Transalp.info by Andreas Albrecht

Das Nachfahren der Touren geschieht auf eigenes Risiko. Siehe auch die Hinweise im Haftungsausschluss.

Brenner - Bozen - Gardasee

Mit dem eMountainbike über die Alpen

Die Grundidee dieser Transalp für eMountainbikes ist eine relativ direkte Linie von Mittenwald über den Brenner und dann links und rechts entlang der Eisack und Etsch an den Gardasee. Dabei werden alpine Highlights befahren, die mit panoramareichen Aussichten ins Herz der Alpen punkten, als da wären:

  • Brenner Grenzkamm: Olperer-Region, Stubaier Alpen
  • Valler Jöchl: Zillertaler Alpen
  • Villanderer Alm: Dolomiten, Sarntaler Alpen, Ritten
  • Grauner Joch: Dolomiten, Brenta, Adamello-Presanella

Für die letzte Etappe hat sich mit der Strecke entlang von sieben Seen ein weiteres Highlight ergeben:

  • Sieben Seen-Tour von Andalo an den Gardasee

Gleichzeitig bietet die Route den Vorteil, das im Falle schlechten Wetters immer sichere Notvarianten im Tal vorhanden sind:

  • Eisack-Radweg vom Brenner bis Bozen
  • Etsch-Radweg von Bozen bis in die Nähe des Gardasees (beide bestens ausgeschildert und markiert)

Ansonsten eignet sich die Route auch für eine Kurztransalp in zum Beispiel 4 Tagen, wenn man am Brenner startet. Die Etappen sind zwischen ca. 50 km und ca. 90 km lang. Einige davon überschreiten auch die Marke von 2000 Höhenmetern und folgen damit der Entwicklung der Akkukapazitäten. Einzelne Passagen lassen sich durch Nutzung von Seil- bzw. Bergbahnen leichter gestalten. Bei der Streckenauswahl habe ich wie bei allen anderen meiner eMTB-Transalps Wert gelegt auf maximale Fahrbarkeit der Strecken mit einem modernen eMountainbike. Schiebepassagen sind die absolute Ausnahme und gibt es nur auf wenigen Höhenmetern am Valler Jöchl. Ansonsten dominieren gut fahrbare Forstwege. Trailabschnitte zum Beispiel bei der Abfahrt vom Valler Jöchl und dem Grauner Joch sind als maximal S1 nach Singletrail-Skala einzustufen und sollten für geübte Mountainbiker kein Problem darstellen. Dadurch ist es denkbar, dass diese Transalp auch für Gravelbiker einen Versuch Wert sein könnte.

Strecke:

Mittenwald - Seefeld - Zirl - Natterer See - Stubaital - Maria Waldrast - Bergeralm - Obernberg - Sattelbergalm - Brenner Grenzkamm - Sterzing - Valler Jöchl - Brixen - Klausen - Tinnetal - Villanderer Alm - Oberbozen - Bozen - Kaltern - Graun - Grauner Joch - Nonstal - Spormaggiore - Andalo - Molveno - Ranzo - Sarche - Dro - Torbole am Gardasee

Länge: ca. 405 km
Höhenmeter: ca. 10.700 hm
Etappen: 6 teilweise mit Varianten
Fahrzeiten gebe ich prinzipiell nicht an, weil das viel zu unterschiedlich ausfällt. Dabei muss jeder auf seine eigene Erfahrung vertrauen und ggf. die Etappeneinteilung ändern (siehe Hinweise dazu in der Rubrik "Varianten").

Gardassee Stromer

Schön, wenn man bei der Ankunft am Gardasee auf liebe Freunde und Gleichgesinnte trifft!


Übersichtskarte: Hauptroute

schwarz: Hauptroute (Varianten - siehe Übersichtskarten der einzelnen Etappen)

eMTB Transalp Brenner Bozen Gardasee

Höhenprofil

eMTB Transalp Brenner Bozen Gardasee

Wegeverteilung Hauptroute

untergrund gesamt

Übersicht Etappen der Hauptroute mit Hinweisen auf Varianten

1. Tag: 67,5 km, 1119 hm
Mittenwald - Seefeld - Inntal - Telfer Wiesen - Mieders im Stubaital


2. Tag: 49 km, 2118 hm
Mieders - Maria Waldrast  - Steinach am Brenner - Bergeralm - Obernberger Tal - Sattelbergalm
Variante: direkt nach Vinaders


3. Tag: 92,3 km, 2015 hm
Sattelbergalm -  Brenner Grenzkamm - Sterzing - Maulser Tal - Valler Jöchl - Brixen - Klausen


4. Tag: 70,9 km, 2222 hm
Klausen - Tinnetal - Villanderer Alm - Oberbozen - Bozen - Kaltern
Varianten: Oberbozen - Bozen


5. Tag: 53,4 km, 1947 hm
Kaltern - Grauner Joch - Nonstal - Spormaggiore
Variante: Mendelpass - Nonstal


6. Tag: 72,2 km, 1256 hm
Spormaggiore - Andalo - Molveno  - Sarche - Arco - Gardasee


Nachlademöglichkeiten

Bei den Tourrecherchen war ich mit zwei Akkus mit jeweils 500 Wh Kapazität (Bosch-Motor) unterwegs. Insofern hatten sich lange Nachladepausen für mich erübrigt. In den Detailinfos zu den einzelnen Etappen sind trotzdem Hinweise zu Nachlademöglichkeiten enthalten. Für die Aktualität und Richtigkeit der Informationen kann ich aus verständlichen Gründen nicht garantieren. Sie spiegeln den Zeitpunkt der Erstellung wider. Hinweise zu Änderungen und Alternativen nehme ich gerne entgegen - siehe Kontakt.
In der Regel sollte man außerdem bei Verzehr in den Gaststätten auf der Strecke eine Pause zum Nachladen nutzen dürfen. Dabei ist freundliches Nachfragen immer von Vorteil, forderndes und barsches Auftreten hilft sicher nicht weiter.


Nachfahren der Tour

Wenn ihr die Tour individuell nachfahren wollt, gilt immer mein allgemeiner Haftungsausschluss - siehe hier.
Weiterhin ist folgendes verfügbar:

  • GPS-Tracks, Kartenscans und Finisher Biketrikot im Webshop,
  • TOPO-Karte für Garmin GPS-Geräte auf Anfrage

Landkarten

KOMPASS: Digitale Karte Über die Alpen,  Wanderkarten: WK 5, WK 36, WK 44, WK 54, WK 56, WK 73, WK 74, WK 101
Übersichtskarte: Kompass: Straßenkarte 358  Tirol - Trentino
Karte bei Amazon bestellen durch Klicken auf die jeweilige Nummer

Tourplanung: Andreas Albrecht

gefahren von: Andreas Albrecht, Teilstrecken mit Simone Albrecht, Philipp Petermann und Markus Apperle



Tourbericht


Prolog

Im Zuge der durchschlagenden Erfolge meiner bisher veröffentlichten Berichte zu eMTB-Transalps erreichen mich immer wieder Anfragen, ob sich meine anderen Transalp-Routen auch für die Befahrung mit einem eMountainbike eignen. Das trifft für die Easy-Transalps sicher in vollem Umfang zu und wurde schon mehrfach erfolgreich ausprobiert. Bei den MTB-Transalps lassen sich mit Ausnahme der Trail Transalp Tirol weite Teile der Strecken auch mit einem eMTB befahren. Aber ich will es selbst genau wissen und fahre meine erprobten Transalp-Routen nach und nach erneut mit einem eMTB ab. Dabei kann ich gleichzeitig die "alten" Strecken verifizieren.

Basis dieser hier beschriebenen eMTB-Transalp-Route von Mittenwald über den Brenner und Bozen an den Gardasee sind Teilstrecken meiner beiden MTB-Transalps:

Wobei ich diesmal mehr Wert auf eine möglichst direkte Linie entlang der Eisack und der Etsch an den Gardasee gelegt habe. Da bleibt also noch Raum für andere Routen, die etwas östlicher und zum Beispiel durch die Dolomiten verlaufen. Mal schauen, was sich im Laufe der nächsten Jahre noch so alles ergibt.

Die dokumentierten Strecken stammen aus Komplettbefahrungen und einzelnen Recherchetouren, um die Strecke zu optimieren. Jeder einzelne Meter wurde von mir erneut mit einem modernen eMTB gefahren, auch wenn ich Teilstücke schon von einer klassischen MTB-Transalp kennen sollte. Ich verlasse mich nicht auf Hörensagen oder Berichte anderer, sondern probiere es selbst aus und treffe nach meiner Sachkenntnis dann die notwendigen Entscheidungen bei der Wahl der Strecke.

Fotos: Es sind ausnahmslos eigene Bilder. Sie stammen von verschiedenen Befahrungen und Erkundungen einzelner Streckenabschnitte.


Highlights

Brenner Grenzkamm

Brenner Grenzkamm

Unterwegs mit Appi am Brenner Grenzkamm


Valler Jöchl

Valler Joechl

Abfahrt vom Valler Jöchl zur Nockalm


 Kloster Neustift bei Brixen

Kloster Neustift

Historische Orte in Südtirol


Villanderer Alm

Villanderer Alm - Mair in Plun

Hütte Mair in Plun: perfekter Rastpunkt mit Panorama in die Dolomiten


Kalterer See

Kalterer See

Auf dem Weg nach Graun: Blick von Altenburg auf den Kalterer See


Panoramatour entlang von sieben Seen auf der letzten Etappe an den Gardasee

Lago Toblino Cavedine Gardasee

Blick zum Lago di Toblino, rechts im Hintergrund ist schon der Gardasee zu erahnen


Lago di Cavedine

Lago di Cavedine


Ankunft am Gardasee

 Ankunft am Gardasee


Panorama Gardasee

Panorama Gardasee



1. Tag: Von Mittenwald ins Inntal und weiter bis ins Stubaital

Strecke: 67,5 km, 1119 hm
Mittenwald - Scharnitz - Giessenbach - Triendlsäge - Seefeld - Auland - Leiblfing - Hatting - Zirl - Unterperfuss - Kematen - Völs - Nasses Tal - Birgitz - Götzens - Natterer See - Natters - Mutters - Kreith - Telfer Wiesen - Telfes - Kirchbrücke - Mieders

  • 15 %: Straße
  • 45 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 40 %: Feldweg, Schotter
  • 0 %: Trail, Pfad
  • Schiebepassage: keine

Hinweise zur Hauptroute

  • GPS-Track: 01-BBG-Mittenwald Stubaital.gpx
  • Start am Bahnhof Mittenwald (dadurch Anreise mit Bahn möglich)
  • entspannte Fahrt entlang der Isar, über grüne Grenze nach Österreich bei Scharnitz
  • weiter auf Schotterpisten nach Gießenbach, dann leichter Anstieg bis Triendlsäge
  • Ortsdurchfahrt Seefeld, diverse Rastmöglichkeiten
  • ab Auland steile Schotterabfahrt nach Leiblfing ins Inntal
  • im Inntal flussabwärts auf Inn-Radweg Richtung Innsbruck
  • Rastmöglichkeit am M-Preis in Zirl direkt an der Strecke
  • Inn-Radweg bei Unterperfuss verlassen: über Kematen und Völs durch Nasses Tal auf das Axamer Plateau
  • Rastmöglichkeit am M-Preis in Götzens direkt an der Strecke
  • zwischen Natters über Mutters nach Kreith auf wenig befahrener Straße
  • schöne Panoramastrecke über Telfer Wiesen ins Stubaital
  • über Telfs ins Ruetztal: Abstecher zum Gasthof Kirchbrücke möglich, hier Möglichkeiten zum Rasten, Nachladen und Übernachten
  • ansonsten weiter bis Mutters

