Transalp.info by Andreas Albrecht

Dolomiti


Tourbericht

Die Wege sind für die Reisen da, nicht für die Ziele.
Buddha


Prolog

Transalp Roadbook 8 cover Das Motto "No rain" lässt sich offenkundig nicht auf jeder Transalp durchhalten. Auch wenn ich diesmal bei der zeitlichen Planung den Starttermin auf den Sommeranfang gelegt hatte, erwischten uns ein paar Regenschauer und in den Dolomiten rieselten gar ein paar einsame Schneeflocken vom Himmel herab. Es gibt also definitiv keine optimale zeitliche Periode mit Gutwetter-Garantie für eine Transalp. Umso besser, wenn man schon bei der Streckenauswahl eine gewisse Flexibilität einkalkuliert und vor allem auch schon zeitig im Jahr starten kann. Diese Route ist im Normalfall schon im Juni ohne Schneegefahr auf den Pässen fahrbar, da der höchste Punkt "nur" bei etwa 2300 Meter liegt. Selbst nach einem extrem schneereichen Winter mussten wir nicht durch ausgedehnte Schneefelder laufen, was man als Mountainbiker tunlichst vermeiden sollte. Technische Höchstschwierigkeiten sind auch nicht in großem Maße dabei, so dass diese Transalp eine im wesentlichen flüssig fahrbare Route markiert. Selbst der legendäre Trail hinab vom Monte Maggio zum Passo Borcola lässt sich ohne große Probleme bewältigen, wenn man an den wenigen ausgesetzten Stellen zur Sicherheit lieber absteigt.

Als besonderes Highlight haben wir uns am Ende der Tour dafür entschieden, als Schlussetappe den Monte Baldo halb zu umrunden und die Transalp am Gardasee in Malcesine zu beenden. Mal ein ganz anderer Abschluss am Gardasee. Den kann man wahlweise auf Trails und alten Karrenwegen zurücklegen oder wenn die Kondition aufgebraucht ist, kann man auch entspannt auf Nebensträßchen zum Seeufer hinunter rollen. Zum Abschluss dann noch mit dem Schiff bis nach Torbole - perfekt.

Klappentext Transalp Roadbook 8

Wer bereits seine Albrecht-Route mit Begeisterung gefahren ist, wartet mit einiger Sicherheit auf die nächsten Transalps von Andreas Albrecht. Diese hier führt mitten durch das Herz der Dolomiten und endet wie fast immer am Gardasee. Das Traumziel wird diesmal nicht auf den allgemein bekannten und fast schon ausgetretenen Wegen erreicht. Nein, der Tourabschluss in Malcesine ist schon etwas Besonderes. Die halbe Umrundung des Monte Baldos fordert zum Abschluss noch einmal alle Kräfte. Trotzdem bleibt diese Tour eine sehr flexible Transalp, die unter normalen Bedingungen schon im Juni gefahren werden kann. Sie bietet im Schlussteil an verschiedenen Stellen die Möglichkeit, die Tour auch früher zu beenden. So wird daraus leicht auch eine Transalp, die nur fünf bis sechs Tage dauert.
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Hinweis: die aktualisierte Auflage ist im 1. Quartal 2021 erschienen