
Klettersteig Rio Sallogoni bei Drena
Klettersteig Rio Sallogoni bei Drena

Wandern am Monte Casale

Am Ende des Tages bleibt die Frage…

Torbole am Abend (Foto: Simone Albrecht)
Torbole am Abend (Foto: Simone Albrecht)

Wann geht es wieder los an den Gardasee?

Torbole
Gardasee: Torbole

Rückreise, Shuttle, Gepäcktransport

Blick von Nago zurück auf den Gardasee
Blick von Nago zurück auf den Gardasee

Wenn man die Alpen mit dem Fahrrad überquert hat, kann man auch die Rückfahrt per Rad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisieren. Das klappt mit Regionalzügen ohne Voranmeldung. Man muss nur etwas Geduld und Zeit mitbringen. Aber warum nicht, wenn man die Rückreise als Teil des Urlaubs auffasst? Entschleunigung ist das Motto – das passt doch perfekt auf diese Form des Reisens.

Konkret sieht die Rückfahrt so aus:

Strecke mit dem Fahrrad in zwei Abschnitten:

  • ca. 60 km, ca. 300 hm

Mit dem Rad von Torbole nach Rovereto

  • Torbole – Nago – Mori – Rovereto Bhf
  • ca. 20 km, ca. 300 hm
  • Radweg ist sehr gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen
  • GPS-Track: Radweg-Torbole-Rovereto.gpx
  • Download: hier klicken

Übersichtskarte Radweg Torbole – Rovereto

Radweg Torbole Rovereto

Mit dem Zug von Rovereto zum Brenner

  • mit Regionalzug bis Brenner (keine Reservierung notwendig)
  • rechtzeitiges Erscheinen am Bahnhof sinnvoll
  • ggf. Umsteigen in Bozen

Mit Rad vom Brenner nach Innsbruck

  • Brenner – Gries am Brenner – Steinach a. B. – Matrei – Innsbruck
  • ca. 39 km, ca. 10 hm
  • GPS-Track: Brenner-Innsbruck.gpx
  • Download: hier klicken
  • bei schlechtem Wetter mit Regionalzug bis Innsbruck

Übersichtskarte Brenner – Innsbruck

Brenner Innsbruck

Von Innsbruck nach Hause

  • per Regionalzug z.B. Innsbruck – Garmisch – München oder Innsbruck – Kufstein – München
  • per Regionalexpress oder ICE weiter nach Hause

Mit dem Zug zurück macht diese Reise rund. Es muss ja nicht gleich der Orient-Express sein.

Orient-Express
Orient-Express im Bahnhof Innsbruck

Einfach ist es nicht!
In Regionalzügen braucht man in Italien, Österreich und Deutschland keine Reservierungen. Man ist dadurch flexibel, muss aber immer einen Plan B einkalkulieren, wenn es mal nicht wie gewünscht klappt. Eine kurzfristige Reservierung für Schnellzüge nach Innsbruck oder München zu ergattern, ist in der Sommersaion praktisch aussichtslos, weil es viel zu wenige Kapazitäten gibt. Soviel zum Thema nachhaltige Verkehrswende.

In der Schweiz ist man sehr viel weiter, wie man am Beispiel eines Großraumwaggons nur für Fahrradtransport sieht: hier in der Rhätischen Bahn.

Radtransport in der Schweiz
Gut gelöst in der Schweiz. In Deutschland heißt das Motto: warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.

Shuttle, Gepäck

Folgende deutschsprachige Anbieter organisieren einen Rücktransport vom Gardasee und auf Anfrage ggf. einen individuellen Gepäcktransport entlang der Strecke der Albrecht-Route:

Ein besonders toller Service wird hier angeboten.
PKW-Überführung vom Start- zum Zielort: www.transalp-shuttle.com Tel: 0043-676-6877008 
Das klappt bestens, wie ich selber mehrfach erleben durfte. Rechtzeitige Anmeldung ist sinnvoll, in der Sommersaison sind sie schnell ausgebucht.

Außerdem gibt es direkt vor Ort in Torbole folgenden Anbieter:

  • Shuttle Express Andre Conti (spricht sehr gut deutsch) – Kleinbus für 8 Personen mit Klimaanlage, auch Transalpshuttle.
    Sitz: Torbole sul Garda – Tel.: +39 329 1635392

Vorsicht bei preisgünstigen Shuttleanbietern!

Man sollte sich im Vorfeld über die Modalitäten, Fahrzeuge und Ziele erkundigen.

Shuttle "Finger weg"
Shuttle „Finger weg“

Datum: 15. Oktober 2023

Florian Klenke
Betreff: Albrecht-Route MTB XXL – Mit 4 Kindern über die Alpen

Lieber Andreas,          

vielen Dank, dass du uns mit deinen Routen und Tipps maßgeblich zum Gelingen unserer diesjährigen Transalp beigetragen hast. Nach dem wir uns letztes Jahr die kindgerechte Variante der Albrecht-Route für eMTB vorgenommen haben, sind wir dieses Jahr in 13 Tagen der von dir neu veröffentlichte XXL-Variante gefolgt.
Unser Equipment umfasste 2 Specialized Turbo Levo Comp Alloy (700Wh), 2 Funtrailern, 1 Specialized Turbo Levo SL und 1 Woom UP.
Nach dem wir in Garmisch im Regen starten durften, ging es weitestgehend trocken aber mit knöcheltiefem Schlamm durch das Verwalltal. Im Nieselregen das Viderjoch runter …

Verwalltal

… und dann bei strahlendem Sonnenschein bis nach Riva.

Auf dem Weg zum Pass da Costainas
Passo Crocedomini

Die Abfahrten vom Passo di Croce Domini zum Idrosee und vom Tremalzo nach Riva waren atemberaubend.

Traverse vom Passo Crocedomini zum Passo Maniva
Riva

Die diesjährige Tour hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen und die Kinder fordern schon die Planung für nächstes Jahr ein.

Liebe Grüße

Veronika & Florian, Benjamin, Josephine, Felicitas & Jonathan