An der Isar kurz nach dem Start in Mittenwald

An der Isar kurz nach dem Start in Mittenwald


Übersichtskarte

schwarz: Hauptroute
rot: Varianten (wenn vorhanden)
magenta: Seilbahnen, Bergbahnen (wenn vorhanden)

map 01 BBG Mittenwald Stubaital


01 BBG Mittenwald Stubaital


Mittenwald

Mittenwald - das Karwendelgebirge wird uns auf der ersten Etappe lange begleiten


Isar am Karwendel

Zwischen Mittenwald und Scharnitz verläuft die Strecke direkt an der Isar vor dem Karwendelgebirge


Seefeld

Bei Seefeld ist das erste Plateau erreicht - es folgt die Abfahrt ins Inntal


Abfahrt ins Inntal

Abfahrt ins Inntal von Seefeld nach Leiblfing


Axamer Plateau

Blick bei Götzens auf die Nordkette bei Innsbruck


Axamer Plateau

Axamer Plateau bei Götzens


Kreith

Kreith: Stubaitalbahn von Innsbruck nach Fulpmes (zwischen Natters und Telfes verläuft die Strecke quasi parallel - eine Option, wenn das Wetter nicht passt oder es sonst ein Problem gibt)


Telfer Wiesen

Telfer Wiesen: Blick über Telfes zum Stubaigletscher - das Ende der ersten Etappe ist nah


Mieders Telfes

Blick zurück von Mieders nach Telfes im Stubaital - dazwischen liegt die Senke ins Ruetztal mit dem Gasthof Kirchbrücke


Gasthaus Kirchbruecke

Gasthaus Kirchbrücke: ein schöner Rastpunkt


Nachlademöglichkeiten, ggf. in Verbindung mit Einkehrtipps:

  • M-Preis in Zirl
  • M-Preis in Götzens
  • Gasthaus Kirchbrücke, Kirchbrücke 3, 6142 Mieders, Telefon: +43 52256 2489

Radshop mit eBike-Kompetenz:

  • Götzens: Sport Siebert, Kirchstraße 17, 6091 Götzens, Telefon: +43 680 3326477 - Hinweis: mit Einschränkungen, das Geschäft ist auf Sportschuhe spezialisiert, kann aber ggf. Kontakte vor Ort vermitteln
  • Telfes im Stubaital: Sport 2000 Resch, Telfes 119, 6165 Telfes, Telefon: +43 5225 62306 - Hinweis: hat Filiale mit Spezialisierung auf Rad in Steinach am Brenner - siehe auch Info im Bericht zum 2. Tag

Übernachtungstipps:

  • Gasthaus Kirchbrücke, Kirchbrücke 3, 6142 Mieders, Telefon: +43 52256 2489
  • Mieders: Hotel Alpenstolz, Schmelzgasse 1, 6142 Mieders, Telefon: +43 5225 62541
  • Mieders: Hotel Wiesenhof, Wiesel 1, 6142 Mieders, Telefon: +43 5225 63756

Weitere Einträge nehme ich gern auf. Anmelden bzw. Kontaktaufnahme über Kontakt oder die Angaben im Impressum.


Hinweise zu anderer Einteilung der Etappen

  • am selben Tag noch von Mieders mit dem Lift Bergbahn Serles zur Bergstation
  • von dort geht es nur bergab bis Maria Waldrast oder Matrei als Etappenziel

Not- bzw. Schlechtwettervarianten

  • mit Regionalbahn von Zirl nach Innsbruck: weiter mit Regionalbahn bis Steinach am Brenner (dort weiter wie am 2. Tag) oder Stubaitalbahn bis Telfes
  • mit Stubaitalbahn: zwischen Mutters, Kreith und Telfes


2. Tag: Vom Stubaital an den Brenner

Strecke: 49 km, 2118 hm
Mieders - Maria Waldrast - Matrei - Statz - Steinach am Brenner - Bergeralm - Nösslachhütte - Kastenalm - Obernberg - Vinaders - Sattelbergalm

  • 8 %: Straße
  • 34 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 54%: Feldweg, Schotter
  • 4 %: Trail, Pfad (S0, max. S1)
  • Schiebepassage: keine

siehe auch Variante direkt nach Vinaders weiter unten im Tourbericht


Hinweise zur Hauptroute:

  • GPS-Track: 02-BBG-Stubaital-Sattelbergalm.gpx
  • Auffahrt auf mäßig steiler Schotterpiste entlang des Kreuzweges in Richtung Maria Waldrast (im oberen Teil ist mit Wanderern zu rechnen)
  • ansonsten kann man den Lift Bergbahn Serles nutzen (erspart ca. 5 km und ca. 600 Höhenmeter) - GPS-Track (zur Info): 02-Var1-Lift-SerlesBahn.gpx
  • nach höchsten Punkt leichte Abfahrt auf Schotter bis Maria Waldrast
  • hier Rastmöglichkeit, allerdings ggf. mit viel Trubel
  • auf jeden Fall an der Quelle Wasser nachfüllen, dem werden heilende Kräfte nachgesagt
  • leichte Abfahrt auf der Mautstraße nach Matrei
  • abseits der Brennerstraße auf schönen Nebenwegen nach Steinach am Brenner
  • am Lift zur Bergeralm kann man sich für seine Benutzung entscheiden (erspart ca. 5 km und ca. 500 Höhenmeter) - GPS-Track (zur Info): 02-Var2-Lift-Bergeralm.gpx
  • ansonsten Auffahrt auf mäßig steiler Strecke (ist im Winter die Rodelbahn)
  • von Bergeralm auf Lärchenwiesenweg (leichte Schotterpiste) ins Obernberger Tal
  • vom Gasthaus Waldesruh idyllischer Pfad entlang des Obernberger Seebachs bis zum Ortsteil Frade
  • Abfahrt auf Straße bis Vinaders
  • Schlussanstieg auf Schotterpiste zur Sattelbergalm

Bergeralm

Bergeralm


Übersichtskarte

schwarz: Hauptroute
rot: Varianten (wenn vorhanden)
magenta: Seilbahnen, Bergbahnen (wenn vorhanden)

map 02 BBG Stubaital Sattelbergalm


02 BBG Stubaital Sattelbergalm


Stubaital

Blick zurück ins Stubaital bei der Fahrt nach Maria Waldrast


Maria Waldrast

Maria Waldrast


Quelle

Maria Waldrast: Quelle mit heilsamen Wasser - die junge Frau vertraut darauf (ich durfte zwischendurch meine Trinkflasche auffüllen - Danke!)


Laerchenwiesenweg

Von der Bergeralm auf dem Lärchenwiesenweg ins Obernbergertal


Obernberger Tal

Obernberger Tal: den Talschluss bilden die Obernberger Tribulaune


Obernberger Seebach

Idyllischer Pfad entlang des Obernberger Seebachs


Obernberg

Obernberg


Sattelbergalm

Sattelbergalm


Hinweise zur Variante: direkt nach Vinaders

Strecke: 37,7 km, 1895 hm
Mieders - Maria Waldrast - Matrei - Statz - Steinach am Brenner - Bergeralm - Nösslach - Jakobskirche - Vinaders - Sattelbergalm

  • 6 %: Straße
  • 49 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 45 %: Feldweg, Schotter
  • 0%: Trail, Pfad
  • Schiebepassage: keine

 GPS-Track: 02-Var3-Vinaders-direkt.gpx

  • bei ca. 28,5 km der Hauptroute am Abzweig zur Nösslachhütte nun rechts bergab auf Schotterpiste in Richtung Nösslach
  • ab Wanderparkplatz Nösslach weiter auf kleiner Teerstraße mit wenig Verkehr bis Vinaders
  • weiter wie Hauptroute: Schlussanstieg auf Schotterpiste zur Sattelbergalm

02 Var3 Vinaders direkt komplett


Wipptal

Wipptal: entspannte Fahrt auf der direkten Route nach Vinaders


Nachlademöglichkeiten, ggf. in Verbindung mit Einkehrtipps:

  • Klostergasthof Maria Waldrast, Mützens 27, 6143 Matrei am Brenner,  Telefon: +43 5273 6219
  • Steinach am Brenner: Solar-Ladestation am Rathaus Steinach, Rathausplatz 1 (siehe auch folgendes Bild)
  • Bergeralm

Hilber Solar

Steinach am Brenner: Solar Ladestation der Firma Hilber Solar - sehr gute Idee und technische Umsetzung -  mehr Infos dazu siehe deren Website: www.hilbersolar.at

Radshop mit eBike-Kompetenz:

  • Steinach am Brenner: Sport 2000 Resch im Ortszentrum am Abzweig der Straße zum Lift zur Bergeralm, Zirmweg 84b, 6150 Steinach am Brenner, Telefon: +43 699 12133803
  • Steinach am Brenner: WippRad an der Talstation Lift Bergeralm: Huebenweg 25, 6150 Steinach am Brenner, Telefon: +4352726333

Übernachtungstipps:

  • Klostergasthof Maria Waldrast, Mützens 27, 6143 Matrei am Brenner,  Telefon: +43 5273 6219
  • Sattelbergalm: Neder 311, 6156 Gries am Brenner,  Telefon: +43 5274 87717

Weitere Einträge nehme ich gern auf. Anmelden bzw. Kontaktaufnahme über Kontakt oder die Angaben im Impressum.


Hinweise zu anderer Einteilung der Etappen

  • von Maria Waldrast oder Matrei als Etappenziel starten

Not- bzw. Schlechtwettervarianten

  • mit Regionalbahn zwischen Matrei und Steinach am Brenner
  • ggf. Regionalbahn bis Gries am Brenner, von dort auf Straße nach Vinaders
  • Übernachtungsmöglichkeit in Gries am Brenner: Gasthof Rose - Gries 16, 6156 Gries am Brenner, Telefon: +43 5274 87201


3. Tag: Über den Brenner Grenzkamm und das Valler Jöchl nach Klausen

Strecke: 92,3 km, 2015 hm
Sattelbergalm - Grenze Tirol/Südtirol - Sattelberg - Brenner Grenzkamm - Obere Wechselalm - Flachjoch - Nähe Sandjoch - Giggelberg - Gossensass - Unterried - Sterzing - Stilfes - Niederried - Mauls - Ritzail - Valler Jöchl - Nockalm - Bunker Spinges - Spinges - Kaiserstein - Sonneck - Neustift - Brixen - Klausen

  • 1 %: Straße
  • 56 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 40 %: Feldweg, Schotter
  • 3 %: Trail, Pfad (S1)
  • Schiebepassage: je nach Fahrtechnik und Kondition ca. 100-200 Meter Strecke auf den letzten 60 Höhenmetern vor dem Valler Jöchl (mit funktionierender Schiebehilfe jedoch kein Problem)

Hinweise zur Hauptroute:

