Transalp.info by Andreas Albrecht

Gästebuch

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2022


Datum: 1. August 2022

Michael
Betreff: Albrecht-Route

Hallo Andreas,

anbei das Finisherfoto mit den schicken Trikots vom Gardasee. War eine super Tour! Kein Regen, keine Panne und kein Unfall! Etwas heiß war es am letzten Tag von Madonna nach Torbole. Hat riesig Spaß gemacht. Vielen Dank, für das Ausarbeiten einer solch schönen Tour!
 
Viele Grüße aus Hamburg 
 
Michael 
 
Finisher michael etc

Datum: 31. Juli 2022

Hannes
Betreff: Olperer-Umrundung

Hallo Andreas, 

ist schon etwas her- aber nach den guten Erfahrungen mit deiner Transalp 2020 sind wir letztes Jahr im Sommer einen Teil der Olperer- Umrundung gefahren (von Schwaz bis Gries am Brenner), und das war auch einfach klasse! Vielen Dank auch hier nochmal für deine tolle Arbeit! Am Pfitscherjoch mussten wir in unserem Konstrukt (normales MTB mit Kindersitz und E- MTB mit Hänger) doch einiges schieben und tragen, aber bei gutem Wetter und dem Panorama war das gar nicht schlimm. Dafür konnten wir die anderen tollen Übergänge (auch das Geiseljoch und Schlüsseljoch) nahezu komplett fahren. Und der Brenner Grenzkamm zum Schluss war Wahnsinn!
Tausend Dank dir!
 
Viele Grüße aus Konstanz, 
Franzi und Hannes mit Carla und Lukas 

am pfitscher joch


Datum: 9. Juli 2022

Markus Schönberger
Betreff: eMTB Transalp Brenner - Bozen - Gardasee

Hallo Andreas,

Start war am 11. Juni 2022 in Mittenwald
Bedingt durch 9 € Ticket und den bedauerlichen Zugunfall hab ich mich entgegen der ursprünglichen Planung von meinen Kindern zum Startpunkt mit dem Auto fahren lassen – zu viele Wägbarkeiten.
Bestes Wetter und super Motivation nach fast 3 Jahren Warten brachten mich schnell nach Seefeld, und weiter auf den Weg ins Inntal als auf einer Abfahrt etwa in Höhe von Reith ein lauter metallischer Knall mich jäh zurück aus meinen Träumereien geholt hat. Speichenabriss am Vorderrad – Rad und Laufräder waren gerade beim Service, aber die schwarzen Speichen der Cube Laufräder aus 2018 haben ein Problem, aus trauriger Erfahrung war zu erwarten, dass sich jetzt bald weitere Speichen verabschieden – hatte ich vor zwei Jahren bereit mit dem Hinterrad durch - Mist! Samstag, 11 Uhr 30 ein gutes Stück von Innsbruck entfernt und nur noch 5 ½ Tag, 370 km und 10.000 Höhen- /Tiefenmeter vom Ziel entfernt. Super Einstieg!
Nach einem Telefonat mit meinem Sohn wurde ein Schlachtplan erarbeitet:
· Meinen zweiten Laufradsatz vom Freundlichen abholen – vor 12 Uhr!
(Austausch der Lager und des Freilaufes an den DT-Swiss Laufrädern war für die Zeit meines Abwesenheit vorgesehen)
· Radsatz prüfen und fertig machen
· Papa ins Wipptal hinterherfahren und Laufräder gegen ein ausgiebiges Abendessen tauschen
Der Weg ins Stubaital und weiter über Maria Waldrast ins Wipptal war dann nicht ganz so entspannt – und auch etwas verhaltener als sonst. Aber ohne nennenswerte Probleme angekommen, nur das zählt am Ende, oder?
Übernachtung im Hotel Stolz, Ziegelstadl 30, Matrei am Brenner, absolute Empfehlung, schöne Zimmer, liebe Leute, ausgiebiges Frühstück.