  • GPS-Track: 03-BBG-Sattelbergalm-Klausen.gpx
  • von der Sattelbergalm auf guter Forststraße über die grüne Grenze nach Südtirol (Tor wegen Weidevieh wieder schließen)
  • evtl. vorhandenes Schild Bikeverbot beachten - ggf. das Rad 400 m schieben bis zum Abzweig auf die alte Militärstraße hinauf zum Brenner Grenzkamm
  • ca. 400 Höhenmeter Auffahrt zum Sattelberg auf alter Militärpiste (dabei zum Ende hin zwei kurze steile Rampen mit je. ca. 20 Höhenmetern)
  • bei Bunkern beginnt die Traumfahrt auf dem Brenner Grenzkamm (fakultativer Aufstieg oder Auffahrt zum Gipfelkreuz am Sattelberg)
  • in der Nähe des Sandjochs fakultativer Abstecher dorthin mit schönem Panorama ins Obernberger Tal (siehe auch Foto in der Bilderstrecke)
  • Abfahrt auf einem Mix aus Schotterpiste und zerbröckelnden Asphaltresten der alten Militärstraße in Richtung Gossensass
  • bei Giggelberg wird der Eisack-Radweg (Brenner bis Bozen) erreicht
  • nach ca. 1,5 km Fahrt auf dem Radweg scharf links abbiegen Richtung Gossensass (kurze Trailpassage von 400 Metern Länge: max S1)
  • von Gossensass über Sterzing, Stilfes bis nach Niederried Fahrt auf dem gut ausgeschilderten Eisack-Radweg
  • kurz nach Niederried Abzweig links bergab Richtung Mauls bis zur Staatsstraße SS 12, dort rechts bergab
  • nach ca. 300 Metern links ab nach Mauls (hier Wasservorräte und Akkustand checken, ggf. nachladen - siehe Hinweise weiter unten), bis zum Valler Jöchl gibt es keine Gaststätten und Nachlademöglichkeiten (ca. 1000 Höhenmeter von Mauls bis zum Valler Jöchl)
  • einsame Fahrt im Maulser Tal auf Teerstraße bis Ritzail und ab dort weiter auf Schotterpiste Richtung Valler Jöchl
  • ca. 400-500 Meter Pfad zum Valler Jöchl (Hinweise zu Schiebestrecke siehe oben)
  • ab Valler Jöchl ca. 1 km Trail bergab zur Nockalm - Tipp: hier rasten
  • ab Nockalm Fahrt auf guter Schotterwiese Richtung Wetterkreuz, Spinges
  • bei ca. 63,8 km Abstecher zum historisch interessanten Bunker Spinges (1. Weltkrieg)
  • weiter auf Teersträßchen bis Spinges
  • an der Kirche von Spinges vorbei auf schönem Wiesentrail wieder zur Teerstraße
  • bei ca. 86,9 km Abzweig auf Waldpfad zum Kaiserstein, dann wieder Teerstraße bis zu einer Waldkapelle
  • kurz nach der Kapelle Abzweig links auf Schotterpiste bis Hotel Sonneck am Pustertal Radweg, ggf. rasten und nachladen
  • Radweg Richtung Brixen folgen (ist parallel zur Pustertaler Straße in Bau)
  • auch nach dessen geplanter Fertigstellung im Jahr 2022 empfehle ich trotzdem ab Schabs meine Route durch den Wald, die dann mit großem Panorama über Brixen und Kloster Neustift punktet
  • fakultativer Abstecher zum Kloster Neustift, ansonsten weiter in Richtung Brixen
  • ab Brixen weiter auf Eisack-Radweg bis Klausen

Brenner Grenzkamm

Am Brenner Grenzkamm - im Hintergrund der charakteristische Wolfendorn


Übersichtskarte

schwarz: Hauptroute
rot: Varianten (wenn vorhanden)
magenta: Seilbahnen, Bergbahnen (wenn vorhanden)

map 03 BBG Sattelbergalm Klausen


03 BBG Sattelbergalm Klausen


Sattelbergalm

Start in den Tag an Sattelbergalm


Sattelberg Grenzkamm

Am Sattelberg beginnt der Brenner Grenzkamm


Bunker

Nachhaltige Nachnutzung der Bunkeranlagen am Brenner Grenzkamm


Sandjoch

Fakultativer Abstecher zum Sandjoch: dabei hat man diesen tollen Blick ins Obernberger Tal. Danach folgt die Abfahrt über rund 1000 Höhenmeter abwärts auf der alten Militärpiste nach Gossensass.


Gossensass

In Gossensass erreicht man das Südtiroler Wipptal entlang der Eisack. Über Sterzing verläuft die Strecke bis nach Niederried auf dem gut ausgeschilderten Eisack-Radweg.


Ritzail Maulser Tal

Bei der Auffahrt zum Valler Jöchl im Maulser Tal über Ritzail ist man in Südtirol abseits aller touristischen Hotspots (im Hintergrund geht es bei Sterzing links in das Ridnauntal hinein)


Valler Joechl 1

Steile Trailpassage zum Valler Jöchl


Valler Joechl 02

Spitzkehren auf dem Weg zum Valler Jöchl


Valler Joechl 03

Valler Jöchl - geschafft!


Nockalm

Nockalm: nach der Trailabfahrt vom Valler Jöchl kommt die Rast an der Nockalm wie gerufen


Spinges

Schöner Wiesentrail bei Spinges


Kloster Neustift

Historische Orte in Südtirol: Kloster Neustift bei Brixen


Klausen

Klausen: Relaxen nach der Etappe und Kraftschöpfen für den nächsten Tag im Parkhotel Post


Nachlademöglichkeiten, ggf. in Verbindung mit Einkehrtipps:

  • Gossensass: Hotel und Cafe Schuster (direkt an der Strecke) - Pfarrgasse, 1, 39041 Gossensass, Telefon: +39 0472 632322
  • Sterzing: diverse Restaurants bei der Fahrt durchs Stadtzentrum
  • Mauls: Gasthof Jägerheim, Mauls 16C, 39040 Mauls, Telefon: +39 0472 771100 - (ca. 100 m vom Abzweig der Route nach Mauls entfernt - Mittwoch Ruhetag)
  • Mauls: Hotel Stafler (liegt an der Brennerstaatsstraße ca. 500 m vom Abzweig der Route nach Mauls entfernt, dort befindet sich auch ein weiterer Abzweig in den Ort Mauls)
  • Nockalm: Telefon: +39 340 4070197
  • Hotel Sonneck: Spingeser Straße 2, 39040 Natz-Schabs, Telefon: +39 0472 694027
  • Brixen: diverse Restaurants
  • Klausen: Imbiss Herbert (direkt am Radweg vor dem Stadttor), Steckdosen unter den Tischen im Freien

Radshop mit eBike-Kompetenz:

  • Sterzing: M2 Bike (direkt an der Strecke), Brennerstraße, 46, 39049 Sterzing, Telefon: +39 0472 766102
  • Klausen: Bike Plus, Leitach 16, 39043 Klausen, Telefon: +39 0472 847576

Übernachtungstipps:

  • Gossensass: Hotel und Cafe Schuster (direkt an der Strecke) - Pfarrgasse, 1, 39041 Gossensass, Telefon: +39 0472 632322
  • Sterzing: Hotel Maibad, Maibad, 6, 39049 Sterzing, Telefon: +39 0472 765461
  • Mauls: Gasthof Jägerheim, Mauls 16C, 39040 Mauls, Telefon: +39 0472 771100 - (ca. 100 m vom Abzweig der Route nach Mauls entfernt - Mittwoch Ruhetag)
  • Klausen: Parkhotel Post, Tinneplatz 3, 39043 Klausen Telefon: +39 0472 847514
  • Klausen: Hotel Bischofhof, Griesbruck, 4, 39043 Klausen, Telefon: +39 0472 847448
  • Tourismusverband Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders: Marktplatz 1, 39043 Klausen, Tel. +39 0472 847 424     www.klausen.it

Weitere Einträge nehme ich gern auf. Anmelden bzw. Kontaktaufnahme über Kontakt oder die Angaben im Impressum.


Hinweise zu anderer Einteilung der Etappen

  • Etappenende zum Beispiel in Mauls oder Spinges

Not- bzw. Schlechtwettervarianten

  • von Sattelbergalm nicht hinauf zum Brenner Grenzkamm, sondern auf Schotterpiste Weg 3 bzw 3A Richtung Steinalmmöser, später in steilen Kehren abwärts zum Eisack-Radweg vom Brenner in Richtung Bozen - siehe auch Tourbericht Via Crux Albi am 1. Tag
  • ggf. Regionalbahn zwischen Brenner und Klausen
  • ab Mauls nicht übers Valler Jöchl, sondern auf Eisack-Radweg bleiben über Franzensfeste, Vahrn und Brixen bis Klausen


4. Tag: Über die Villanderer Alm und Bozen nach Kaltern

Strecke: 70,9 km, 2222 hm
Klausen - Tinnetal - Gasthaus Mühlele - Abzweig Latzfons - Obergruber Hof - Jochalm - Stöfflhütte - Mair in Plun - Gasteiger Sattel - Feltuner Hütte - Pemmern - Riggermoos - Oberbozen - Ebnicher Hof - St. Magdalena - Bozen - Bivio Kaiserau - Frangart - Eppan - Kaltern Mendelbahn

  • 4 %: Straße
  • 66 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 28 %: Feldweg, Schotter
  • 2 %: Trail, Pfad (S0, max. S1)
  • Schiebepassage: keine
  • Besonderheiten: auf der Auffahrt sind zwischen Klausen und der Jochalm ca. 1400 Höhenmeter ohne sichere Nachlademöglichkeit zurückzulegen. Im Notfall am Abzweig Latzfons (7,8 km ab Klausen - Höhe ca. 1124 m) nach Latzfons hineinfahren (Gasthof Weißes Kreuz) - ca. 1,5 km

siehe auch Varianten Oberbozen - Bozen weiter unten im Tourbericht


Hinweise zur Hauptroute:

  • GPS-Track: 04-BBG-Klausen-Kaltern.gpx
  • gleich nach dem Start lange Auffahrt auf schmaler Teerstraße durch das Tinnetal mit nur ganz wenig Anliegerverkehr auf den ersten 8 Kilometern
  • nach dem Abzweig Latzfons weiter auf teils steiler Almstraße bis zum Wanderparkplatz Kaseregg (ggf. etwas mehr Verkehr durch Ausflügler)
  • nach der Rast und Nachladen an der Käserei Jochalm bei klarer Sicht auf die Dolomiten traumhafte Passage über die Villanderer Alm auf gut fahrbaren Schotterpisten
  • viele tolle Einkehrmöglichkeiten mit grandiosen Panoramaterrassen: Stöffl-Hütte, Mair in Plun (mein Tipp), Feltuner Hütte
  • entspannte Fahrt entlang des Ritten bis Pemmern mit Panorama zu den Sarntaler Alpen, der Texelgruppe und, und, und......
  • von Pommern über Riggermoos nach Oberbozen abwechslungsreiche Fahrt mit einem Mix aus Schotterpisten und leichten Trailabschnitten
  • ab Oberbozen Abfahrt auf empfohlener Radstrecke über Maria Himmelfahrt (siehe auch Variante "Erdpyramiden steil")
  • Achtung: in Oberbozen dringend Bremsen und Bremsbeläge checken - ab Ebnicher Hof sehr steile Abschnitte bergab nach Bozen
  • viel Trubel bei der Durchfahrt durch das quirlige Bozen (siehe dazu Variante "ruhige Durchfahrt Bozen")
  • weiter auf Eisack-Radweg bis Bivio Kaiserau, wo die Eisack in die Etsch mündet
  • weiter auf Etsch-Radweg über Frangart, Eppan nach Kaltern

Villanderer Alm

Traumwetter bei entspannter Fahrt auf der Villanderer Alm mit Traumblick hinüber zu den Dolomiten


Übersichtskarte

schwarz: Hauptroute
rot: Varianten (siehe auch Kartenausschnitt mit Details weiter unten)
magenta: Seilbahnen, Bergbahnen (wenn vorhanden)

map 04 BBG Klausen Kaltern


04 BBG Klausen Kaltern


Klausen

Klausen: Start bei Traumwetter zu einer eindrucksvollen Etappe


Tinnetal

Lange Auffahrt durchs einsame und im unteren Teil wildromantische Tinnetal


Tinnetal Latzfons

Im oberen Tinnetal öffnet sich das Gelände in der Nähe von Latzfons


Latzfons

Nun liegt Latzfons schon weit unten im Tal, aber es ist schon noch ein Stückcken bergauf bis zum Rastpunkt Jochalm Käserei. Im Hintergrund grüßen die Dolomiten in ihrer ganzen Pracht.


Jochalm Kaeserei

Jochalm Käserei auf 1960 m Höhe - eine Rast tut gut und not


Stoefflhuette

Villanderer Alm: auf dem weitläufigem Hochplateau ist die Stöfflhütte auch ein schöner Rastpunkt, an denen es hier oben nicht mangelt


Mair in Plun

Mair in Plun: mein Favorit als Rastpunkt. Traumhaft gelegen mit tollen Blick auf die Dolomiten (siehe auch Bild im Prolog), guter Südtiroler Küche und perfekter Nachlademöglichkeit. Die Wirtsfamilie wohnt das ganze Jahr hier oben und geht nur ins Tal, wenn es wirklich sein muss.


Ritten

Weiter geht die Fahrt auf dem Hochplateau via Gasteiger Sattel am Ritten vorbei in Richtung Oberbozen. Bei guter Sicht immer mit tollem Panorama auf die Dolomiten (Bild oben), auf der anderen Seite ins Herz der Alpen bis hin zum Stilfser Joch (Bild unten).

Alpenpanorama


Bozen

Bozen: nach der steilen Abfahrt von Oberbozen ist man in Südtirols Hauptstadt voll im Touristengewimmel. Wem das nicht behagt, für den ist die ruhigere Variante für die Fahrt durch Bozen die richtige Wahl (siehe die unten folgende Beschreibung).


Kaltern

Das Etappenziel in Kaltern erreicht man nach einer entspannten Fahrt auf den bestens ausgeschilderten Radwegen in Südtirol


Hinweise zu den Varianten zwischen Oberbozen und Bozen, die mit GPS-Daten hinterlegt sind

map 04 BBG Klausen Kaltern Varianten Bozen

04-Var1-Erdpyramiden steil

Strecke: 4,6 km, 13 hm aufwärts, 466 hm abwärts
Oberbozen - Moarhof - Erdpyramiden - Spornberg

  • 0 %: Straße
  • 57 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 28 %: Feldweg, Schotter, grober Waschbeton
  • 15 %: Trail, Pfad (max. S1 mit Stufen)
  • Schiebepassage: bei den Stufen auf dem Wanderpfad zu den Erdpyramiden

 GPS-Track: 04-Var1-Erdpyramiden-steil.gpx

  • ab von Hauptroute in Oberbozen ca. bei km 42,5
  • durch die Trailpassage an den Erdpyramiden eine spannende Variante für versierte eMountainbiker
  • Vorsicht und Rücksichtnahme gegenüber Wanderern versteht sich von selbst, defensiv fahren, ggf. rechtzeitig bemerkbar machen und absteigen
  • im weiteren Verlauf sehr steile Abschnitte abwärts auf grober Schotterpiste, teilweise in Kombination mit zerbröckelndem Waschbeton
  • erreicht Hauptroute wieder ca. bei km 48,1 in der Nähe des Ebnicher Hofes

Erdpyramiden

Erdpyramiden bei Oberbozen


04-Var2-Bozen-ruhige-Durchfahrt

Strecke: 2,8 km, 29 hm aufwärts, 31 hm abwärts
Bozen Brennerstraße - Oswaldweg - Runkelsteinstraße - Radwegbrücke über die Talfer - Radweg bis zur Einmündung der Talfer in die Eisack

  • 10 %: Straße
  • 90 %: Radweg

 GPS-Track: 04-Var2-Bozen-ruhige-Durchfahrt.gpx

  • ab von Hauptroute in Oberbozen ca. bei km 51,6
  • wer Bozen schon kennt und den Trubel im Stadtzentrum nicht mag, fährt diese ruhige Variante und erfreut sich dabei an den ausgezeichneten Radwegen in Bozen
  • erreicht Hauptroute wieder ca. bei km 53,5

Talfer Eisack

Bozen: Mündung der Talfer in die Eisack


Nachlademöglichkeiten, ggf. in Verbindung mit Einkehrtipps:

  • Gasthof Mühlele: Dienstag Ruhetag - Telefon: +39 0472 54515
  • Notvariante Latzfons (abseits der Hauptroute auf Stichweg nach ca. 1,5 km zu erreichen): Gasthof Weißes Kreuz: Dorfstraße, 6, 39043 Latzfons, Telefon: +39 0472 545184
  • Jochalm Käserei: Sagschmöl, 39043 Latzfons BZ, Telefon: +39 328 8883118
  • Stöfflhütte (mehrere Steckdosen im Freien): Villanderer Alm, Telefon: +39 338 73 19 464     
  • Mair in Plun (mehrere Steckdosen im Freien): Villanderer Alm, Telefon: +39 335 474625
  • Feltuner Hütte (mehrere Steckdosen im Freien): Hornweg, 2, 39054 Rittnerhorn, Telefon: +39 0471 352777
  • Bozen: blaue Servicesäule mit Steckdosen direkt am Radweg
  • Frangart: Radstation am Radweg nach Kaltern; Sepp-Kerschbaumer  Str. 11 G, 39057 Frangart, Telefon: +39 335 485555

Radshop mit eBike-Kompetenz:

  • Eppan: Bikeshop Sanvit, Sillweg, 70/A, 39057 Eppan an der Weinstraße, Telefon: +39 0471 660775

Übernachtungstipps:

  • Tourismusverein Kaltern am See – Tel. +39 0471 963169      www.kaltern.com

Weitere Einträge nehme ich gern auf. Anmelden bzw. Kontaktaufnahme über Kontakt oder die Angaben im Impressum.


Hinweise zu anderer Einteilung der Etappe

  • bei gutem Wetter ggf. Übernachtung auf Stöffl-Hütte
  • falls man die Etappen anders eingeteilt hat ggf. Weiterfahrt bis nach Graun und dort übernachten
  • falls man am nächsten Tag die Variante "Mendelpass Nonstal" fahren will, empfiehlt sich die Auffahrt mit der Mendelbahn noch am Nachmittag (an den Vormittagen ist der Andrang oft sehr groß und man muss mit längeren Wartezeiten rechnen)

Not- bzw. Schlechtwettervarianten

  • mit Taxi-Shuttle nach Latzfons (auf Nebenstraße ca. 1,5 km bis Hauptroute) oder bis Gasserthütte (von hier ca. 1,2 km auf Forstpiste bis Mair in Plun)
    Bus & Taxi Niederstätter in Villanders: Telefon Büro +39 0472 843266  mobil +39 335 660 9913     www.niederstaetter.eu
  • bei Regen ab Oberbozen mit Ritten Seilbahn hinab nach Bozen oder auf der Straße via Wolfsgruben, Unterinn
  • Eisack-Radweg und Regionalbahn zwischen Klausen und Bozen und weiter zum Beispiel bis Salurn - am nächsten Tag Taxi-Shuttle nach Graun bzw. Andalo
    Taxi in Salurn: Cliec Südtirol srl - Telefon +39 346 8820858

Danke für Tourberatung in der Region Brixen, Klausen, Villanders an:

Woehrmaurer

Gasthof Wöhrmaurer - siehe auch Transalp Via Crux Albi 2. und 3. Tag



5. Tag: Über das Grauner Joch ins Nonstal

Strecke: 53,4 km, 1947 hm
Kaltern Mendelbahn - Altenburg - Zoggler Wiese - Lenzenhof - Graun - Grauner Joch - Kuhleger Hütte - Passo Predaia - Pra del Stabel - Malga Coredo - Valle Lama - Rifugio Predaia - Rifugio Sores - Vervo - Prio - Rio Pongaiola - Castel Thun - Vigo di Ton - Bastianelli - Masi di Vigo - Trattoria al Lago - Kreisel bei Imbiss La Rocchetta - Spormaggiore

  • 24 %: Straße
  • 34 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 38 %: Feldweg, Schotter
  • 4 %: Trail, Pfad (S1 am Grauner Joch von Kuhleger Hütte bis Passo Predaia in Kehren ohne Hinterradversetzen)
  • Schiebepassage: ggf. an den o.g. Kehren (ca. 400 Meter Strecke)

siehe auch Variante Mendelpass - Nonstal weiter unten im Tourbericht


Hinweise zur Hauptroute:

  • GPS-Track: 05-BBG-Kaltern-Spormaggiore.gpx
  • zum Einrollen leichte Fahrt an den Sportstätten vorbei nach Altenburg, dort Stichweg (zum Schluss zu Fuß und Fahrrad schieben) zu tollem Aussichtspunkt über den Kalterer See
  • weiter auf Panoramaweg in Richtung Graun
  • Wasserstelle am Lenzenhof
  • in Graun Stichweg zu sicherer Wasserstelle und Gasthof Caroline, falls man Nachladen muss
  • von Graun zum Grauner Joch Auffahrt auf guter Schotterpiste über ca. 1000 Höhenmeter (bei heißen Tagen wird man die Passagen im schattigen Wald wertschätzen)
  • zwei nicht sichere Wasserstellen: 1. Höhe ca. 1174 m, 2. Höhe ca. 1475 m
  • nach dem Grauner Joch geht es noch leicht bergauf zur Kuhleger Hütte - schöner Rastplatz für Selbstversorger und Aussichtspunkt
  • Trailpassage bis St. Barbara/Passo Predaia
  • abwechslungsreiche Abfahrt ins Nonstal mit vielen Rastmöglichkeiten (Malgo Coredo, Rifugio Predaia, Rifugio Sores) und in den Bars bei den Ortsdurchfahrten
  • vor und nach Prio Fahrt durch die charakteristischen Apfelplantagen im Nonstal auf der Pilgerstrecke zum Castel Thun
  • Überqueren des Canyons des Rio Pongaiola
  • Stippvisite am Castel Thun und weiter Fahrt durch Apfelplantagen nach Vigo di Ton
  • bei Trattoria al Lago erreicht man die Straße im Nonstal - Tipp: Rast an der Trattoria al Lago - gutes Essen und Nachladen, falls notwendig (bis Etappenende in Spormaggiore noch ca. 260 Höhenmeter)
  • es folgt unvermeidliche Straßenpassage über Imbiss und Parkplatz La Rocchetta (dabei knapp 3 km mit ggf. stärkerem Verkehr) bis zum Abzweig der Nebenstrecke nach Spormaggiore - siehe dazu auch in der Bilderstrecke das entsprechende Bild mit Tunnel und Straßenabzweig nach Andalo

Grauner Joch

Grauner Joch


Übersichtskarte

schwarz: Hauptroute
rot: Varianten (wenn vorhanden)
magenta: Seilbahnen, Bergbahnen (wenn vorhanden)

map 05 BBG Kaltern Spormaggiore


05 BBG Kaltern Spormaggiore


Unterland

Von Kaltern aus schraubt man sich bis Graun langsam in die Höhe mit schönen Panoramablicken ins Südtiroler Unterland.


Lenzenhof

Lenzenhof: den Genuss des Südtiroler Panoramas kann man mit dem Genuss von Südtiroler Gaumenfreuden kombinieren...


Weinberg

... und sich dabei überlegen, ob man im Herbst zur Weinlese nochmal wiederkommen möchte.