Tag 2
Drahtesel wieder einsatzbereit, auch wenn gut „angefahrene“ Vittoria Barzo & Agarro jetzt nicht meine erste Wahl für die späteren Touren am See sind, aber alles besser als Abbrechen – Auf zum Brenner Grenzkamm und dann ab nach Gossensaß, mit ein paar sehr schönen „Umwegen“. Da gestern ja bereits das Wipptal das Ziel war, hab ich abweichend vom Vorschlag den Brenner Grenzkamm noch für Tag 2 eingeplant, so hab ich mehr Luft für Tag 3 um eine andere Variante zu versuchen.
Nach dem Aufstieg zum Steinboden geht es auf der „Steinacher Höhenloipe“ ins Obernbergertal und dann wieder hinaus über Vianders zur Sattelbergalm. Hier ein frühes Mittagessen, das ich besser hätte bleiben lassen – es war nichts falsch mit dem Tris, aber ich bin es auf meinen Touren nicht gewöhnt eine längere Pause zu machen oder mir gar dem Magen mit Köstlichkeiten voll zu schlagen. Man war der Anstieg zum Grenzkamm zäh! Normal fahr ich das zum Aufwärmen um den Spaß zu haben, aber diesmal war es seltsam anstrengend – Frühstück, 6-8 Stunden Fahren, Abendessen – das ist mein Schema.
Grenzkamm, muss man gefahren haben, auch wenn bei dieser Streckenführung leider der schönste Teil fehlt. Mir gefällt das Stück vom Sandjoch zum Portjoch mit Abstand am besten, aber der Trail von dort nach Ast ist weit über meinen Möglichkeiten. Also vom Sandjoch runter nach Gossensaß – über den 1er – wie sonst! Ich hab im Vorfeld lange gesucht und diverse Quellen befragt, aktuell ist eine Sperrung des 1er für Bikes ist weder ausgeschildert noch auf Gemeinde / Kreisebene zu finden – kann sein, dass er mal zeitweise gesperrt war.
Wie es kommen musste hab ich an einer der engen Stellen eine meiner Trinkflachen verloren und durfte ein gutes Stück zurück / hochlaufen um selbige wieder aufzunehmen – von einer anderen Gruppe hatte ich einen groben Tipp wo das gute Stück liegen könnte.
Hotel Schuster hatte diesmal leider keine Zimmer für eine Nacht, darum Gasthof Moarwirt in der Romastraße, 11, 39041 Gossensaß – einfach, aber noch OK und dafür eher günstig.

Tag 3
Ich hatte mich im Vorfeld mit Andreas bereits darüber ausgetauscht, dass ich im Bereich Sterzing eine Route nördliche der Autobahn bevorzugen würde. Andreas hat eine Erkundungsfahrt gestartet und den von mir angedachten Weg als eher weniger geeignet eingestuft. Wie soll ich es sagen … da muss doch was gehen, so schnell geb ich nicht auf, war aber auf Herausforderungen vorbereitet, ein herzlicher Dank dafür an Andreas!
Zu allem Überfluss war dieser Morgen auch noch der einzige Tag / Abschnitt auf der ganzen Tour mit etwa Regen – zu wenig fürs Regenzeug, zu viel um es zu ignorieren.
Spoiler: Es gibt einen Weg über Wiesen nach Trens und weiter nach Mauls. Etwa auf dem Niveau und vergleichbar gemischt wie die letzten zwei Kilometers zum Valler Jöchl, also nicht vollständig fahrbar, aber gut zu machen – halt auf Waldboden und nicht in der Höhe mit Schotter / Geröll.
Bis Wiesen gib es keine Fragen, Waldwege, kleine kurze Trails etwas Straße, weiter geht es auf Teer zum Schloss Sprechenstein. Kurz danach beginnt mitten durch eine kleine Wiese ein Kreuzweg, der sich im Grunde bis nach Mauls fortsetzt. 2-3 Rampen sind (für mich) nicht fahrbar, auch die Nässe auf den Wurzeln hilft nicht, aber sonst eine wunderschöne Alternative. Eine Mischung aus schmalen Trails, Waldwegen mit kurzen Verbindungen auf Nebenstraßen. Ab Trens immer dem Weg 2A folgen, und wenn man auf eine Stromtrasse kommt – umdrehen, an der letzten Kreuzung (-200 Meter) den linken Weg nehmen, es wird nicht besser. Auch wenn man nach GPS nur etwa 5 Meter neben dem richtigen Weg ist, an einen Hang mit mehr als 45° ist das viel zu viel – und keine weiteren Fragen woher oder warum ich das so genau beschreiben kann – umdrehen!
Dann geht hinauf zum Valler Jöchl – ich kann das letzte Stück zum Teil nicht mehr fahren -  und entlang des Kammes über Springes wieder hinunter nach Brixen. Bei jetzt wieder voller Sonne sind die mehrheitlich durch Wald führenden Wege eine Wohltat. Der Abschluss von Brixen auf dem Radweg nach Klausen läuft einfach nur.
Tagesziel: Hotel & Residence Sylvanerhof kurz vor Klausen, absolut ok, der kleine Spaziergang nach Klausen Downtown am Abend tut den Beinen gut.