Graun Wasser

Wie auch immer, in Graun sollte man auf jeden Fall am Dorfbrunnen Wasser nachfüllen, bevor es an die 1000 Höhenmeter hinauf zum Grauner Joch geht.


Wasserstelle

Unterwegs gibt es zwar auch zwei unsichere Wasserstellen (diese liegt auf ca. 1475 m Höhe). Es war aber nur ein spärliches Rinnsal, verlassen sollte man sich nicht darauf!


Kuhleger

Nach dem Grauner Joch folgt noch ein kurzer Anstieg, bevor die Abfahrt beginnt. An der Kuhleger Hütte gehört ein Zwischenstopp zum Pflichtprogramm. Die weitere Trailabfahrt verläuft bis zum Passo Predaia oder St. Barbara genau auf der Landesgrenze Südtirol-Trentino.


Malga Coredo

An die Malga Coredo habe ich gute Erinnerungen von meiner Erstbefahrung des Grauner Joch bei dieser Transalp. Damals war ich nahezu am Verdursten und konnte erst hier wieder Wasser bunkern, nachdem ich es in Graun damals versäumt hatte. Deshalb auch diesmal eine kurze Einkehr mit etwas Verzehr, damit sich die Bewirtschaftung für die Pächter weiter rentiert.


Rifugio Sores

Rifugio Sores: auch hier bin ich schon einmal eingekehrt bei der Tiroler Jöchl Transalp. Diesmal war die Saison schon vorbei und geschlossen.


Nonstal Castel Thun

Vom Castel Thun aus hat man einen weiten Blicks ins Nonstal (Valle di Non). Dort werden aufgrund der günstigen klimatischen Bedingungen überwiegend Äpfel angebaut. Deshalb finden sich auch immer wieder Wegabschnitte abseits der Straßen direkt durch die Apfelplantagen.


Castel Thun

Vom Castel Thun, das auf dem Hügel thront, verläuft zum Beispiel der Weg nach Vigo di Ton komplett durch die Apfelhaine. Weiter geht die Fahrt bis zum Eingang in Nonstal, dem Kreisverkehr beim Imbiss und Parkplatz La Rocchetta. Nun heißt es aufpassen!


Tunnel Hinweis

Ja, man muss sich in den Verkehr einordnen und zunächst durch den Tunnel in Richtung "Cles - Male" fahren. Nach ein paar hundert Metern folgt dann der Abzweig nach "Andalo". Ab hier sind es ca. 2 km auf der Hauptstraße, ehe man wiederum links auf die alte Nebenstrecke nach Spormaggiore abbiegen kann (Achtung: dieser Abzweig ist nicht beschildert!).


Spormaggiore Brunnen

Spormaggiore: an diesem alten Dorfbrunnen kann und sollte man Wasser nachfüllen. Es ist gutes, reines Quellwasser (acqua buona), wie mir eine Einheimische freundlich zurief. Grazie mille!


Alt Spaur

Das Albergo "Alt Spaur" verrät uns den alten deutschen Namen aus österreichisch-ungarischer Zeit für den Ort Spormaggiore.


Hinweise zur Variante: Mendelpass - Nonstal

Strecke: 39,0 km, 731 hm
Mendelpass - Ruffre - Amblar - Don - San Romedio - Lago di Coredo - Coredo - Castel Bragher - Segno - Mollaro - Trattoria al Lago - Rocchetta - Spormaggiore

  • 36 %: Straße
  • 34 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 26 %: Feldweg, Schotter
  • 3 %: Trail, Pfad (S1, max S2)
  • Schiebepassage: keine

 GPS-Track: 05-Var2-Mendelpass-Nonstal.gpx

  • Fahrt mit der Mendelbahn zum Mendelpass: GPS-Track (zur Info): 05-Var1-Mendelbahn.gpx
  • vom Mendelpass auf Radweg bis Ruffre
  • weiter über einen kurzen Trail zur Schotterpiste, welche nach Amblar führt
  • kurze Straßenpassage von Amblar nach Don
  • danach Schotterpiste und Trailpassage hinab zum Rio di San Romedio und durch das wildromantische Tal bis zur Wallfahrtskirche San Romedio
  • Auffahrt auf Schotterpiste zum Lago di Coredo mit schöner Rastmöglichkeit
  • über Coredo auf Nebenstraße zum Castel Bragher und kurz danach auf Schotterpiste nach Segno und weiter nach Mollaro
  • hier bergab Radweg Nonstal, der später in Nebenstraße übergeht
  • Verbindung mit und weiter auf Hauptroute bei Trattoria al Lago

05 Var2 Mendelpass Nonstal


Mendelbahn

Mendelbahn: Talstation in Kaltern


02 Mendelbahn

Mendelbahn: besteht seit 1903, eine technische Meisterleistung. Die alternative Auffahrt auf der Mendelstraße empfehle ich nicht. Bei gutem Wetter sind oft Horden von Motorradfahrern auf der kurvenreichen Strecke unterwegs.


Ruffre

Ruffre: man könnte auch am gegenüberliegenden Seeufer entlang fahren, dann würde man allerdings dieses tolle Panorama verpassen


Trail

Trail von Don in das Tal des Rio di San Romedio: nach meiner erneuten Befahrung des Trails mit meinem eMTB habe ich dieses Bild von unserer Transalp St. Moritz - Venedig hervorgekramt. Hut ab vor der Dame auf dem hinteren Schleudersitz. Sie hat damals anscheinend viel Vertrauen zu mir gehabt. Inzwischen ist sie meine Frau.


San Romedio

San Romedio: beliebter Wallfahrtsort


Nachlademöglichkeiten, ggf. in Verbindung mit Einkehrtipps:

  • Lenzenhof: Indermauerstraße 46, 39040 Kurtatsch, Telefon:+39 0471 880299 - Ruhetag: Mittwoch
  • Graun: Gasthof Caroline, Indermauer 19 - 39040 Graun, Telefon: +39 0471 880212 - Ruhetag: Montag
  • Malgo Coredo: Telefon +39 345 2290775
  • Rifugio Sores: Telefon +39 329 6927869
  • Nonstal: Trattoria al Lago, Località Castelletto, 2, 38010 Vigo di Ton, Telefon: +39 0461 601423

Nachlademöglichkeiten, ggf. in Verbindung mit Einkehrtipps für die Variante Mendelpass - Nonstal

  • Mendelpass: direkt an der Bergstation der Mendelbahn
  • Ristorante Due Laghi am Lago di Coredo: Localita' Palu, 1, 38012 Coredo, Telefon: +39 0463 536104
  • Nonstal: Trattoria al Lago, Località Castelletto, 2, 38010 Vigo di Ton, Telefon: +39 0461 601423

Übernachtungstipps:

  • Graun: Gasthof Caroline, Indermauer 19 - 39040 Graun, Telefon: +39 0471 880212
  • Spormaggiore: Albergo Alt Spaur, Via Trento, 3, 38010 Spormaggiore TN, Telefon: +390461641008

Weitere Einträge nehme ich gern auf. Anmelden bzw. Kontaktaufnahme über Kontakt oder die Angaben im Impressum.


Hinweise zu anderer Einteilung der Etappen

  • wenn man die Variante "Mendelpass - Nonstal" wählt, sollte noch Zeit genug sein, bis Andalo oder Molveno zu fahren

Not- bzw. Schlechtwettervarianten

  • von Mollaro mit der Eisenbahn aus dem Nonstal heraus bis Mezzocorona oder Trento und dort jeweils weiter auf Etsch-Radweg Richtung Gardasee


6. Tag: Tour der Sieben Seen

Strecke: 72,2 km, 1256 hm
Spormaggiore - Crocefisso - Selvapiana - Priori - Lago di Andalo - Andalo - Lago di Molveno - Lago di Nembia - Pezol - Bael - Argie - Ranzo - Lon - Fraveggio - Lago di Santa Massenza - Lago di Toblino - Sarche - Ponte Olivetti - Pisoni - Pedrotti - Lago di Cavedine - Marocche - Bike and Wine - Dro - Ponte Romano Ceniga - Arco - Torbole - Lago di Garda

  • 16 %: Straße
  • 44 %: Radweg, Teer, Nebenstraße mit wenig Verkehr
  • 33 %: Feldweg, Schotter
  • 6 %: Trail, Pfad (S0, max. S1)
  • Schiebepassage: keine

Hinweise zur Hauptroute:

  • GPS-Track: 06-BBG-Spormaggiore-Gardasee.gpx
  • nach kurzer Einrollstrecke beginnt an einer Weggabel (Crocefisso) die steile Auffahrt aus einem Mix aus Schotterpisten und Waschbetonrampen über Selvapiana entlang der Brenta nach Andalo
  • nach dem Passieren des Lago di Andalo (jahreszeitlich schwankende Wasserstände) ist Andalo mit seiner Vielzahl von Hotels dann schnell durchquert - eine größere Rast sollte man sich für Molveno vormerken
  • von Andalo nach Molveno fährt man entlang des Rio di Lambin auf einer schönen Strecke im Mix aus Trails und Schotterpisten
  • beim Hotel Fontanella erreicht man das wunderschön am Rande der Brenta gelegene Molveno, flankiert vom gleichnamigen See - viele Rastmöglichkeiten laden zum Verweilen ein
  • auf der rechten Seeseite führt eine Schotterpiste über die Ponte Romano mit ein paar groben Abschnitten zum Lago di Nembia, einem weiteren kleinen Paradies
  • auf dem nächsten Streckenabschnitt nach Ranzo schnuppern wir schon Gardaseeluft, als wir den Canyon der Sarca von oben in Augenschein nehmen
  • die Schotterpiste wird kurz vor Ranzo plötzlich zu einer breiten Straße - (Scheinbar gab es einmal ein Straßenbauprojekt in Richtung Lago di Molveno, vermutlich im Zusammenhang mit dem Bau des Staudammes und des E-Werks. Fortgeführt wurde es, wie man sieht, nicht. Gut so, damit ist eine schöne MTB-Strecke erhalten geblieben.)
  • in Ranzo mache ich Rast in der Bar "Parisi" - dabei kommt mir die Idee, dass man aus der letzten Etappe eine Tour der Sieben Seen machen kann
  • gesagt, getan!
  • anstatt die steile Direktverbindung zum Lago di Toblino fahre ich nun die spektakuläre Passage in der Felswand auf der Nebenstraße nach Lon, wo man an verschiedenen Stellen schöne Ausblicke auf die folgenden vier Seen bis hin zum Gardasee hat
  • von Lon geht es dann steil auf alten Wegen via Fraveggio nach Santa Massenza mit dem gleichnamigen See
  • von dort geht es entlang des Lago di Toblino nach Sarche
  • über Ponte Olivetti und Pergolese erreicht man den Lago di Cavedine und schließlich den Radweg durch die Marocche nach Dro
  • obligatorische Eispause an der Gelateria Maui und weiter geht es entlang der Sarca durch die Olivenhaine nach Arco
  • der Rest ist entspanntes Ausrollen ans Ufer des Gardasees, den wir direkt an der Mündung der Sarca erreichen
  • in Torbole ist wie immer Endstation an der Strandbar in der Nähe des alten Grandhotels

Am Ziel in Torbole

Am Ziel in Torbole


Übersichtskarte

schwarz: Hauptroute
rot: Varianten (wenn vorhanden)
magenta: Seilbahnen, Bergbahnen (wenn vorhanden)

map 06 BBG Spormaggiore Gardasee


06 BBG Spormaggiore Gardasee


Torrente Sporeggio

Von Spormaggiore aus geht es nach einer kurzen Einrollstrecke gleich ordentlich zur Sache. Die steileren Abschnitte sind Rampen aus Waschbeton, dazwischen viele Abschnitte als Schotterpisten. Im Hochsommer wird man den Schatten entlang  des Canyons, den der Torrente Sporeggio bildet, zu schätzen wissen.