Tag 4
Achtung, im Juni 2022 war die Straße von Klausen ins Tinnetal wegen Schäden / Bauarbeiten gesperrt – je nachdem wo man auf die Bauarbeiten trifft, kann es u.U. nicht ganz so einfach werden die Stelle zu passieren. Ich hatte Glück und konnte über eine Mauer auf eine Wiese ausweichen und das fehlende Stück Straße so gut überbrücken, aber es gibt auch Stellen mit weit weniger „Luft“.
Der Anstieg auf die Hochebene zieht sich hin, da aber immer wieder schattige Stücke im Wald liegen ist das eine lösbare Aufgabe. Nach dem Wanderparkplatz Kaseregg beginnt der wunderschöne Teil dieser Etappe über der Baumgrenze. Wer wie ich an einem Dienstag unterwegs ist, muss sich im Jahr 2022 darauf einstellen, dass es keine Rast-/Lademöglichkeiten gib. Die „Stöfflhütte“ könnte offen gewesen sein, der ganze Rest war geschlossen – Ruhetag oder schlicht wegen Personalmangel erst gar nicht geöffnet! Für mich kein Problem, da ich i.d.R. weit über 2.000 Hm autark, und wie bereits geschrieben kein Freund der ausgiebigen Stopps bin. Ich hab oben noch eine kleine Zusatzschleife eingebaut, da ich den nördlichen Teil auch noch abfahren wollte.
Über den Gasteiger Sattel geht es erst nach Oberbozen und dann weiter nach Bozen. Auf dem ersten Stück hat es einige richtig nette Trail Abschnitte und Wald- / Wirtschaftswege, die finale Abfahrt nach Bozen ist weniger erbaulich. Es gibt diverse Möglichkeiten die Teerstraße zu verlassen, aber die 1,5 Meter Regelung in Bozen sollte man an Tagen mit Wanderern nicht ignorieren, und zusätzlich sind einige schöne Wege komplett gesperrt. Was übrig bleibt ist reichlich Grobzeug an „Wegen“, nicht immer optimal mit Mehrtagesrucksack.
Ich hab mich für die Umfahrung Bozen entschieden, so kommt man easy an Sigmundskron vorbei in den Einstieg zum Radweg entlang der Weinstraße nach Kaltern. Ich hab aus Interesse zwei der Fahrrad Service Säulen entlang der Radwege in Sachen Strom / Nachladen getestet – gleiches Ergebnis wie 2019, keine der Säulen wollte mir Strom geben, ggf mach ich hier etwas falsch, aber Handyladen wäre möglich gewesen?
In Kaltern war das Hotel Goldener Stern in der Andreas Hofer Straße 28 mein Ziel. Hätte ich meine Badehose nicht vergessen, eine super Lokation, SPA, auch unter freiem Himmel, mitten in der Altstadt. Alles hat seinen Preis, aber was solls.