Andalo

In Andalo versteckt sich der Karstsee Lago di Andalo zu manchen Zeiten (vor allem im Sommer) neben diesem Pumptrack am nördlichen Ortsrand von Andalo. Der beliebte italienische Ferienort ist ganz auf Familienurlaub eingestellt.


Rio Lambin zwischen Andalo und Molveno

Pfad am Rio Lambin zwischen Andalo und Molveno


Molveno

Der Lago di Molveno ist in seiner ganzen Pracht im Gegensatz zum Lago di Andalo das ganze Jahr über zu sehen. Seine Lage zwischen Brenta und Paganella machen den Ort Molveno im Sommer und im Winter zu einem beliebten Urlaubsziel nicht nur von Italienern. Unsere Strecke der Transalp schlängelt sich entlang der rechten, westlichen Seeseite, zunächst als Kiesweg direkt am Seeufer und später als Schotterpiste zum Lago di Nembia.


Lago di Nembia

Der Lago di Nembia ist ein weiteres Kleinod am Rande der Brenta.


Nembia Ranzo Sarcatal

Vom Lago di Nembia verläuft eine Schotterpiste nach Ranzo. Der erste Abschnitt verläuft versteckt im Wald. Später öffnet sich die Strecke hoch über dem Sarca-Tal mit viel Panorama.


Monte Casale

Gegenüber thront der Monte Casale, der zu den Gardaseebergen gehört. Man kann die Gardaseeluft förmlich schon schnuppern. An seiner unteren Flanke schlängelt sich die alte Sarca-Straße entlang - heute ein spektakulärer Radweg und u.a. Teil einer Variante der Albrecht-Route für eMTB.


Felswand

Bei der folgenden Rast in Ranzo hatte ich dann die Eingebung, die weitere Fahrt auf der spektakulären Straße durch die Felswand nach Lon fortzusetzen.


3 Seen

Dabei eröffnen sich immer wieder tolle Ausblicke über die Seen Lago di Toblino und Lago di Cavedine entlang des Sarcatals bis hin zum Gardasee - dem Ziel dieser Reise. Alternativ gäbe es die alte steile Schluchtstrecke von Lon direkt zum Lago di Toblino. Aber dann würde es "nur" eine Sechs Seen Tour werden... 😀


Lago di Santa Massenza

...denn es würde der Lago di Santa Massenza fehlen, den man nach einer steilen Abfahrt von Lon über Fraveggio auf den alten steilen Verbindungswegen durch die Weinberge erreicht. Diese Wege wurden benutzt, bevor die heutige Straße in den Fels geschlagen wurde.

Weinfelder


Lago di Santa Massenza

Am Lago di Santa Massenza beginnt nun der letzte flache und entspannte Abschnitt, der im Sarca-Tal bis an den Gardasee führt.


Lago di Toblino

Es folgt der Lago di Toblino.


Castel Toblino

Die Strecke verläuft nach dem Castel di Toblino auf einem Steg direkt am Seeufer entlang. In der Hochsaison "staugefährdet", wie auch die daneben befindliche Straße.


Marocche Casale

Langsam kommt man in den Ausrollmodus bei der Passage im Sarca-Tal durch die Marocche, zunächst wiederum flankiert vom Monte Casale.


Marocche

Die Marocche ist ein charakteristisches Bergsturzgebiet, das durch Felsabbrüche vor einigen tausend Jahren entstanden ist. Dabei wurde eine gewaltige Steinwüste aus Felsblöcken gebildet.


Schranke

Doch "Augen auf" bei der Durchfahrt, damit man nicht jäh gestoppt wird. 😅


Lago di Cavedine

Zwischen dem Lago di Cavedine und der Sarca verläuft die Strecke auf dem Radweg direkt durch die Marocche.


Gelateria Maui

Auf den letzten Kilometern gibt es noch viele Rastmöglichkeiten: zum Beispiel Bar Pedrotti am Lago di Cavedine oder Bike & Wine am Radweg durch die Marocche. Mein Favorit und Tipp ist die Eisdiele "Gelateria Maui" direkt am Kreisverkehr in Dro.


Olivenhaine bei Ceniga

Die kurze Pause gibt Schwung für den nun wirklich letzten Anstieg auf dem Weg durch die Olivenhaine bei Ceniga...


Römerbrücke Ceniga

...und die zum Ort führende charakteristische Römerbrücke.


Arco

Schließlich ist Arco erreicht...


Arco

...und es beginnt der allerletzte Teil der Reise entlang der Sarca an den Gardasee.


Radweg kurz vor Torbole

Auf dem Radweg kurz vor Torbole


Sarca

Den Gardasee erreicht man direkt an der Einmündung der Sarca in den Lago.


Seeufer Torbole

Weiter geht es am Seeufer entlang. Hoffentlich reicht die Konzentration noch für den letzten Kilometer direkt am belebten Ufer entlang. 😅


Am Ziel in Torbole

Geschafft: am Ziel in Torbole


Torbole

Torbole


Enten

Der Gardasee erfreut nicht nur Radfahrer.


Nachlademöglichkeiten, ggf. in Verbindung mit Einkehrtipps:

  • Andalo: Vielzahl von Bars und Ristorante
  • Molveno: Vielzahl von Bars und Ristorante, zum Beispiel: Pizzico, Via Lungo Lago, 19, 38018 Molveno, Telefon: +39 0461 587120
  • Lago di Nembia: Garni Lago di Nembia, Localita Nembia 4, 38078 San Lorenzo in Banale, Telefon: +39 0465 730019
  • Ranzo: Bar Parisi, Str. di S. Vigilio, 16, 38096 Ranzo (direkt an der Strecke)
  • Marocche: Bike and Wine (direkt am Radweg) - Telefon: +39 333 168 0964

Radshop mit eBike-Kompetenz:

Übernachtungstipps:

  • Molveno: Hotel Fontanella, Via Bettega, 3, 38018 Molveno, Telefon: +39 0461 586955
  • Lago di Nembia: Garni Lago di Nembia, Localita Nembia 4, 38078 San Lorenzo in Banale, Telefon: +39 0465 730019
  • Torbole: Aktivhotel Santalucia, Via di Santa Lucia, 6, 38069 Nago-Torbole, Tel.: +39 0464 505140
  • Torbole: Villa Stella: Via Strada Granda, 104 - 38069 Torbole Tel + 39 0464 505354

Weitere Einträge nehme ich gern auf. Anmelden bzw. Kontaktaufnahme über Kontakt oder die Angaben im Impressum.


Hinweise zu anderer Einteilung der Etappen

  • bei Übernachtung in Andalo, Molveno oder am Lago di Nembia verkürzt sich die letzte Etappe entsprechend

Not- bzw. Schlechtwettervarianten

  • Straße zwischen Andalo und Molveno (dabei ggf. nach dem Kreisverkehr über Via Belvedere)

Varianten bei anderer Einteilung der Etappen

Bei der von mir gewählten Einteilung der Etappen kommen an manchen Tagen viele Höhenmeter und Kilometer zusammen. Wenn man das entzerren will, bieten sich natürlich andere Übernachtungsorte an. Ich gebe im folgenden einige Beispiele bzw. Empfehlungen zur Übernachtung an Orten, wo ich zum Beispiel gern übernachtet hätte, es aus Gründen meiner Etappeneinteilung für mich aber nicht sinnvoll war.

  • Sterzing
    Hotel Maibad, Maibad, 6, 39049 Sterzing, Telefon: +39 0472 765461
  • Spinges:
    Hotel Senoner, Georg-Stocker-Platz, 10/14, 39037 Spinges, Telefon: +39 0472 888029
    Der Brunnerhof, Dorfstraße, 3, 39037 Spinges, Telefon: +39 0472 849591
  • Villanderer Alm:
    Stöfflhütte, Villanderer Alm, Telefon: +39 338 73 19 464
  • Molveno
    Hotel Fontanella, Via Bettega, 3, 38018 Molveno, Telefon: +39 0461 586955
  • Lago di Nembia
    Garni Lago di Nembia, Localita Nembia 4, 38078 San Lorenzo in Banale, Telefon: +39 0465 730019

Davon kann man sich inspirieren lassen und seine Etappen individuell anders zusammenstellen. In den GPS-Daten ist deshalb auch die Gesamtstrecke dieser eMTB-Transalp enthalten.
GPS-Track: eMTB-Transalp-Brenner-Bozen-Gardasee.gpx (ist im Gesamtpaket enthalten - siehe Webshop)
Den Gesamttrack kann man sich mit Hilfe diverser GPS-Programme nach eigenem Gutdünken zurechtschneiden. Als kleine Orientierungshilfe dient nach der Übersichtskarte auch das Höhenprofil mit Kilometerangaben bezogen auf die Gesamtstrecke.


eMTB Transalp Brenner Bozen Gardasee andere Etappenorte

eMTB Transalp Brenner Bozen Gardasee alternative Hotels


Rückreise, Shuttle, Gepäcktransport

Wenn man schon die Alpen mit dem Fahrrad überquert hat, kann man auch die Rückfahrt per Rad und mit öffentlichen Verkehrsmitteln organisieren. Das klappt mit Regionalzügen ohne Voranmeldung, man muss nur etwas Geduld und Zeit mitbringen.

Aber warum nicht, wenn man die Rückreise als Teil der Reise, des Urlaubs auffasst? Entschleunigung ist das Motto - das passt doch perfekt auf diese Form des Reisens.

Konkret sieht das so aus:

Strecke in zwei Abschnitten: ca. 60 km, ca. 300 hm

  • mit dem Rad von Torbole nach Rovereto: ca. 20 km, ca. 300 hm
    Radweg ist sehr gut ausgeschildert und nicht zu verfehlen
    GPS-Track: Radweg-Torbole-Rovereto.gpx (ist im Gesamtpaket enthalten - siehe Webshop)
  • mit dem Regionalzug bis Brenner, ggf. mit Umsteigen in Bozen
  • mit dem Rad vom Brenner - Innsbruck: ca. 39 km, ca. 10 hm
    GPS-Track: Brenner-Innsbruck.gpx (GPS-Track ist im Gesamtpaket enthalten - siehe Webshop)
    bei schlechtem Wetter mit Regionalzug bis Innsbruck
  • per Regionalzug Innsbruck - Garmisch - München
  • per Regionalexpress oder ICE weiter nach Hause

Orient-Express

Mit dem Zug zurück macht diese Reise rund. Es muss ja nicht gleich der Orient-Express sein.


Übersichtskarte Radweg Torbole - Rovereto

Radweg Torbole Rovereto


Übersichtskarte Brenner - Innsbruck

Brenner Innsbruck


Folgende deutschsprachige Anbieter organisieren einen Rücktransport vom Gardasee und auf Anfrage teilweise auch einen individuellen Gepäcktransport auf der Strecke

Ein besonders toller Service wird hier angeboten.
PKW-Überführung vom Start- zum Zielort: www.transalp-shuttle.com Tel: 0043-676-6877008 
Das klappt bestens, wie ich selber mehrfach erleben durfte. Rechtzeitige Anmeldung ist sinnvoll. Sie sind in der Sommersaison schnell ausgebucht.


Weitere Einträge nehme ich gern auf. Anmelden bzw. Kontaktaufnahme über Kontakt oder die Angaben im Impressum.



Fazit

Seit der Veröffentlichung der eMTB Albrecht-Route im Jahre 2016 hat sich in den Alpen einiges getan. Viele Destinationen setzen stark auf eMTB-Tourismus. Verleihstationen gibt es an manchen touristischen Hotspots in Hülle und Fülle, Lademöglichkeiten wurden geschaffen und auch am Wegenetz wurde und wird gearbeitet. Das eröffnet neue Möglichkeiten, verstärkt aber in manchen Regionen den Nutzungsdruck, weil es mit Motorunterstützung viel leichter ist, die Berge hoch zu kommen. Die Berge wieder sicher hinunter zu fahren, ist dann eine ganz andere Sache. Da habe ich so einiges gesehen bei meinen Recherchen.

Ich kann es nicht oft genug wiederholen:

  • Unterschätzen darf man die Anforderungen einer Transalp trotz Motorunterstützung nicht.
  • Eine ausreichende Vorbereitung ist genauso wichtig wie bei einer Transalp mit einem normalen MTB.
  • Man muss mit dem spezifischen Handling eines eMTB vertraut sein. Ausgedehnte Tagestouren abseits befestigter Straßen sind eine gute Vorbereitung.
  • Ein spezielles Fahrtechniktraining kann nicht schaden.
  • Klare Aussage: diese Transalp wurde für eMountainbikes entwickelt, was MTB einschließt. Es ist keine Tour für Trekking- oder Citybikes mit Motor oder ohne, insbesondere nicht für solche mit schmalen Reifen.

Und noch einmal:

  • Ja, es ist eine Transalp für eMountainbikes.
  • Ja, sie ist für MTB geeignet.
  • Ja, es ist eine tolle, landschaftlich überragende Transalp, die in hochalpine Regionen führt.
  • Nein, sie ist auf keinen Fall geeignet für eBikes, die keine Mountainbikes sind.
  • Nein, sie ist auf keinen Fall geeignet für Radfahrer, die keinerlei Erfahrung mit dem Fahren im Gelände haben.
  • Nein, sie ist auf keinen Fall geeignet für Radfahrer, die keine Schotterpisten, geschweige denn Trails bergab fahren können und/oder wollen.

Die hier beschriebenen Strecken dieser eMTB-Transalp wurden alle mit Bikes gefahren, die mit einem Bosch-Motor ausgestattet sind. Das ist reiner Zufall und sagt nichts aus über die Qualität dieses oder anderer Systeme. Entscheidend ist die Reichweite, insbesondere die Höhenmeter, die man mit einer Akkuladung fahren kann. Dabei ist eine schnelle Entwicklung zu verzeichnen. Inzwischen gibt es Bosch-Akkus mit 625 Wh, bei Brose Akkus mit 750 Wh. Manche Hersteller verbauen 2 Akkus in einem Rad oder bieten die Möglichkeit eines Range Extenders an.

Entscheidend ist bei dieser eMTB-Transalp, dass man einen Höhenunterschied von ca. 1500 Höhenmetern im Anstieg ohne sichere Nachlademöglichkeit auch auf grobem Untergrund (Schotterpiste, Pfad etc.) bewältigen kann. Das hängt neben der Kapazität des Akkus sehr stark vom Gesamtgewicht von Rad, Gepäck und Fahrer ab und natürlich von der gewählten Unterstützungsstufe. Das alles muss im Vorfeld ausgiebig getestet werden, damit man keine bösen Überraschungen auf der Tour erlebt. Zum Thema Transalp-Training gibt es hier einen gesonderten Beitrag.

Ansonsten empfehle ich dringend, die Tour als Rucksacktour zu fahren und sich dabei an meiner Packliste zu orientieren. Diverse Rahmentaschen und Lenkerrollen kann man einsetzen (Stichwort: Bikepacking). Von Gepäckträgern mit Packtaschen an den Seiten rate ich grundsätzlich ab. Das Handling auf schmalen Wegabschnitten ist einfach zu schlecht und damit ein relevantes Sicherheitsproblem. Auch wenn weite Teile der Strecke sicher auch mit Packtaschen ohne Probleme fahrbar sind: man muss sich immer an den schwierigen und kniffligen Stellen orientieren. Das ist grundsätzlich bei allen Outdoor-Aktivitäten so und liegt in der Verantwortung eines jeden Einzelnen.

Zusätzlich muss man ein Ladegerät dabei haben, also kann man auch Zeit zum Nachladen einplanen und mit nur einem Akku unterwegs sein. BOSCH bietet inzwischen 3 verschiedene Ladegeräte an. Für den Transalp Einsatz kommen nur der Standard und Fast Charger in Frage: Info hier. Vorteil ist auch: sie haben einen EURO-Stecker. Der funktioniert in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien ohne zusätzlichen Adapter. Bei anderen Systemen muss man ggf. zusätzlich einen Adapter für die Steckdose dabei haben.

Entscheidend ist stressfreies Ankommen am Gardasee.

Am Lago

Am Gardasee


Wie die Ankunft nach einer eMTB-Transalp am Gardasee mit anderen Motoren und anderen Herstellern funktioniert, muss man ausprobieren. Es ist eine enorme Vielfalt der Entwicklungen auf dem Markt zu beobachten. Auf der Basis meiner langjährigen Erfahrungen bin ich bereit und professionell in der Lage, das unter realen Bedingungen zu testen. Meine Berichte und Fotos dazu sind deutlich authentischer als Testberichte in Hochglanz-Magazinen, die meist nur einen Kurzeindruck liefern und nicht aus einem Dauereinsatz resultieren. Hersteller von eMTB können sich gerne bewerben, um ihr Modell auf dieser oder anderen Routen zu präsentieren und testen zu lassen. Kontaktaufnahme über die Angaben im Impressum.


Nach der Ankunft am Gardasee kann man sich auch anderen Aktivitäten widmen.Surfen


Wie auch immer, am Ende des Tages bleibt die Frage:Später Nachmittag in Torbole am Gardasee

Abend IMG 6239


Wann geht es wieder los an den Gardasee?

Gardasee bei Torbole


Hinweise zum Nachladen der Batterie auf Italienisch:

Posso usare la presa per la batteria? - Darf ich bitte die Steckdose für die Batterie benutzen?

Grazie mille, molto gentile! - Vielen Dank, sehr freundlich!


Danke für exzellenten Service, Wartung und Betreuung an:

eBikeLounge Erfurt

Fahrrad-Eberhardt Gotha

 


 

Rückmeldungen zur eMTB Transalp Brenner - Bozen - Gardasee


Datum: 9. Juli 2022

Markus Schönberger
Betreff: eMTB Transalp Brenner - Bozen - Gardasee

Hallo Andreas,

Start war am 11. Juni 2022 in Mittenwald
Bedingt durch 9 € Ticket und den bedauerlichen Zugunfall hab ich mich entgegen der ursprünglichen Planung von meinen Kindern zum Startpunkt mit dem Auto fahren lassen – zu viele Wägbarkeiten.
Bestes Wetter und super Motivation nach fast 3 Jahren Warten brachten mich schnell nach Seefeld, und weiter auf den Weg ins Inntal als auf einer Abfahrt etwa in Höhe von Reith ein lauter metallischer Knall mich jäh zurück aus meinen Träumereien geholt hat. Speichenabriss am Vorderrad – Rad und Laufräder waren gerade beim Service, aber die schwarzen Speichen der Cube Laufräder aus 2018 haben ein Problem, aus trauriger Erfahrung war zu erwarten, dass sich jetzt bald weitere Speichen verabschieden – hatte ich vor zwei Jahren bereit mit dem Hinterrad durch - Mist! Samstag, 11 Uhr 30 ein gutes Stück von Innsbruck entfernt und nur noch 5 ½ Tag, 370 km und 10.000 Höhen- /Tiefenmeter vom Ziel entfernt. Super Einstieg!
Nach einem Telefonat mit meinem Sohn wurde ein Schlachtplan erarbeitet:
· Meinen zweiten Laufradsatz vom Freundlichen abholen – vor 12 Uhr!
(Austausch der Lager und des Freilaufes an den DT-Swiss Laufrädern war für die Zeit meines Abwesenheit vorgesehen)
· Radsatz prüfen und fertig machen
· Papa ins Wipptal hinterherfahren und Laufräder gegen ein ausgiebiges Abendessen tauschen
Der Weg ins Stubaital und weiter über Maria Waldrast ins Wipptal war dann nicht ganz so entspannt – und auch etwas verhaltener als sonst. Aber ohne nennenswerte Probleme angekommen, nur das zählt am Ende, oder?
Übernachtung im Hotel Stolz, Ziegelstadl 30, Matrei am Brenner, absolute Empfehlung, schöne Zimmer, liebe Leute, ausgiebiges Frühstück.

Tag 2
Drahtesel wieder einsatzbereit, auch wenn gut „angefahrene“ Vittoria Barzo & Agarro jetzt nicht meine erste Wahl für die späteren Touren am See sind, aber alles besser als Abbrechen – Auf zum Brenner Grenzkamm und dann ab nach Gossensaß, mit ein paar sehr schönen „Umwegen“. Da gestern ja bereits das Wipptal das Ziel war, hab ich abweichend vom Vorschlag den Brenner Grenzkamm noch für Tag 2 eingeplant, so hab ich mehr Luft für Tag 3 um eine andere Variante zu versuchen.
Nach dem Aufstieg zum Steinboden geht es auf der „Steinacher Höhenloipe“ ins Obernbergertal und dann wieder hinaus über Vianders zur Sattelbergalm. Hier ein frühes Mittagessen, das ich besser hätte bleiben lassen – es war nichts falsch mit dem Tris, aber ich bin es auf meinen Touren nicht gewöhnt eine längere Pause zu machen oder mir gar dem Magen mit Köstlichkeiten voll zu schlagen. Man war der Anstieg zum Grenzkamm zäh! Normal fahr ich das zum Aufwärmen um den Spaß zu haben, aber diesmal war es seltsam anstrengend – Frühstück, 6-8 Stunden Fahren, Abendessen – das ist mein Schema.
Grenzkamm, muss man gefahren haben, auch wenn bei dieser Streckenführung leider der schönste Teil fehlt. Mir gefällt das Stück vom Sandjoch zum Portjoch mit Abstand am besten, aber der Trail von dort nach Ast ist weit über meinen Möglichkeiten. Also vom Sandjoch runter nach Gossensaß – über den 1er – wie sonst! Ich hab im Vorfeld lange gesucht und diverse Quellen befragt, aktuell ist eine Sperrung des 1er für Bikes ist weder ausgeschildert noch auf Gemeinde / Kreisebene zu finden – kann sein, dass er mal zeitweise gesperrt war.
Wie es kommen musste hab ich an einer der engen Stellen eine meiner Trinkflachen verloren und durfte ein gutes Stück zurück / hochlaufen um selbige wieder aufzunehmen – von einer anderen Gruppe hatte ich einen groben Tipp wo das gute Stück liegen könnte.
Hotel Schuster hatte diesmal leider keine Zimmer für eine Nacht, darum Gasthof Moarwirt in der Romastraße, 11, 39041 Gossensaß – einfach, aber noch OK und dafür eher günstig.