Tag 5
Wie am besten nach „oben“ kommen? Da der Wetterbericht Regen / Gewitter ab Mittag angedroht hat, die „faule“ Variante – Mendelbahn zum Pass, dann das Nonstal abrollen.
Gesagt getan – eine herrliche Mischung aus Wald und offenem Gelände. So auf etwa halber Strecke wird klar, jetzt bist Du nicht mehr in Südtirol, sondern in Italien angekommen. Das letzte Stück zur „La Rocchetta“ auf Teer ist weniger schön, aber muss halt sein. Über die Straßenführung an diesem Kreisel könnte man vermutlich Bücher schreiben, und nicht jeder der dort mit Motorrad oder PKW mehrfach vorbeikommt tut das zum „posen“ – die Leute finden einfach nicht den richten Ausgang für Ihr nächstes Ziel ;-).
Mein Ziel an diesem Tag, das Albergo Alt Spaur in Spormaggiore, ist schon kurz vor Mittag nach nur knapp über 40 km erreicht. Zum Glück darf ich nach einem feinen Mittagessen direkt aufs Zimmer, denn wir sind in Italien, also ab Mittag ist alles für ein paar Stunden zu, und es kommt der angekündigte Regen – und der tut Allen und Allem gut.

Tag 6 – Finale
Wie soll ich das beschreiben? Eine super tolle Schlussetappe, dank des halben Ruhetags gestern kann ich die Strecke mit all ihren Abwechselungen voll genießen.
Der Anstieg zum Lago di Andalo verläuft mehrheitlich im Schatten eines schönen Mischwaldes und ist recht schnell erledigt. Andalo selbst ist meines nicht – schnell durch und weg, aber Vorsicht! Den Hinweise am Einstieg zum Pfad hinunter zum Lago di Molveno sollte man besser nicht ignorieren / überlesen. Nach einem guten Stück wunderbaren Waldweges ist Schluss – es gibt keinen Weg mehr, alles weg, und es wird am Bachbett und den Anlagen / Wegen am Rand gearbeitet, aber im Juni 2022 keine Option weiter zu kommen. Also wieder hoch nach Andalo und die Straße als Umfahrung. Auch in Höhe des Industriegebietes kommt man immer noch nicht auf den Ursprünglichen Weg, weil es schlicht keinen Weg mehr gibt, und die Arbeiter an dieser Stelle scheinen es leid zu sein, MTBler von Ihrer Baustelle zu scheuchen.  Also wieder hoch zur Straße und weiter auf Teer. An einem kleinen Aussichtspunkt / Rastplatz, ein Stück über dem See, gibt es dann eine sehr steile Abfahrt die in zwei Segmenten zum Lago di Molveno und dem ursprünglichen Weg führt – ganz am Ende hat es zwei, drei Stufen, aber sonst fahrbar.
Es geht noch etwa 20 km auf etwa gleicher Höhe weiter, alles dabei, Schotter, Wald, am Berg entlang geführte Straße - und mit jedem Meter „riecht“ es mehr nach See! Praktisch kein Verkehr und keine Menschen. Dann kommt die Abfahrt zum Lago di Santa Massenza, wieder sehr steil und nur bedingt erbaulich, aber das Ziel naht.
Über Dro und Arco folgt man überwiegend dem Radweg und es verdichtet sich der Verkehr zunehmend – das irritiert nach 5 Tagen fast ohne Kontakt zu anderen Radfahrern schon ein wenig. Mit einem Lächeln nimmt man die kleinen Wettrennen und Eitelkeiten wahr, etwas was mir die Tage davor sicher nicht abgegangen ist – wer es braucht!
Und dann steht man auf einmal am See - für mich war es eine Mischung aus „endlich geschafft“ und „leider schon vorbei“. Kurzes Foto und dann kommt aus dem Nichts ein heftiger Schauer – 200 Meter vor meinem Hotel an einer Haltestelle unterstellen und eine 1/4 Stunde warten.
Quartier in Torbole, Villa al Vento, Strada Granda 46 – aber nicht nur für eine Nacht, nein diesmal noch drei Tage angehängt, es gibt ja noch die eine oder andere Möglichkeit mit dem Rad am See Freude zu haben …

Rückreise am Tag 9 mit dem Zug in 4 Stunden von Rovereto nach Rosenheim und den Rest wieder per Rad.
Anmerkung 1: An diesem Tag hat wohl kaum ein Auto oder Bus die Strecke in ähnlich kurzer Zeit geschafft
Anmerkung 2: Wenn Dein Rad eine Platzreservierung hat bedeutet das nicht, das Du selbst keine mehr brauchst / haben solltest!

Danke Andreas für die Zusammenstellung / Anregung zu dieser wunderschönen Reise!

Servus

Markus


Datum: 6. Juli 2022

Andreas Kimpfbeck
Betreff: eMTB Transalp Brenner - Bozen - Gardasee

Servus Andreas,

letzte Woche sind wir deine neue Tour BBG zu dritt mit Abweichungen gefahren.

Start war in Jenbach über das Tuxerjochhaus nach Steinach.

Der nächste Tag war "streng" über die Grenzkämme und das Valserjoch bis Klausen.
Danach, Klausen-Latzfonser Kreuz-Tramin
Dann wie beschrieben, Graunerjoch-Spongiamaggiore nächster Tag bis Torbole.

Unserer Meinung nach hat sich das Valserjoch nicht rentiert, nur die Nockalm mit einer netten Bedienung und bärigen Apfelstrudel.
Man hat außer bei der Auffahrt keine Aussicht und nach der Nockalm geht es auf einem "Panoramaweg" (ohne Panorama) im Wald nochmals aufwärts statt ins Tal abzufahren.
Ich denke, hier könnte man noch einen besseren Abstecher einplanen um die Etappe interessanter zu machen. Der Radweg danach ist ja auch nicht gerade spannend.
Das Geisljoch? Allerdings muss man von Gossensass erst wieder hoch? Bin es noch nicht gefahren.

Dann noch ein kleiner Hinweis: Kurz vor Dro geht deine Strecke über einen Acker, statt links vom Bach auf dem Radweg zu bleiben.
Dadurch kommt man zwar an einer netten Bar vorbei (die man sonst nicht gesehen hätte), aber der Bauer freut sich sicher nicht über die Radler.
Bemerkung von mir: ist geändert!

Ansonsten wie gewohnt, eine sehr gute Streckenführung, der Track ist genau, die Beschreibungen sind bestens, alles zum Weiterempfehlen.

Dann freu ich mich schon auf eine neue Route von dir, die ich im nächsten Juni fahren kann.

 

Vielleicht sehen wir uns ja noch diesen Sommer am Tegernsee.

Viele Grüße

Andreas


Datum: 27. Juni 2022

Matthias Müller
Betreff: Transalp München - Venenedig mit eMTB

Servus,
 
ich war letzte Woche unterwegs nach Venedig. In der Ebene war es letzte Woche schon so heiß. An der Sile entlang ging es, aber der Rest war bei 34 °C ohne Schatten. Letzte Etappe hatte fast 90 km.
Insgesamt haben wir 600 km und 11.000 hm gefahren.
 
Strecke:
Unterbrunn - Hinterriss, Hotel Post, sehr schöner Spa Bereich.
 
Hinterriss - Mayrhofen, Hotel Strass, haben noch Probleme mit Covid. Abläufe funktionieren nicht so recht.
 