Tag 3
Ich hatte mich im Vorfeld mit Andreas bereits darüber ausgetauscht, dass ich im Bereich Sterzing eine Route nördliche der Autobahn bevorzugen würde. Andreas hat eine Erkundungsfahrt gestartet und den von mir angedachten Weg als eher weniger geeignet eingestuft. Wie soll ich es sagen … da muss doch was gehen, so schnell geb ich nicht auf, war aber auf Herausforderungen vorbereitet, ein herzlicher Dank dafür an Andreas!
Zu allem Überfluss war dieser Morgen auch noch der einzige Tag / Abschnitt auf der ganzen Tour mit etwa Regen – zu wenig fürs Regenzeug, zu viel um es zu ignorieren.
Spoiler: Es gibt einen Weg über Wiesen nach Trens und weiter nach Mauls. Etwa auf dem Niveau und vergleichbar gemischt wie die letzten zwei Kilometers zum Valler Jöchl, also nicht vollständig fahrbar, aber gut zu machen – halt auf Waldboden und nicht in der Höhe mit Schotter / Geröll.
Bis Wiesen gib es keine Fragen, Waldwege, kleine kurze Trails etwas Straße, weiter geht es auf Teer zum Schloss Sprechenstein. Kurz danach beginnt mitten durch eine kleine Wiese ein Kreuzweg, der sich im Grunde bis nach Mauls fortsetzt. 2-3 Rampen sind (für mich) nicht fahrbar, auch die Nässe auf den Wurzeln hilft nicht, aber sonst eine wunderschöne Alternative. Eine Mischung aus schmalen Trails, Waldwegen mit kurzen Verbindungen auf Nebenstraßen. Ab Trens immer dem Weg 2A folgen, und wenn man auf eine Stromtrasse kommt – umdrehen, an der letzten Kreuzung (-200 Meter) den linken Weg nehmen, es wird nicht besser. Auch wenn man nach GPS nur etwa 5 Meter neben dem richtigen Weg ist, an einen Hang mit mehr als 45° ist das viel zu viel – und keine weiteren Fragen woher oder warum ich das so genau beschreiben kann – umdrehen!
Dann geht hinauf zum Valler Jöchl – ich kann das letzte Stück zum Teil nicht mehr fahren -  und entlang des Kammes über Springes wieder hinunter nach Brixen. Bei jetzt wieder voller Sonne sind die mehrheitlich durch Wald führenden Wege eine Wohltat. Der Abschluss von Brixen auf dem Radweg nach Klausen läuft einfach nur.
Tagesziel: Hotel & Residence Sylvanerhof kurz vor Klausen, absolut ok, der kleine Spaziergang nach Klausen Downtown am Abend tut den Beinen gut.

Tag 4
Achtung, im Juni 2022 war die Straße von Klausen ins Tinnetal wegen Schäden / Bauarbeiten gesperrt – je nachdem wo man auf die Bauarbeiten trifft, kann es u.U. nicht ganz so einfach werden die Stelle zu passieren. Ich hatte Glück und konnte über eine Mauer auf eine Wiese ausweichen und das fehlende Stück Straße so gut überbrücken, aber es gibt auch Stellen mit weit weniger „Luft“.
Der Anstieg auf die Hochebene zieht sich hin, da aber immer wieder schattige Stücke im Wald liegen ist das eine lösbare Aufgabe. Nach dem Wanderparkplatz Kaseregg beginnt der wunderschöne Teil dieser Etappe über der Baumgrenze. Wer wie ich an einem Dienstag unterwegs ist, muss sich im Jahr 2022 darauf einstellen, dass es keine Rast-/Lademöglichkeiten gib. Die „Stöfflhütte“ könnte offen gewesen sein, der ganze Rest war geschlossen – Ruhetag oder schlicht wegen Personalmangel erst gar nicht geöffnet! Für mich kein Problem, da ich i.d.R. weit über 2.000 Hm autark, und wie bereits geschrieben kein Freund der ausgiebigen Stopps bin. Ich hab oben noch eine kleine Zusatzschleife eingebaut, da ich den nördlichen Teil auch noch abfahren wollte.
Über den Gasteiger Sattel geht es erst nach Oberbozen und dann weiter nach Bozen. Auf dem ersten Stück hat es einige richtig nette Trail Abschnitte und Wald- / Wirtschaftswege, die finale Abfahrt nach Bozen ist weniger erbaulich. Es gibt diverse Möglichkeiten die Teerstraße zu verlassen, aber die 1,5 Meter Regelung in Bozen sollte man an Tagen mit Wanderern nicht ignorieren, und zusätzlich sind einige schöne Wege komplett gesperrt. Was übrig bleibt ist reichlich Grobzeug an „Wegen“, nicht immer optimal mit Mehrtagesrucksack.
Ich hab mich für die Umfahrung Bozen entschieden, so kommt man easy an Sigmundskron vorbei in den Einstieg zum Radweg entlang der Weinstraße nach Kaltern. Ich hab aus Interesse zwei der Fahrrad Service Säulen entlang der Radwege in Sachen Strom / Nachladen getestet – gleiches Ergebnis wie 2019, keine der Säulen wollte mir Strom geben, ggf mach ich hier etwas falsch, aber Handyladen wäre möglich gewesen?
In Kaltern war das Hotel Goldener Stern in der Andreas Hofer Straße 28 mein Ziel. Hätte ich meine Badehose nicht vergessen, eine super Lokation, SPA, auch unter freiem Himmel, mitten in der Altstadt. Alles hat seinen Preis, aber was solls.

Tag 5
Wie am besten nach „oben“ kommen? Da der Wetterbericht Regen / Gewitter ab Mittag angedroht hat, die „faule“ Variante – Mendelbahn zum Pass, dann das Nonstal abrollen.
Gesagt getan – eine herrliche Mischung aus Wald und offenem Gelände. So auf etwa halber Strecke wird klar, jetzt bist Du nicht mehr in Südtirol, sondern in Italien angekommen. Das letzte Stück zur „La Rocchetta“ auf Teer ist weniger schön, aber muss halt sein. Über die Straßenführung an diesem Kreisel könnte man vermutlich Bücher schreiben, und nicht jeder der dort mit Motorrad oder PKW mehrfach vorbeikommt tut das zum „posen“ – die Leute finden einfach nicht den richten Ausgang für Ihr nächstes Ziel ;-).
Mein Ziel an diesem Tag, das Albergo Alt Spaur in Spormaggiore, ist schon kurz vor Mittag nach nur knapp über 40 km erreicht. Zum Glück darf ich nach einem feinen Mittagessen direkt aufs Zimmer, denn wir sind in Italien, also ab Mittag ist alles für ein paar Stunden zu, und es kommt der angekündigte Regen – und der tut Allen und Allem gut.

Tag 6 – Finale
Wie soll ich das beschreiben? Eine super tolle Schlussetappe, dank des halben Ruhetags gestern kann ich die Strecke mit all ihren Abwechselungen voll genießen.
Der Anstieg zum Lago di Andalo verläuft mehrheitlich im Schatten eines schönen Mischwaldes und ist recht schnell erledigt. Andalo selbst ist meines nicht – schnell durch und weg, aber Vorsicht! Den Hinweise am Einstieg zum Pfad hinunter zum Lago di Molveno sollte man besser nicht ignorieren / überlesen. Nach einem guten Stück wunderbaren Waldweges ist Schluss – es gibt keinen Weg mehr, alles weg, und es wird am Bachbett und den Anlagen / Wegen am Rand gearbeitet, aber im Juni 2022 keine Option weiter zu kommen. Also wieder hoch nach Andalo und die Straße als Umfahrung. Auch in Höhe des Industriegebietes kommt man immer noch nicht auf den Ursprünglichen Weg, weil es schlicht keinen Weg mehr gibt, und die Arbeiter an dieser Stelle scheinen es leid zu sein, MTBler von Ihrer Baustelle zu scheuchen.  Also wieder hoch zur Straße und weiter auf Teer. An einem kleinen Aussichtspunkt / Rastplatz, ein Stück über dem See, gibt es dann eine sehr steile Abfahrt die in zwei Segmenten zum Lago di Molveno und dem ursprünglichen Weg führt – ganz am Ende hat es zwei, drei Stufen, aber sonst fahrbar.
Es geht noch etwa 20 km auf etwa gleicher Höhe weiter, alles dabei, Schotter, Wald, am Berg entlang geführte Straße - und mit jedem Meter „riecht“ es mehr nach See! Praktisch kein Verkehr und keine Menschen. Dann kommt die Abfahrt zum Lago di Santa Massenza, wieder sehr steil und nur bedingt erbaulich, aber das Ziel naht.
Über Dro und Arco folgt man überwiegend dem Radweg und es verdichtet sich der Verkehr zunehmend – das irritiert nach 5 Tagen fast ohne Kontakt zu anderen Radfahrern schon ein wenig. Mit einem Lächeln nimmt man die kleinen Wettrennen und Eitelkeiten wahr, etwas was mir die Tage davor sicher nicht abgegangen ist – wer es braucht!
Und dann steht man auf einmal am See - für mich war es eine Mischung aus „endlich geschafft“ und „leider schon vorbei“. Kurzes Foto und dann kommt aus dem Nichts ein heftiger Schauer – 200 Meter vor meinem Hotel an einer Haltestelle unterstellen und eine 1/4 Stunde warten.
Quartier in Torbole, Villa al Vento, Strada Granda 46 – aber nicht nur für eine Nacht, nein diesmal noch drei Tage angehängt, es gibt ja noch die eine oder andere Möglichkeit mit dem Rad am See Freude zu haben …

Rückreise am Tag 9 mit dem Zug in 4 Stunden von Rovereto nach Rosenheim und den Rest wieder per Rad.
Anmerkung 1: An diesem Tag hat wohl kaum ein Auto oder Bus die Strecke in ähnlich kurzer Zeit geschafft
Anmerkung 2: Wenn Dein Rad eine Platzreservierung hat bedeutet das nicht, das Du selbst keine mehr brauchst / haben solltest!

Danke Andreas für die Zusammenstellung / Anregung zu dieser wunderschönen Reise!

Servus

Markus


Datum: 6. Juli 2022

Andreas Kimpfbeck
Betreff: eMTB Transalp Brenner - Bozen - Gardasee

Servus Andreas,

letzte Woche sind wir deine neue Tour BBG zu dritt mit Abweichungen gefahren.

Start war in Jenbach über das Tuxerjochhaus nach Steinach.

Der nächste Tag war "streng" über die Grenzkämme und das Valserjoch bis Klausen.
Danach, Klausen-Latzfonser Kreuz-Tramin
Dann wie beschrieben, Graunerjoch-Spongiamaggiore nächster Tag bis Torbole.

Unserer Meinung nach hat sich das Valserjoch nicht rentiert, nur die Nockalm mit einer netten Bedienung und bärigen Apfelstrudel.
Man hat außer bei der Auffahrt keine Aussicht und nach der Nockalm geht es auf einem "Panoramaweg" (ohne Panorama) im Wald nochmals aufwärts statt ins Tal abzufahren.
Ich denke, hier könnte man noch einen besseren Abstecher einplanen um die Etappe interessanter zu machen. Der Radweg danach ist ja auch nicht gerade spannend.
Das Geisljoch? Allerdings muss man von Gossensass erst wieder hoch? Bin es noch nicht gefahren.

Dann noch ein kleiner Hinweis: Kurz vor Dro geht deine Strecke über einen Acker, statt links vom Bach auf dem Radweg zu bleiben.
Dadurch kommt man zwar an einer netten Bar vorbei (die man sonst nicht gesehen hätte), aber der Bauer freut sich sicher nicht über die Radler.
Bemerkung von mir: ist geändert!

Ansonsten wie gewohnt, eine sehr gute Streckenführung, der Track ist genau, die Beschreibungen sind bestens, alles zum Weiterempfehlen.

Dann freu ich mich schon auf eine neue Route von dir, die ich im nächsten Juni fahren kann.

 

Vielleicht sehen wir uns ja noch diesen Sommer am Tegernsee.

Viele Grüße

Andreas