Mayrhofen - Mittewald, Pfitscher Joch war frei befahrbar. Ziemlich viele Menschen (Wochenende). Übernachtet im Gasthof Thaler. Altes Haus aber sauber. Sehr freundlich und ehrliches Essen direkt vom Bauernhof.
 
Mittewald - Cortina, über Passo Limo, Mittag Trottoria Alla Rosa Sotru in Str. la Pli, 25, 39030 Marebbe BZ, sehr gutes Essen, schönes Ambiente. Cortina würde ich das nächste mal nicht anfahren. Am Pass war allerdings alles ausgebucht. Daher noch die Abfahrt genommen. Die war dafür grandios. Selten so viel Spass gehabt. Vor allem der Weg kurz vor der Rodelbahn.
 
Cortina - Passo Duran, Rifugio San Sebastiano.
 
Passo Duran - Belluno, immer noch Bäume im Weg, daher Abfahrt auf Straße. Über Belluno erschien mir als leichte Etappe besser. Etwas ausruhen. Übernachtung im Albergo Capello. Leider sehr unfreundlicher Nachtportier. Würde ich nicht mehr anfahren. Obwohl Wäscheservice und schönes Zimmer.
 
Belluno - Collalto, Mittag in Rifugio Alpino, Anfahrt wegen Regen für mich nur schiebend möglich. Keine Haftung in der steilen Abfahrt. Übernachtung Foresteria Borguluce, sehr schönes abgelegenes B&B mit Naturteich, Abendessen wäre in Osteria Borgoluce, soll sehr gut sein. Leider ausgebucht. Wir haben uns eine Pizza kommen lassen.
 
Collalto - Mestre, Design Hotel Legrenzi, günstig für Mestre
 
Insgesamt eine sehr schöne Tour. Mit E-Bike kein Problem zu befahren, obwohl mein Begleiter beim Pfitscher Joch den ein oder anderen Fluch von sich gegeben hat. Er musste allerdings auch 2/3 schieben. Ich bin etwas geübter und jünger, daher konnte ich das meiste fahren. Lademöglichkeiten, soweit notwendig, waren immer vorhanden.

Pfitscher Joch schieben

Auf dem Weg zum Pfitscher Joch

 
Aufgefallen ist mir die Einteilung. Sowohl auf der Albrecht-Route für EMTB als auch auf der Venedig Route sind die ersten Tage erheblich länger und oder anstrengender als der Rest. Ist das Absicht?
Bemerkung: Die Einteilung der Etappen wird sich nach der Verifizierung im Jahr 2022 sicher ändern.
 
Freue mich schon auf die nächste Albrecht Tour. Wahrscheinlich mit meiner Frau auf der Sisi Route.
 
Gruß aus Andechs
 

Ohne Defekte

Ohne Defekte auf der gesamten Tour


Datum: 3. Januar 2022

Mark
Betreff: Albrecht-Route eMTB

Hallo Andreas,

danke für die Info von letztem Jahr. Es hat alles bestens geklappt, wir hatten im August 2021 auch absolutes Glück mit dem Wetter (kein Regentag). Deine Tour war ein Traum besonders der Abschnitt in der Schweiz hat uns sehr beeindruckt (z.B. Val Mora und der Trail durch das Schotterfeld zum Lago die Fraele). Jeden Tag ein Pass auf über 2.000 hm war schon sehr beeindruckend für uns. Am Passo Mortirolo haben wir uns tatsächlich für das Taxi entschieden. Aber du hast Recht ich bin die Variante direkt von Grosio mal im Vorfeld zum Üben mit dem Rad gefahren, die Straße ist wirklich sehr ruhig. Der Originalpass aber ganz schön heftig. Für den Rest der Tour haben wir uns diesmal an Deine Tour gehalten, allerdings mit kindgerechterer Aufteilung der Etappen. Wenn du willst kannst du das Video gerne auf Deiner Webseite veröffentlichen/verlinken:

Danke und ein gesundes Jahr 2022

Mark